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musikalisches schreibkollektiv

Henrik Freischlader – Night Train To Budapest

freischladernightModerner Blues-Rock mit individueller Note

(ro) Es muss ungefähr sieben oder acht Jahre her sein, dass ich an einem schwülheißen Augustabend in Wuppertal mit meinem alten Freund Herrn F.  eine steile Treppe hinunter in einen noch heißeren und schwüleren Musicclub stieg.
„Henrik Freischlader,“ sagte Herr F. nämlich ein paar Tage zuvor zu mir, „den musst du dir unbedingt anschauen. Sensationell.“
Und was soll ich sagen? Es war in der Tat sensationell.
Perfektes musikalisches Handwerk und ausgeprägte Spielfreude von einer fantastischen und symphatischen Band ließen die Stunden in dem proppevollen, stickigen Keller wie im Fluge vergehen.
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Wolfgang Becker & Christoph Keisers – Herbes Glück

beckerkeisersAkustischer Folk-Blues aus Ratingen

Wenn Wolfgang Becker und Christoph Keisers Hand anlegen, sollte man als Freund oder Freundin des zeitgenössischen Folk-Blues auf jeden Fall ganz genau hinhören. Denn die beiden Herren vom Niederrhein wissen nach ihrer nunmehr 18-jährigen Bandgeschichte mit „Schwarzbrenner“, welche Farbe sie anrühren müssen, damit der Sound diese intensive Herzenswärme und Großstadt-Lässigkeit bekommt.
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Rico Repotente – Dust On The Halo

Rico Ripotente hat Zeit.  Langsam segelt „Dust On The Halo“ los,  dann wird die Gitarre schwerer, ein Groove setzt ein, und ganz gemächlich geht die Post ohne Zeitdruck ab.  Ja, Rico Repotente weiß, wie man es macht. In Manila geboren und in Hamburg aufgewachsen, lebt er seit Mitte der Neunziger in Berlin und präsentiert mit „Dust On The Halo“ sein zweites Album.  Acht Songs auf schwarzem Vinyl, die sowohl altersweise als auch jung zugleich sind und ohne Schnörkel oder Exaltiertheit auf den Punkt gebracht werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schwarzbrenner – Heymkehr

„Lyrics `n` Blues – wenn Lyrik eine angemessene musikalische Form findet“. So heißt es gleich auf der ersten Seite des Booklets der Düsseldorfer Band „Schwarzbrenner“, die seit 16 (!) Jahren die faszinierenden Gedichte des expressionistischen Dichters Georg Heym vertont.  Wolfgang Becker ( Gitarre, Gesang ), Christoph Keisers (Schlagzeug, Percussion), Rolf Menzen (Bass), Jörn Becker (Gitarren, Arrangement, Produktion), überzeugen hier mit einem sorgfältig ausgestalteten Gesamtkunstwerk auf das Erbe eines Jahrhundert-Lyrikers, das lebendig und glaubwürdig und bewegend wirkt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Arndt.Gross.Conti – Crossing Borders

Nun, wenn einem trotz eingehender und längerer Überlegung noch nicht das passende Geschenk zum Valentinstag eingefallen ist,  dann sei dem- oder derjenigen gesagt, dass sich das neue Album von Arndt, Gross und Conti  „Crossing Borders“ auf jeden Fall lohnt – z.B. auch als Geschenk an sich selbst.  Eine feine Sache, dass nun das nächste Album aus dem Hause Arndt.Gross.Conti geordert werden kann – als ein echtes Gemeinschaftsprojekt,  für das jeder der drei oben genannten Herren ein paar Stücke schrieb. Den Rest des Beitrags lesen »

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Crazy Chris Cramer – „…unterwegs“

Einige Schätze der letzten Jahre fallen mir erst jetzt in den Schoß. Und obzwar dieses Jahr 2012 mit viel Karacho von aufregenden Neuerscheinungen kündet, ist zunächst noch Aufarbeitung des Gewesenen angesagt. Dass ich mich nun mit dem Album eines deutschen Bluesmusikers beschäftige, kommt nicht von ungefähr. Den Rest des Beitrags lesen »

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Konzerttagebuch: „Brute, Force & Ignorance“

(ro) Prinzipiell hatte ich schon eine recht gute Vorstellung von dem, was mich erwarten würde, als ich mich auf den Weg zum Hamtorkrug in Neuss machte, einem Musik-Club mitten in der City, der regelmässige Live-Events anbietet. Dass es an diesem Abend etwas gemütlicher zugehen würde, stand aber außer Zweifel, denn da sich am Wochenende bereits schon mal kurz der Winter blicken ließ, lockte das Wetter viele Menschen eher zu inhäusigen Aktivitäten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schwarzbrenner – Stadt am Abend

(ro) „Mir ist schon klar, dass vielleicht der eine oder andere unser neues Doppel-Album als schwieriges Werk betrachtet, was es aber definitiv nicht ist. Es ist vielleicht ungewöhnlich, das schon, so wie eben auch die Texte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die wir vertont haben“, sagt Wolfgang Becker über seine aktuelle Veröffentlichung „Stadt am Abend“. „In den meisten Songs geht es darum, dass wir Zeit unseres Lebens mit dem Thema Vergänglichkeit in ihren unterschiedlichen Manifestationen umgehen müssen. Dabei steht auch die Problematik der „Großstadt“ unter einem ganz besonderen Aspekt“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Blues Tones – Blues Tools

(ro) Es begann an einem dieser Abende, an einem Ort, der gemeinhin als die längste Theke Deutschlands bezeichnet wird, dies sei vorab gesagt. Die Dämmerung brach herein, kaputte Plastikbecher knirschten unter den Schuhen, ringsum schoben Massen von bierseligen Menschen in diese oder jene Richtung, ja, das Laufen wurde anstrengend.  Da half es auch nicht mehr, sich aufzuregen, da musste man durch und fertig.  Den Rest des Beitrags lesen »

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