(jm) Dhafer Youssef – wer war das nochmal? Von dem habe ich doch vor Jahren schon mal etwas wirklich Besonderes gehört… Und so krame ich in meiner Plattensammlung und entdecke „Divine Shadows“ aus dem Jahr 2006. Ein faszinierendes, hypnotisches Album, gefüllt mit geheimnisvoller, entrückter und fremder Musik aus einem anderen Universum, die ich damals in dieser Form noch nie gehört hatte. Den Rest des Beitrags lesen »
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(jm) Neben der Leidenschaft für den organischen Gitarrensound in jeglicher Form habe ich mich in den letzten Jahren auch mehr und mehr Soul und Jazz angenähert. Ich behaupte mal, dass das nichts mit dem Alter zu tun hat, sondern einfach der logischen Konsequenz geschuldet, dass mein Herz von authentischer, handgemachter Musik berührt wird. Je nach Stimmungslage muss das mal laut, kann aber auch mal leiser passieren. Der berühmte Funke muss überspringen, die Energie spürbar sein.
(jm) Warum die Musik der französischen Künstlerin Nina Attal bisher komplett an mir vorbei ging, ist mir heute, nachdem mich das in Kürze erscheinende Album „Jump“ sehr, sehr angenehm durch den zweifellos heißen Sommer begleitet hat, ein absolutes Rätsel. Ehrlich gesagt, hat sie den CD-Schacht meines Autos gleich mehrere Tage nicht verlassen und erwies sich als perfekter Soundtrack zu meinen Gedanken an die Aussicht auf bevorstehende Gin-Tonic‘s im Sonnenuntergang.
(jm) Sommer 1991, irgendwo in Südfrankreich, kurz vor der spanischen Grenze. In einem alten Audi 100, aufgrund seiner Metalliclackierung liebevoll „Silberpfeil“ genannt, sind wir unterwegs an die Costa Brava. Es ist heiß im Wagen und während mein Freund Tom fährt und die letzten Klänge von „Spineless“ verhallen, krame ich ein neues Tape aus dem Handschuhfach. „Lass es uns doch noch einmal hören“ unterbricht Tom meine Suche und er meint damit das eben komplett durchgelaufene „Symbol Of Salvation“-Album von ARMORED SAINT. Recht hat er, denn das kurz vor unserem Sommertrip nach Spanien erschienene Album entwickelt sich so ganz langsam zum persönlichen Album des Jahres. 

(jm) Auch wenn hier im Blog zugegebenermaßen vor allem den gitarrenorientierten Genres und Schubladen der musikalischen Zünfte gefrönt wird, so verbindet uns RockBlogger doch eines: Die Begeisterung für authentisch und leidenschaftlich gemachte Musik in all den verschiedenen Facetten, die rund um den Globus existieren, seit der Rhythmus geboren wurde.
(jm) Wie eine Band mit nur vier Händen eine solche Soundintensität produzieren kann ist eine Frage, mit der sich die beiden Herren Thomas Castro Molina Crowe und Lars Derrenger Gyllenhall nach jeder ihrer wohl sehr intensiven Liveshows konfrontiert sehen. Und ich stelle mir diese Frage auch, als das zweite Album „Blue Sky For White Lies“ im CD-Schacht meines Autos verschwindet und dessen Inhalte während der Fahrt lautstark und raumfüllend im Inneren des Wagens reproduziert werden.
(jm) Argentinien. Südamerikanische Republik. Heimat des Tango, Ausdruck von Sinnlichkeit und Leidenschaft. Wahlheimat von Dieter Meier, Mitglied des Schweizer Elektropop-Duos YELLO, der dort inzwischen mehr als beachtenswerte biologische Weine anbaut und einige Rinderherden sein Eigen nennt. Damit war mein musikalisches Wissen über dieses Land jedoch bereits erschöpft, bis plötzlich und unerwartet zwei Alben der Band GÜACHO im Briefkasten landeten.
(jm) Musikalisch deutlich gereift, präsentiert sich das Trio aus Leipzig und Hamburg auf ihrem neuen Album. Kraut, Psychedelic, Stoner oder schlichtweg Rock heißen die Schubladen, die man hier öffnen kann. Für mich ist es immer ein sehr gutes Zeichen, wenn ich ein Album beim ersten Hören interessant finde, aber der richtige Funke noch nicht überspringt.


