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Kalamahara – Greener Fields

kalamahara-cover(jm) Musikalisch deutlich gereift, präsentiert sich das Trio aus Leipzig und Hamburg auf ihrem neuen Album. Kraut, Psychedelic, Stoner oder schlichtweg Rock heißen die Schubladen, die man hier öffnen kann. Für mich ist es immer ein sehr gutes Zeichen, wenn ich ein Album beim ersten Hören interessant finde, aber der richtige Funke noch nicht überspringt.
Und tatsächlich passiert es: Dieses Werk wächst mit jedem Hören. Schon nach dem dritten Durchlauf während nächtlicher Autobahnfahrten mit der entsprechenden Lautstärke komme ich zu dem objektiven Schluss: Die Herren sprühen vor Ideen, haben vielseitig beeinflusste, abwechslungsreiche Stücke geschrieben. Durchaus außergewöhnlich zu vermerken, dass alle drei Bandmitglieder gleichermaßen für den Gesang verantwortlich zeichnen. So dienen die Stimmen oft als zusätzliches Instrument und unterstreichen die Stimmung der jeweiligen Songs zusätzlich.

kalamahara-band

Impressure wirkt zu Beginn sperrig, aber rockt schwer und heavy nach vorne. Radiator erscheint dagegen fast fragil, zerbrechlich mit klarem Gesang und einer tollen Basslinie. Waters Of Forgetfulness ist einfach strukturiert aber oft braucht ein toller Song nicht mehr, um das Herz zu erreichen. Reflections (Pt.1) ist fast im Pop anzusiedeln was darin gipfelt, dass in Reflections (Pt.2) die elektrische Gitarre komplett durch akustische Töne ersetzt wird. Nuszknacker hat nichts mit Tschaikowsky zu tun, aber eine geniale Hookline. Mit Phoneiric wird man sehr schnell vertraut. Greener Fields als akustischer Ausstieg aus der Platte macht seinem Rang als Titelstück für das Album alle Ehre und manifestiert den Beginn der Eigenständigkeit dieser noch jungen Band. Es wäre mir ein Vergnügen, diese Stücke live zu erleben und es macht sicher Sinn, die sozialen Netzwerke zu verfolgen, wann das sein wird. Das darf dann gern auch auf „Greener Fields“ passieren, die Festivalsaison hat ja noch nicht begonnen….(JensM)


Tracks:

  1. Impressure
  2. Radiator
  3. Waters Of Forgetfulness
  4. Reflections (Pt.1)
  5. Reflections (Pt.2)
  6. Nuszknacker
  7. Phoneiric
  8. Greener Fields

Wer spielt mit?

Clemens Heger – Gitarre, Vocals
Hans-Christian Puls – Bass, Vocals
Alex Beyer – Schlagzeug, Vocals

Hören und Sehen:

https://kalamahara.bandcamp.com/

https://www.facebook.com/kalamahara.band

 

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