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Vvlva – Silhouettes

(as) „Path of Virtue“, die erste LP von „Vvlva“ (nur echt ohne „u“), war schon nicht zu verachten, doch mit dem Nachfolger setzt die Band locker einen drauf. Das hat auch damit zu tun, dass sie nur dreimal die Zügel schießen lässt, ansonsten aber löblich kompakte Songs bietet, die sich dank schmissiger Refrains geradewegs ins Langzeitgedächtnis fräsen, nachdem man sich an mitunter etwas sperrige Strukturen gewöhnt hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lemoyne Alexander – Solitude

Lemoyne-Alexander-Solitude-Album(jm) Bis die CD in meinem Briefkasten landete, hatte ich von Herrn Lemoyne Alexander noch nie etwas gehört. Nach genauerer Recherche entpuppt sich der Amerikaner jedoch als erfolgreicher Gold- und Platin-veredelter Produzent, Musiker und Songwriter, der in den 80ern bereits Frontmann der Band The Fascination war. In den 90ern arbeitete er als Produzent in mehreren Genres, konzentrierte sich aber dann auf Rap. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nightstalker – Great Hallucinations

(as) Seitdem sich Heavy Psych Sounds als eine der führenden Adressen im Stoner- und Doom-Bereich etabliert haben, sondert das italienische Label überwiegend Durchschnittsware ab, deren Substanz selten über die Vorzüge eines flüchtigen Ohrenputzers hinausgehen. Bei „Nightstalker“ hört man allerdings bereitwillig genauer hin, denn bei ihnen handelt es sich nicht um den zigsten austauschbaren Newcomer. Den Rest des Beitrags lesen »

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Roadsaw – Tinnitus The Night

(js) Das Stoner-Rock-Trio „Roadsaw“ wurde 1995 in Boston, Massachusetts, gegründet. Deren Musikstil könnte man vielleicht als verzückende Reise durch den britischen „Electric Blues“ hinunter in die „Southern Rock“ Sümpfe und dann quer nach Westen mitten durch das Herz der psychedelischen Wüsten Kaliforniens beschreiben. Leider blieb es die letzten acht Jahre ruhig um die Band. Nun aber lieferten die Jungs ein mit Spannung erwartetes neues Album ab. Es ist bereits ihr sechstes Album, was allein schon deutlich macht, dass hier keine Jungspunde mehr am Werke waren. Der neue Output wurde womöglich auch deshalb vom bekannten Produzenten Benny Grotto (u.a. Aerosmith, Ben Folds, Dresden Dolls) in dessen „ Mad Oak Studios“ in Allston, Massachusetts produziert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stonefield – Mystic Stories

(as) „Mystic Stories“ ist alles andere als Schweizer Käse, sondern ein Relikt aus der bekanntlich sehr überschaubaren Rockszene des Landes. „Stonefield“ waren mit ihren beiden Langspielern vorübergehend zumindest in Zentraleuropa ziemlich erfolgreich, ohne international für Furore zu sorgen, was an ihrem epigonalen Charakter lag.

Die 1984 in Winterthur gegründete Gruppe war ungeheuer stark vom schmatzenden Orgeln, satten Riffs und fiebrigen Gitarrensolos beeindruckt. Die zweite Besetzung von „Deep Purple“, „Uriah Heep“ oder „Black Widow“ inspirierten sie vermutlich am nachhaltigsten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nap – Ausgeklingt

Nap-Ausgeklingt

(js) Knapp 3 Jahre nach ihrem großartigen Erstling „Villa“ flutet das Oldenburger Trio „Nap“ einmal mehr die musikalischen Lande mit ihrem so betörenden Genre-Mix aus Vielem, was die musikalischen 70er – zumindest für mich – einfach nur einzigartig machte. Was man hip als „Retro“ bezeichnen könnte, dies aber tunlichst lassen sollte. Weil dies zum einen faden Beigeschmack von „ich höre eigentlich alles“ in sich birgt, aber vor allem der Band wie auch ihren musikalischen Ergüssen Unrecht tun würde. Die einerseits an Krautrock ebenso erinnern wie Elemente des Doom, Post und Surfer Rock in sich bergen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lusitanian Ghosts – Lustianian Ghosts

(as) Anders als ihre Label-Kollegen „O Gajo“ agieren „Lusitanian Ghosts“ eher international, was sich allein schon daran erkennen lässt, dass sie das Englische bemühen und überhaupt einen Sänger haben. Allerdings hört man auch ihnen zweifelsfrei an, woher sie stammen – dem romanischsprachigen Raum bzw. konkret Portugal. Den Rest des Beitrags lesen »

Filed under: Album Reviews, Indie, Rock, Singer/Songwriter,

O Gajo – Lisbon Express

(as) In der vom Start weg außerordentlich spirituell anmutenden Musik von „O Gajo“ (sowohl im Sinne des Geisterhaften als auch Quasireligiösen) schimmern Einflüsse von Nick Cave oder „16 Horsepower“ respektive „Wovenhand“ überdeutlich durch, doch die Formation käme nicht von der Iberischen Halbinsel, würde sie sich nicht auch auf die musikalische Tradition ihrer Heimat berufen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hodja – We Are the Here and Now

(as) Scheppernd, lärmig übersteuert, exzentrisch – diese drei Adjektive kommen spontan in den Sinn, wenn man sich auf die Musik von „Hodja“ einlässt. Mit ihrer eigenwilligen Kombination aus zunächst unvereinbar erscheinenden Stilen (Indie Rock mit R‘n‘B‘, also zeitgenössischem afroamerikanischem Pop und Anklängen aus dem Hip-Hop-Bereich) stößt die Band all jene vor den Kopf, die auf den schnellen Kick aus sind, also ist die eingehende Beschäftigung mit „We Are The Here And Now“ genauso unerlässlich wie es schon beim Vorgänger der Scheibe der Fall war. Den Rest des Beitrags lesen »

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Moving Oos – Romancer

(as) „Moving Oos“ bestehen aus drei renommierten norwegischen Musikern, die schon länger zum Kosmos der Labels Crispin Glover und Stickman gehören: „Spidergawd“-Kopf Per Borten (auch „Cadillac“), Frank Reppen von „Blood On Wheels“ und „Turbonegro“-Veteran Haakon-Marius Pettersen … doch das zwiespältige Etikett „Allstar-Combo“ braucht sich das Trio nicht anzuheften, um eine Daseinsberechtigung zu erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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