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musikalisches schreibkollektiv

Hodja – The Flood

(hjs) Hodja ist eine Band, genaugenommen ein Trio, die sich auf keinen Fall musikalisch in eine Schublade pressen lässt. Zu viele Stilarten werden vermischt. „The Flood“ ist das dritte Album der Band und auf CD und LP bei Noisolution erschienen. Ein hartes Stück Arbeit braucht es um sich diese Scheibe zu erschliessen. Freunde von Harmonien und glatten Stücken werden hier nicht auf ihre Kosten kommen. Alles ist roh, derb, teilweise durchsetzt von einer Art Gitarrensoli die doch sehr abweichend dazwischen geschmissen werden. Ebenso gibt es Songteile die als solche nicht unbedingt zu erkennen sind, der Hörer wird aus dem Song gezogen, durchgewamst und dann wieder in den Song gesteckt. Nein, diese Scheibe taugt nicht für ein Stückchen Räucherlachs und ein Glas Sekt dazu. Getränkemäßig würde ich Dosenbier bevorzugen und Essen wird eh überbewertet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bad Temper Joe – Ain`t Worth A Damn

Traditioneller Blues aus Bielefeld

(ro) Fast könnte man meinen, dass die typisch westfälische Stadt Bielefeld nicht nur an der Aa, sondern durchaus auch am Mississippi liegen könnte.
Zumindest, wenn man das neue Album von Bad Temper Joe, betitelt „Ain`t Worth A Damn“ in den Player schiebt.
Oh ja, solch eigenwillige und spartanisch instrumentierte Songs über die typischen und versteckten Themen des Blues erwecken sogleich meine volle Aufmerksamkeit.
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Electric Acid – II

(js) Sie selbst bezeichnen ihren Sound als Melange eigener musikalischer Vorlieben. Als da wären insbesondere Metal, Blues, Reggae, Southern-, Psychedelic- und Hard-Rock zu nennen. Daraus erschufen Richard Schwertner (gui), Annett Berger (voc), Thomas Kolk (bs), Mark Hohlefeld (keys, org) und Steffen Grafe (dr) von „Electric Acid“ aus Leipzig veritable Töne, die nicht zuletzt – und sicherlich auch nicht zufällig – an 70er Jahre-Größen wie „Deep Purple“, „Lynyrd Skynyrd“ und „Led Zep“ erinnern. Jetzt mag sofort ein Aufschrei erklingen, dass man derartiges doch in einer Zeit, in der der Retrorock bisweilen wirklich gnadenlos gemolken wird, nicht mehr zwingend benötigt. Dies mag man gegebenenfalls tatsächlich so sehen, ich halte dies aber bei jungen aufstrebenden Bands für absolut legitim. Wie eben auch hier. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vaudeville Etiquette – Divisions

(lw) „Divisions“ – ein Albumtitel, den „Vaudeville Etiquette“ auf der Platte selbst gleich in mehreren Formen umsetzen und verarbeiten. Ihre dritte EP eröffnet dem Hörer die unterschiedlichen Dimensionen des Prozesses der Verabschiedung. Zwangsläufig führt ein Abschied auch immer zu einer Loslösung und zu etwas Neuem. Bei dem Singer/ Songwriter Duo, welches sich mittlerweile zu einem Quintett des Seattle Americana Rocks zusammengeschlossen hat, heißt das, sich etwas vom klassischen Folk zu lösen und sich mehr in die Richtung des Jazz und Blues zu bewegen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Magpie Salute – High Water I

(hwa) Nachdem The Magpie Salute in 2017 ein exzellent rezeptiertes und rezensiertes Livealbum am Start hatten, kommen sie aktuell mit ihrem ersten eigenen Studioalbum um die Ecke. Ein Album wie geschaffen für einen Klassiker. Spätestens hier erweist sich die enorme Erfahrung von Rich Robinson und seinen befreundeten Musikern aus der Black Crowes Ära als grandioser Segen… Den Rest des Beitrags lesen »

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Kombynat Robotron – Modul 12 + 13

(vo) Letzte Woche erreichte uns eine Rezianfrage per Mail vom КОМВУИАТ ЯОВОТЯОИ/Kombinat Robotron mit folgendem Text:
Hallo Volker,
wir sind das Kombynat Robotron aus Kiel. Wir spielen Krautrock mit Einflüssen aus Psychedelic, Stoner und Blues. Wir spielen alle noch in anderen Bands und treffen uns manchmal zum Jammen. Wir wissen nicht so genau was eigentlich passiert wenn wir spielen, es ist immer anders aber immer schön.
Wir haben zwei Alben aus einer Session im Juni gemacht, hör doch mal rein, vielleicht gefällt es dir und du hast Bock was beim rockblogbluesspot über das Kombynat zu schreiben oder uns weiterzuempfehlen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Andreas Diehlmann Band – Your Blues Ain´t Mine

(vo) Als ich vorletzte Woche eine Mail von Andreas bekam mit der er ein neues Album seiner Band ankündigte löste das bei mir doch schon diese gewisse Vorfreude aus, denn: das Debüt der Andreas Diehlmann Band aus 2017 war für mich eine Offenbarung in Sachen Blues und Bluesrock, national und ja, auch international. Keine Frickeleien, nix zigmal totgeschreddertes, keine leergebluteten Cover sondern großartig dargebotener Stoff, den er mit dem perfekten Grooveduo Tom Bonn-Schlagzeug und Volker Zeller-Bass darbot, kompakter Stoff eines kompakten Trios. Den Rest des Beitrags lesen »

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Johnny Winter – Woodstock. Sunday August 17, 1969

(tn) Schaut man sich die beiden bekannten Live-Alben zu dem Konzertereignis in Woodstock im August 1969 an wird man feststellen, das Johnny Winter hier nicht vertreten ist. Ebenso taucht er nicht in der erfolgreichen filmischen Dokumentation über das Konzertereignis auf. Dieses Schicksal teilt er mit einigen anderen Protagonisten, die es ebenfalls weder in den Festival-Film noch auf die Alben geschafft haben. Dafür gibt es unterschiedliche Erklärungen, die teilweise auch in der Qualität der Aufnahmen oder der Auftritte zu finden sind. Bei Winter verhält sich dies allerdings etwas anders. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Blues Band – The Rooster Crowed

(mh) – 39 Jahre existiert The Blues Band mittlerweile. Wer erinnert sich nicht an den Hit „Maggie’s Farm“ als Protest an Großbritanniens Eiserne Lady Maggie Thatcher? Paul Jones als Lead-Sänger und Harmonika-Virtuose; Dave Kelly an der Slide- & Rhythmus-Gitarre; Tom McGuinness als Lead-Gitarrist; Gary Fletcher am Bass und Rob Townsend – am Schlagzeug plus Paddy Milner als Gast-Pianist fanden 2017 endlich wieder Zeit und hatten die Muse eine neue Studio-CD einzuspielen. Dies erfolgte im Embassy Studio in Upton Grey in der englischen Provinz Hampshire. Diese ist bekannt für Ihre Hähne und sicherlich wurden die Herren morgens um 4 Uhr von einem Prachtexemplar wach gerüttelt. So passt der Album-Titel – „The Rooster Crowed“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Edgar Broughton Band – Live At Rockpalast

(hwa) Als ich im April 1970 erstmals “Out Demons Out” der Edgar Broughton Band (im Weiteren abgekürzt als EBB) hörte, kam es mir wie ein verspäteter APO-Weckruf vor. Der Track erschien ausschließlich als Single (HAR 5015), war deshalb auf dem „Wasa Wasa“-Album, welches gut ein Jahr zuvor erschien, nicht vertreten und eigentlich nur dafür gedacht, flankierenden Appetit auf „Wasa Wasa“ (bzw. auf „Sing Brother Sing“) zu machen. Den Rest des Beitrags lesen »

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