(jm) Wir sind etwas spät dran mit dieser Rezension, aber die Meister*innen des nahöstlichen Psych-Rock Ouzo Bazooka haben bereits Ende August ihr fünftes Album Dalya veröffentlicht. Den Rest des Beitrags lesen »
Mit ihrem vierten Album „Pieces of Soul“, das schon im Juni veröffentlicht wurde, kehrt die gerade einmal 29 Jahre alte französische Gitarristin und Sängerin Nina Attal zu den Blues-, Rock- und R’n’B-Wurzeln ihrer Jugend zurück. Schon mit zwölf bekam sie von ihrem Vater eine E-Gitarre geschenkt, auf der sie, sozialisiert durch die von Rockalben geprägte Plattensammlung ihrer Eltern zunächst Riffs von Jimmy Page und Angus Young erlernte. Schnell fand sie aber auf der Suche nach den Wurzeln des Rock zum Blues und damit der Musik von Robert Johnson, Stevie Ray Vaughan und Rory Gallagher. Den Rest des Beitrags lesen »
(jensm) Während ich tatsächlich das Glück habe, am Strand zu liegen, höre ich „Am Strand“ von Weltraum, einen dreizehnminütigen Trip, der wahrscheinlich selbige Assoziationen oder Sehnsüchte hervorrufen soll. Bei mir hat das als unterstützender Soundtrack zum visuellen Eindruck auf jeden Fall ausgezeichnet funktioniert und ich kann mir gut vorstellen, dass sich auch beim musikalischen Genuss am heimischen Herd alsbald ein salziger Geschmack im Mund als auch ein Gefühl des Dehydrierens durch zu opulentes Sonnenbaden breit machen. Zu Hause lässt sich diesen Gefühlen durch das begleitende Öffnen und Genießen eines kühlen Getränks schnell und erfolgreich entgegenwirken. Ich denke das vor allem Bier hierfür hervorragend geeignet ist. Den Rest des Beitrags lesen »
(jensm) Mit den Textzeilen „Another year lost in the wasteland, Another day drowns in dust, Another one dead in the wasteland…“ beginnt „Burning“ – der eindrucksvolle Opener des neuen King Buffalo Albums. Auch wenn der Text unmissverständlich klar macht, das hier auf die kulturelle Einöde der letzten sechzehn Monate verwiesen wird – die drei Musiker sind offensichtlich nicht in ein kreatives Loch gefallen, sondern bringen mit „The Burden Of Restlessness“ das erste von drei (!) neuen Werken an den Start, die sie im Laufe des Jahres 2021 veröffentlichen werden. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Kaum ist das hochgelobte „The All Is One“ aus dem Gesichtsfeld des Plattentellers verschwunden, legen die Norweger nach und entführen uns ins „Reich des Vergessens“. Wahrscheinlich war es die Angst, dass das nun vorliegende Material in selbigem Reich verschwindet, wenn man es nicht schnell genug veröffentlicht. Aufgenommen zum Teil in den gleichen Sessions wie das Vorgängeralbum im Black Box Studio in Frankreich und in einem lokalen Studio in Trondheim, entstand „Kingdom Of Oblivion“ aus Material, das sich auf der vorherigen Platte nicht so richtig zu Hause fühlte. Aufgrund der andauernden Pandemie und dem Mangel an Tourneen widmete die Band ihre Zeit und Energie direkt der Fertigstellung der Platte – und nun steht sie schon seit April in den Läden. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Die österreichische Region um Vorarlberg hat in meinem Kopf bisher nur Assoziationen in Richtung Winter- und Wandersport hervorgerufen. Seit das im Dezember letzten Jahres erschienene Debüt von Twangmen als Vinylversion in meinem Briefkasten landete, sieht das ein bisschen anders aus. Ein Quintett, das seit einigen Jahren zusammen spielt und sich dem instrumentalen, progressiven Rock mit einem leicht psychedelischen Retro-Einschlag verschrieben hat. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Die Neunziger haben mich in meinen musikalischen Vorlieben geprägt wie kaum ein anderes Jahrzehnt. Grunge, Punk, Industrial oder 90er Alternative Rock – das sind Genre-Schubladen, die ich auch noch heute gern öffne, um mir einen der damaligen Klassiker zu Gemüte zu führen. Nicht verwunderlich also, dass ich auch für neuzeitliche musikalische Kreationen dieser Art empfänglich bin. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Wir reisen mal kurz zurück in das Jahr 2004: In den Rockhouse Studios in Borlänge, Schweden, hängen Dozer ab und nehmen sechs Tracks als Vorab-Demos auf, die später für das vierte DOZER-Album, das wegweisende „Through the Eyes of Heathens „, Verwendung finden sollen. Zurück im Februar 2021 ist gerade die „Vultures“ EP erschienen. Zum ersten Mal überhaupt wird diese Kompilation von Demos nun auf Vinyl und Digipack durch Heavy Psych Sounds veröffentlicht, einschließlich eines speziellen Bonustracks – ein Cover des Sunride-Klassikers „Vinegar Fly“, der noch nie zuvor veröffentlicht wurde. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Mitten aus Berlin hätte ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet. Das braun marmorierte Vinyl dreht sich auf meinem Plattenteller und ich höre düstere Folk-Balladen, nicht einsortierbare Popsongs, Fernweh hervorrufende Weltmusik und ja, auch so etwas wie herzerwärmende Kinderlieder und psychedelische Trips. Den Rest des Beitrags lesen »
(jm) Zwanzig Jahre sollen diese Songs schon alt sein? Das glaube ich nicht und lese vorsichtshalber nochmal nach: Also die Rock Freaks aus Siegen, als Musik-Enthusiasten mit inzwischen eigenem Plattenlabel bekannt, haben wohl in den Wäldern zwischen Siegen und Köln gegraben und dort dieses lang verschollene Juwel namens LSD, ähem LUNATIC SKYDANCE zutage gefördert. Den Rest des Beitrags lesen »