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Roadsaw – Tinnitus The Night

(js) Das Stoner-Rock-Trio „Roadsaw“ wurde 1995 in Boston, Massachusetts, gegründet. Deren Musikstil könnte man vielleicht als verzückende Reise durch den britischen „Electric Blues“ hinunter in die „Southern Rock“ Sümpfe und dann quer nach Westen mitten durch das Herz der psychedelischen Wüsten Kaliforniens beschreiben. Leider blieb es die letzten acht Jahre ruhig um die Band. Nun aber lieferten die Jungs ein mit Spannung erwartetes neues Album ab. Es ist bereits ihr sechstes Album, was allein schon deutlich macht, dass hier keine Jungspunde mehr am Werke waren. Der neue Output wurde womöglich auch deshalb vom bekannten Produzenten Benny Grotto (u.a. Aerosmith, Ben Folds, Dresden Dolls) in dessen „ Mad Oak Studios“ in Allston, Massachusetts produziert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stonefield – Mystic Stories

(as) „Mystic Stories“ ist alles andere als Schweizer Käse, sondern ein Relikt aus der bekanntlich sehr überschaubaren Rockszene des Landes. „Stonefield“ waren mit ihren beiden Langspielern vorübergehend zumindest in Zentraleuropa ziemlich erfolgreich, ohne international für Furore zu sorgen, was an ihrem epigonalen Charakter lag.

Die 1984 in Winterthur gegründete Gruppe war ungeheuer stark vom schmatzenden Orgeln, satten Riffs und fiebrigen Gitarrensolos beeindruckt. Die zweite Besetzung von „Deep Purple“, „Uriah Heep“ oder „Black Widow“ inspirierten sie vermutlich am nachhaltigsten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nap – Ausgeklingt

Nap-Ausgeklingt

(js) Knapp 3 Jahre nach ihrem großartigen Erstling „Villa“ flutet das Oldenburger Trio „Nap“ einmal mehr die musikalischen Lande mit ihrem so betörenden Genre-Mix aus Vielem, was die musikalischen 70er – zumindest für mich – einfach nur einzigartig machte. Was man hip als „Retro“ bezeichnen könnte, dies aber tunlichst lassen sollte. Weil dies zum einen faden Beigeschmack von „ich höre eigentlich alles“ in sich birgt, aber vor allem der Band wie auch ihren musikalischen Ergüssen Unrecht tun würde. Die einerseits an Krautrock ebenso erinnern wie Elemente des Doom, Post und Surfer Rock in sich bergen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lusitanian Ghosts – Lustianian Ghosts

(as) Anders als ihre Label-Kollegen „O Gajo“ agieren „Lusitanian Ghosts“ eher international, was sich allein schon daran erkennen lässt, dass sie das Englische bemühen und überhaupt einen Sänger haben. Allerdings hört man auch ihnen zweifelsfrei an, woher sie stammen – dem romanischsprachigen Raum bzw. konkret Portugal. Den Rest des Beitrags lesen »

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O Gajo – Lisbon Express

(as) In der vom Start weg außerordentlich spirituell anmutenden Musik von „O Gajo“ (sowohl im Sinne des Geisterhaften als auch Quasireligiösen) schimmern Einflüsse von Nick Cave oder „16 Horsepower“ respektive „Wovenhand“ überdeutlich durch, doch die Formation käme nicht von der Iberischen Halbinsel, würde sie sich nicht auch auf die musikalische Tradition ihrer Heimat berufen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hodja – We Are the Here and Now

(as) Scheppernd, lärmig übersteuert, exzentrisch – diese drei Adjektive kommen spontan in den Sinn, wenn man sich auf die Musik von „Hodja“ einlässt. Mit ihrer eigenwilligen Kombination aus zunächst unvereinbar erscheinenden Stilen (Indie Rock mit R‘n‘B‘, also zeitgenössischem afroamerikanischem Pop und Anklängen aus dem Hip-Hop-Bereich) stößt die Band all jene vor den Kopf, die auf den schnellen Kick aus sind, also ist die eingehende Beschäftigung mit „We Are The Here And Now“ genauso unerlässlich wie es schon beim Vorgänger der Scheibe der Fall war. Den Rest des Beitrags lesen »

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Moving Oos – Romancer

(as) „Moving Oos“ bestehen aus drei renommierten norwegischen Musikern, die schon länger zum Kosmos der Labels Crispin Glover und Stickman gehören: „Spidergawd“-Kopf Per Borten (auch „Cadillac“), Frank Reppen von „Blood On Wheels“ und „Turbonegro“-Veteran Haakon-Marius Pettersen … doch das zwiespältige Etikett „Allstar-Combo“ braucht sich das Trio nicht anzuheften, um eine Daseinsberechtigung zu erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Noorvik – Omission

(KiS) Kennt ihr das? – ihr hört die ersten Töne, wirklich nur die ersten Gitarrenklänge und ihr wisst direkt, ihr seid zu Hause? Was auf den ersten Blick wie ein Berg Speed aussieht, entpuppt sich nur als die Spitze des Eisbergs?

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Rihm & Dühnfort – Never Too Late

Traditioneller Blues mit Seele und Spirit aus Bremen

(ro) Für mich wieder einmal ein Überraschungsalbum mit besonderer Note.
Zwei Herren etwas fortgeschrittenen Alters aus dem Bremer Umland, mir persönlich bis dato völlig unbekannt (Asche auf mein Haupt), legen ein Blues-Album vor, das mich zum Innehalten bringt.
Schon das sehr gelungene Cover zeigt eindrucksvoll, wohin die musikalische Reise geht.
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Kai Strauss  & The Electric Blues Allstars – Live In Concert

Chicago Blues aus Deutschland

(ro) Kai Strauss zählt zu dem kleinen Kreis europäischer Bluesmusiker, denen auch amerikanische Kollegen und Kritiker einen authentischen Stil attestieren.
So sagen fünf deutsche Blues Awards (u.a. Preisträger Kategorie „Band“ 2019, Bester Gitarrist 2018, Beste Band 2016), jede Menge TV- Auftritte, dazu diverse Cover von Musikmagazinen, sowie Konzerte in über 20 Ländern eine ganze Menge über die Liga aus, in der Kai Strauss anzusiedeln ist.
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