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1000mods – Vultures

1000 Mods Cover(co) Schon mit ihrem ersten Werk konnten die Griechen trumpfen: Ich habe selten so viele Leute in den Shirts einer Band gesehen, die gerade mal ein einziges Album herausgebracht hat. „Super Van Vacation“ hat also definitiv einen Nerv der Szene getroffen und mit den EP-Veröffentlichungen vor dem ersten Album und 2012 zeigen sich 1000mods über die Jahre hinweg kreativ. Und nu?
„Vultures“ setzt auf schweres Riffing, das trockenste Kraft aus Rauheit und Kontinuität zieht. Die Drums geben sich hintergründig und dezent, was man auch über Danis durchweg sympathische Stimme sagen kann. Soweit, so wie gehabt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Major Kong – Doom For The Black Sun

majorkong-doomfortheblacksuMajor Kong und ihr doomiges Psychowerk sind keine Neuheit auf dem Markt. Das Album erschien bereits 2012. Verdienterweise wird ihr Debut-Album nun mit der Vinylisierung geadelt. Und wir nehmen das als Anlass, den Klopper vorzustellen, falls der Kelch an jemandem vorbeiging.
Was ist neu? Keine Extra-Tracks, keine digitale Nachbearbeitung… Kein Voodoo, kein Humbug, nur Vinyl. Also das Album ganz klassisch: Den Rest des Beitrags lesen »

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„My Mind“ – mit John Garcia im Gespräch über sein Soloalbum

aGarciaGallito_0021v2„5.000 Miles away from my baby, but tonight I’m coming home…“

Eines möchte ich vorweg nehmen. Alles was John Garcia seit Ende der Achtziger Jahre in der Wüste von Palm Desert/ Kalifornien begann – ob KYUSS, SLO BURN, UNIDA, HERMANO oder VISTA CHINO – hat mich in meiner Leidenschaft für Stoner Rock berührt. Deshalb wird meine Kritik zu seinem neuen Album wahrscheinlich nicht objektiv genug ausfallen. Das liegt zum Einen sicher an seiner unvergleichlichen, charismatischen Stimme, die mir regelmäßig wohlige Schauer über den Rücken jagt, zum Anderen an meiner Vorliebe für den „Desert Rock“-typischen Sound der tiefer gestimmten Gitarren, die teilweise sogar durch Bassverstärker gespielt werden. Außerdem hatte ich neben dem intensiven Hören des neuen Albums die Möglichkeit, ein Gespräch mit John zu führen, um seine Gedanken und Beweggründe für den Ausflug auf Solopfade zu erfahren. Den Rest des Beitrags lesen »

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R.I.P. Johnny Winter

johnnyDas Ganze hat angefangen im Jahre 1973 – mit dem Erwerb der Schallplatte „Still Alive And Well“ in einem düsteren Plattenladen in Amsterdam. Um genau zu sein, mit einer Bemerkung des langhaarigen Burschen, der neben mir stand und sagte, dass dies eine gute Wahl sei, denn es gäbe nun mal keinen besseren weißen Blues-Musiker als Johnny Winter. Definitiv nicht. Ich war tief beeindruckt und ließ die Platte zu Hause wochenlang laufen. „Ain`t Nothing To Me“ wurde zu meinem Lieblingslied.
Danach war es viele Jahre lang der Song „Rock And Roll Hoochie Koo…“, der in meiner persönlichen Johnny-Winter-Hitliste  ganz oben stand.
Aber zuletzt war es dann doch „Hoochie Coochie Man“.  Das war, als ich Johnny Winter letztmalig live sah. Im Mai 2007 in Filderstadt.  An diesem Abend ließ mich die das Herz berührende Version vor Ehrfurcht und Sentimentalität fast in Tränen ausbrechen. Denn in diesem Moment fühlte ich mich, als wäre ich gleichzeitig von gestern und von heute.
Danke, Johnny.
(..Rosie..)

Noch mehr Johnny Winter hier bei uns: The Johnny Winter Story

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These Raven Skies – These Raven Skies

these_raven_skies(jm) Als Volker mich fragte, ob ich nicht eine Rezension zum neuen Album von THESE RAVEN SKIES – einer kanadischen Classic Rock Band – schreiben möchte, zeigte ich erst mal Desinteresse. Classic Rock hab ich zuletzt in den Neunzigern gehört, das Thema ist für mich durch… Im Promotext las ich dann etwas von Jeff Martin – Moment mal, den Namen hab ich doch schon mal irgendwo anders gehört? Dann fiel es mir wieder ein: Jeff Martin von THE TEA PARTY, eine damals noch relativ unbekannte kanadische Band, die ich Mitte der Neunziger in einem kleinen Münchner Club bei einem Konzert entdeckte und deren Werk ich über viele Jahre verfolgte und lieben lernte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sophie`s Earthquake – S/T EP

Sophie coverDiesmal fängt die Rezension mit einer kleinen, sehr persönlichen Geschichtsstunde an. Diese Platte hat nämlich was besonderes an sich: Damals, als ich das erste Mal auf diesen schönen Blog aufmerksam gemacht wurde, war es genau dieses Album, das mich inspiriert hat und davon überzeugen konnte selber wieder in Sachen Schreiberei tätig zu werden.
Aber heißt das nicht, dass Sophie’s Earthquake das Werk schon vor einer ganzen Weile veröffentlicht haben? Ja, stimmt absolut, aber noch nicht auf Vinyl! Den Rest des Beitrags lesen »

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Starroy – Mixing The Pain

Starroy 1Led Zeppelin zum wiederholten Mal zum Gedenken? – Darauf scheinen sich ja viele Bands der Web 2.0 Generation geradezu manisch magisch zu berufen.
Dachte ich spontan, wurde aber in diesem Fall eines Besseren belehrt.
Es ist weit mehr als Led Zep.
Starroy aus Jonesboro, Arkansas, tanzen auf vielen Hochzeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sativa Root – EP

Sativa coverUm es kurz zu sagen: Sativa Root spielen instrumentalen Stoner Rock.

Aber halt! Bei wem jetzt alle Glocken im Gedanken an Karma To Burn schrill los bimmeln, der könnte leer ausgehen oder sich beruhigt zurücklehnen… Die Österreicher, die sich selbst wohlklingende Namen wie Stonerhead oder Fant gegeben haben, bedienen sich sehr viel weiter aus Schubladen des Dooms und des Psychs. Den Doom spürt man auf der Platte sehr schnell: Tiefe, dröhnlastigen Riffings, denen der typisch leichte Stoner-Groove fehlt und sich schwermütig dahin wälzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gareth Davies – The Spirit Garden

garethdaviescdFolk Rock, Singer/Songwriter aus UK

Gareth Davies, ursprünglich als Metal-Gitarrist unterwegs, legt nun also das absolute Kontrastprogramm auf den Tisch. Mit „The Spirit Garden“ agiert er auf der akustischen Singer-Songwriter Schiene. Und warum auch nicht? Denn mit dieser wundervollen 10-Track Zusammenstellung schickt er ein fein zurückgenommenes, akustisches Besinnungsalbum in die Welt.
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In Memoriam Rory Gallagher…..verstorben am 14.06. 1995

IMG_7692Meine musikalische Sozialisierung nahm Anfang der 1970er Jahre volle Fahrt auf. Und da waren zuerst Black Sabbath, Canned Heat, CCR, Deep Purple, Santana, TYA und einigen andere Täter. Aber dann! 1972 hörte ich zum ersten Mal eine mich völlig umhauende Performance von der Insel hinter der Insel, Bühnenkämpfer Rory und seine Jungs gaben mir den Rest. Sie zelebrierten den Blues, Folk, Jazz, Rag, Rock, Blues im Rock, Rock im Blues auf einzigartige Art und Weise. In großartiger Meisterschaft, immer nah an den Fans, phantastisch! Saxophon und Harp, Stratocaster und Telecaster, Gretsch und Esquire, Triolian Resonator und Flat Top Acoustic. Vox AC 30 und Fender Twin! R.I.P. Rory…….(Volker)

Mehr von Rory hier bei uns:
Rory Gallagher in der „Sounds“ 1975
Videokassette „Live in Cork“
Rory Gallagher Songbook
Autogrammkarte Rory Gallagher
Rory Gallagher – The Beat Club Sessions

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