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Old Mother Hell – Old Mother Hell

(KiS) Oh, oh – auch schon längst überfällig, aber ein guter Start ins neue Jahr! Eine Band mit der ich mich Ende 2017 ausführlich beschäftigt habe, und das Vergnügen während eines Praktikums zu interviewen (Siehe link unten).
Fällt eigentlich auch unter den Aspekt: support your local music scene, denn ich fahre gerade in die Heimat (HD/MA) und höre mir noch mal die CD an. Und es wird auf der Strecke Köln-Mannheim-Mannheim-Köln absolut nicht langweilig on repeat! Die noch junge Band mit den alten, – nein, erfahrenen Musikern Bernd Wener am Gesang und Gitarre, am Bass: Ronald Senft und am Schlagzeug: Ruben André haben auf Anhieb mit ihrem Erstling (EP) ganz schön die Metal-Landschaft aufgewirbelt. In zwei beliebten Hard-Rock-Forever-Zeitschriften landeten sie als Tipp des Monats im Heft. Der rote Teppich ist also schon zum ausrollen bereit.

Schublade: á la fb: Epic Power Doom

Cover: Im Auge der Dreifaltigkeit

Direkt in Song Nummer eins greift Bernd eine weite Bandbreite auf die mit Gesang abzudecken ist: Klar in Höhe und Tiefe, rauer und growlige Parts, Oper. Texte werden mitgeliefert, eine sehr gute Maßnahme um sich einzulesen und zu sehen was die Herren so beschäftigt.
Von Nummer zwei war ich bei den ersten Tönen geflasht und dachte ich höre isländischen Gesang. Mit abwechslungsreichen Rhythmuswechseln geht es die Berge hinauf und hinab, eine bessere Unterstützung für den Text kann man kaum finden, eine runde Sache. Und übergehend zu Teil 3 ist man mittendrin den Refrain mitzusingen. Old Mother Hell haben ihren Sound gefunden, Midtempo, dicht gefolgt von einem meiner Favoriten: Howling Wolves. Wäre für mich die Single-Auskopplung der Platte. Der Ablauf des Instrumenteneinsatzes im Vorder-Hintergrund ist einfach stimmig, die Gesangsparts passen sich in einen natürlichen Ablauf ein.
Nummer 5 ist aber auch ein Ohrwurm, wenn man den Pathos  Misery und Energy gut abkann! DER Love-Song der EP würde ich frech behaupten. Doch ein sehr guter Song um ein Ritter-Burgfräulein-Video dazu zu drehen.
Zum guten Ende: Titel Old Mother Hell. Und da ich mangels Metal-Affinität mit Vergleichen geize wie: klingt nach Band xy, steckt hier eben Old Mother Hell drin. Dreieinigkeit, Song, Band, EP. Bernd umschmeichelt uns noch einmal mit seiner Botschaft, die eine Huldigung, Bitte, Gebet einbezieht. Ob man nach dem Hörgenuß fragt wie es zur „Schublade“ gekommen ist – da kann noch mal nachjustiert werden.

Sexinessfaktor: 6 Songs steigern sich zum Höllenhöhepunkt (kirsten)

Trackliste:
1 Another War
2 Mountain
3 Narcotic Overthrow
4 Howling Wolves
5 Kneel To No God
6 Old Mother Hell

https://oldmotherhell.bandcamp.com/album/old-mother-hell

Live im März:

https://www.facebook.com/events/140598373331582/

Ein Link zum Interview:

https://www.rockhard.de/megazine/heftarchiv/online-megazine/interview/interview-mit-der-demo-eigenproduktionsband-12-17.html

Filed under: Album Reviews, Doom, Heavy, Rock,

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