(mh) Halloween-Night in Bremen; es waren weit und breit keine Dämonen, Hexen, oder bösen Geister aufzuspüren! Nix los in der Weser-Stadt? Oh Hell Yeah, im Meisenfrei, Bremens legendärer Live Kult-Stätte für Blues , Classic-Rock und Heavy Metal, gastierten Hannah Wicklund & The Steppin Stones bei Ihrer ersten Europa-Tournee. Hannah präsentierte anstatt „Süßes oder Saures“ musikalische Magie mit einer Überdosis Rock’n Roll mit Blues- und Psychodelik-Rock Einflüssen. Den Rest des Beitrags lesen »
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(hjs) Aus der scheinbar nie versiegenden Bandquelle Schweden lassen Hällas mit ihrem ersten Longplayer aufhorchen. Nach der 2015 veröffentlichten EP „Hällas“ legen sie nun mit einer vollwertigen LP nach. Klar, man muss es mögen, den klagenden Gesang, die teilweise Schlichtheit der Arrangements, aber genau das ist der Punkt. „The Astral Seer“ bringt uns mit einem Intro in die Scheibe. Dann wird Fahrt aufgenommen. Die Geschichten um Seher, Ritter und den Fall einer ehemals großartigen Stadt nehmen ihren Lauf und sind zu einem Konzeptalbum zusammengestrickt. 
(js) Es war sicherlich überhaupt kein Zufall, dass der gute Brant Bjork das Set mit “Buddha Time (Everything Fine)“ startete. Dieser entspannte instrumentale Desert Groove steht perfekt für die Musik aus der Zeit, bevor die Plattennadel die Wachsschicht aus den Erzeugnissen seiner Napalm-Ära überhaupt nur ansatzweise berühren konnte. Und es ist die Art und Weise mit der er sofort deutlich macht, wer er ist und was er tut.
(vo) Güldener 60er Garage-Rock, bluesig angerauter Hard-Rock, Glam, bissel Psych und Beat: aus diesen Zutaten brauten Elias-Drums, Mammut-Rivoli Bass und Pat-Gitarre und grob geschmierte Stimme, eine Scheibe, die verdammt viel Spaß macht und meiner bescheidenen Meinung nach mit ihren Kompositionen und diesem schwer angerauten Sound in deutschen Landen ziemlich allein auf weiter Flur rockt…. 


