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musikalisches schreibkollektiv

Weltraum – Nyx

(as) Zu Beginn der zweiten Dekade ihres Bestehens blicken „Weltraum“ schon auf sage und schreibe mehr als 20 Tonträger zurück, bei denen es sich größtenteils um Livemitschnitte handelt, was auch bezeichnend für ihren Stil steht, denn die Gruppe gebiert ihre Geisteskinder immerzu spontan, statt diszipliniert zu komponieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Cholo Visceral – Live at Woodstaco

(as) Bei „Cholo Visceral“ handelt es sich quasi um eine Herzensangelegenheit für das rührige Labels Necio, denn die Triebfeder der Band ist Inhaber Arturo Alonso Quispe Velarde selbst. Der Multi-Instrumentalist und hauptsächliche Schlagzeuger gehört mit seinen Komplizen schon seit Jahren zu den festen Größen der gar nicht so kleinen Rockszene Perus und trat 2018 im Rahmen von deren jährlichem Treffen auf, dem Festival Woodstaco in Peru. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gov’t Mule – Bring On The Music – 25th Band Birthday Deluxe Edition

(hwa) Jetzt also zum 25jährigen Bandjubiläum zwei erneute Jubel-Abende. Warren Haynes ist nicht nur einer der formidabelsten Gitarristen aller Zeiten – nein: er ist auch einer der cleversten Vermarkter in eigener Sache und schätzt den Fansupport. So war es auch schon zum 20. und davor… Den Rest des Beitrags lesen »

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King Hobo – Mauga

(js) Transatlantische Bündnisse werden heutzutage ja gerne mal politisch hinterfragt. Dass es auch unkompliziert und friedlich geht, zeigen einmal mehr „King Hobo“. Mittlerweile 16 Jahre nachdem sich der musikalische Tausendsassa Per Wiberg (u.a. „Opeth“, „Spiritual Beggars“, „Kamchatka“) und „Clutch“-Schlagwerker Jean-Paul Gaster während einer gemeinsamen „Clutch/Spiritual Beggars“-Tour näher kamen, ist man nunmehr mit dem zweiten Longplayer am Start. Früh schon hatte man in gemeinsamen Gesprächen erkannt, dass man musikalisch auf einer Wellenlänge funkte. Nach den gemeinsamen Gigs hatten beide von den „Bad Brains“ über „Captain Beyond“, „Black Uhuru“ bis hin zu „Miles Davis“ den gemeinsamen musikalischen Vorlieben gefrönt. Es dauerte dann noch einmal 2 Jahre, bis anno 2005 die Samen für „King Hobo“ endgültig gepflanzt werden konnten. Den Rest des Beitrags lesen »

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ØRESUND SPACE COLLECTIVE – Good Planets Are Hard To Find

(tn) Vor zehn Jahren erschien das Album „Good Planets Are Hard To Find“ vom „ØRESUND SPACE COLLECTIVE“. Zusammen mit „The Black Tomato“ war es einer der ersten Tonträger, die einen größeren Kreis von interessierten Freunden des ambitionierten Space Rock im persönlichen Umfeld bekannt war. Beide Alben waren auf Transubstans Records erschienen und eigentlich erhielt man die meisten Informationen zur Musik vom OSC von deren Webseite. Und natürlich die Live-Mitschnitte, die man bis heute immer noch auf der Webseite von archive.org kostenlos herunterladen kann. So fing das an vor über zehn Jahren. Wobei es das OSC natürlich schon etwas länger, nämlich seit 2004, gibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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3rd Ear Experience with Dr. Space – Ear To Space

(tn) Wie könnte man es besser beschreiben, wenn man ein Album von „3rd Ear Experience“ hört – „Ear To Space“. Das diesmal allerdings noch ein bisschen Humor und Doppeldeutigkeit im Titel mitschwingt, da Dr. Space aka Scott Heller vom „Øresund Space Collective“ mit dabei ist, macht den geneigten Hörer noch ein bisschen neugieriger auf das neue Album der Kalifornier. Natürlich sind sie immer noch eine Jam-Band und man kann sich schon ungefähr vorstellen, was einen erwartet. Den Rest des Beitrags lesen »

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La Iglesia Atómica – Impromptus

(as) Anders als die erstaunlich vielen anderen Veröffentlichungen der wiedererstarkten Puerto-Ricaner in jüngerer Zeit handelt es sich bei „Impromptus“ seinem Titel entsprechend um eine Kompilierung von Stegreif-Kompositionen. Folgerichtig bietet die Band das Ding gratis zum Herunterladen aus dem Netz an – und ganz ehrlich: Geld für eine CD oder LP des Ganzen möchte man allenthalben als beinharter Fan ausgeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Max Tovstyi – Mesmerize

(as) Strenggenommen handelt es sich hierbei um Max Tovstyis zweites Soloalbum, doch der Ukrainer benannte schon zwei mehrköpfige Formationen nach sich selbst, die „Max Tovstyi Blues Band“ und die „Max Tovstyi Blues Association“. Demzufolge war der Ukrainer schon immer sein eigener Herr, und dass sich „Mesmerize“ stilistisch nur marginal von seinem bisherigen Schaffen unterscheidet, verwundert somit nicht weiter. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bismut – Schwerpunkt

(js) Die Nijmegener Instrumental-Rockgruppe „Bismut“ hat ihr erstes Album nach einem Begriff benannt, der auch als Massenmittelpunkt bekannt ist und den Punkt eines Körpers bezeichnet, den man sich als Angriffspunkt der Schwerkraft denken muss. Und vielleicht steht dieser Titel auch deshalb sehr gut Pate für die Musik des niederländischen Trios. Diverse Angriffspunkte musikalischer Art gibt es hier nämlich zu Genüge. Aber obwohl das Album eine interessante wie spannende Mixtur aus Stoner, Doom, Jazz Psych und auch Hard Rock bietet, trifft es letztlich immer ins Schwarze und ruht stets in seinem eigenen Schwerpunkt. Viele musikalische Wege werden innerhalb der knapp 42 Minuten bestritten und die Jungs scheuen sich überhaupt nicht, auch mal mutig anmaßende Entscheidungen zu treffen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Slovo Mira – Black Fjord And The End Of The World

(as) Drei Stücke, jeweils über 23 und mehr oder weniger zwölf Minuten lang … Wer zu Tonzonen-Tonträgern greift, erwartet keinen mundgerecht zugeschnittenen Pop, doch was dieses russische Kollektiv musikalisch entwirft, gehört zur schwersten Kost, die uns das Label in jüngerer Zeit aufgetischt hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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