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musikalisches schreibkollektiv

Lusitanian Ghosts – Lustianian Ghosts

(as) Anders als ihre Label-Kollegen „O Gajo“ agieren „Lusitanian Ghosts“ eher international, was sich allein schon daran erkennen lässt, dass sie das Englische bemühen und überhaupt einen Sänger haben. Allerdings hört man auch ihnen zweifelsfrei an, woher sie stammen – dem romanischsprachigen Raum bzw. konkret Portugal. Den Rest des Beitrags lesen »

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O Gajo – Lisbon Express

(as) In der vom Start weg außerordentlich spirituell anmutenden Musik von „O Gajo“ (sowohl im Sinne des Geisterhaften als auch Quasireligiösen) schimmern Einflüsse von Nick Cave oder „16 Horsepower“ respektive „Wovenhand“ überdeutlich durch, doch die Formation käme nicht von der Iberischen Halbinsel, würde sie sich nicht auch auf die musikalische Tradition ihrer Heimat berufen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hodja – We Are the Here and Now

(as) Scheppernd, lärmig übersteuert, exzentrisch – diese drei Adjektive kommen spontan in den Sinn, wenn man sich auf die Musik von „Hodja“ einlässt. Mit ihrer eigenwilligen Kombination aus zunächst unvereinbar erscheinenden Stilen (Indie Rock mit R‘n‘B‘, also zeitgenössischem afroamerikanischem Pop und Anklängen aus dem Hip-Hop-Bereich) stößt die Band all jene vor den Kopf, die auf den schnellen Kick aus sind, also ist die eingehende Beschäftigung mit „We Are The Here And Now“ genauso unerlässlich wie es schon beim Vorgänger der Scheibe der Fall war. Den Rest des Beitrags lesen »

Filed under: Album Reviews, Art-Rock, Folk, Indie, Pop, R & B, Rock, Soul,

Moving Oos – Romancer

(as) „Moving Oos“ bestehen aus drei renommierten norwegischen Musikern, die schon länger zum Kosmos der Labels Crispin Glover und Stickman gehören: „Spidergawd“-Kopf Per Borten (auch „Cadillac“), Frank Reppen von „Blood On Wheels“ und „Turbonegro“-Veteran Haakon-Marius Pettersen … doch das zwiespältige Etikett „Allstar-Combo“ braucht sich das Trio nicht anzuheften, um eine Daseinsberechtigung zu erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Noorvik – Omission

(KiS) Kennt ihr das? – ihr hört die ersten Töne, wirklich nur die ersten Gitarrenklänge und ihr wisst direkt, ihr seid zu Hause? Was auf den ersten Blick wie ein Berg Speed aussieht, entpuppt sich nur als die Spitze des Eisbergs?

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Rihm & Dühnfort – Never Too Late

Traditioneller Blues mit Seele und Spirit aus Bremen

(ro) Für mich wieder einmal ein Überraschungsalbum mit besonderer Note.
Zwei Herren etwas fortgeschrittenen Alters aus dem Bremer Umland, mir persönlich bis dato völlig unbekannt (Asche auf mein Haupt), legen ein Blues-Album vor, das mich zum Innehalten bringt.
Schon das sehr gelungene Cover zeigt eindrucksvoll, wohin die musikalische Reise geht.
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Kai Strauss  & The Electric Blues Allstars – Live In Concert

Chicago Blues aus Deutschland

(ro) Kai Strauss zählt zu dem kleinen Kreis europäischer Bluesmusiker, denen auch amerikanische Kollegen und Kritiker einen authentischen Stil attestieren.
So sagen fünf deutsche Blues Awards (u.a. Preisträger Kategorie „Band“ 2019, Bester Gitarrist 2018, Beste Band 2016), jede Menge TV- Auftritte, dazu diverse Cover von Musikmagazinen, sowie Konzerte in über 20 Ländern eine ganze Menge über die Liga aus, in der Kai Strauss anzusiedeln ist.
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Waxy – Betting on Forgetting

(as) Während „Waxy“ dem 20. Jahrestag ihrer Gründung entgegenblicken, liegt eine linear und flach verlaufende Erfolgskurve hinter ihnen. Die amerikanischen Stoner-Rocker aus der Geburtsstätte dieses Sounds – der kalifornischen Palm Desert – haben über Szene-Kreise hinaus nie höhere Wellen geschlagen und werden es voraussichtlich auch mit ihrem neuen Album nicht schaffen, Kostverächter zu ihrer staubigen Kost zu bekehren. Nach der kurzen Akustikgitarren-Einleitung „Dead & Gone“, mit der Gitarrist und Sänger Robbie Waldman auf eine lauschige Liedermacher-Platte einzustimmen scheint, schickt er sich nämlich mit seinen beiden Mitstreitern an, nur den üblichen Fuzz-Riff-Schuh herunterzuspielen. Den Rest des Beitrags lesen »

Filed under: Album Reviews, Stoner,

Ghalia – Mississippi Blend

(hwa) Dachte kürzlich zufällig mal wieder über Ghalia Vauthier nach und habe mich gefragt, wo denn das verdiente zweite Album bleibt. Es kam tatsächlich nach ein paar Tagen. In etwa so ähnlich wie bei einem spontanen Gedanken an einen bestimmten Menschen – und genau der ruft dann wenig später an. Und siehe da: am 20. September erscheint „Mississippi Blend“ bei Ruf Records … Den Rest des Beitrags lesen »

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Sugarfoot – In the Clearing

(as) Obgleich sich „Sugarfoot“ auf ihre geografische Herkunft bezogen gewiss nicht Wüstenrocker schimpfen dürften – Joshua Tree in der kalifornischen Wüste, wo sie ihr letztes Album produzierten, ist von ihrer Heimat Norwegen aus eine halbe Weltreise entfernt -, wirken sie auf „In The Clearing“ wie verkappte US-Westküstler. In den Songs ihrer neuen Scheibe jonglieren die Musiker freiweg mit nahezu sämtlichen Stilen, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von San Francisco aus die Welt eroberten, doch sie darauf zu beschränken wäre andererseits zu kurz gegriffen. Den Rest des Beitrags lesen »

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