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Arndt.Gross.Conti – Crossing Borders

Nun, wenn einem trotz eingehender und längerer Überlegung noch nicht das passende Geschenk zum Valentinstag eingefallen ist,  dann sei dem- oder derjenigen gesagt, dass sich das neue Album von Arndt, Gross und Conti  „Crossing Borders“ auf jeden Fall lohnt – z.B. auch als Geschenk an sich selbst.  Eine feine Sache, dass nun das nächste Album aus dem Hause Arndt.Gross.Conti geordert werden kann – als ein echtes Gemeinschaftsprojekt,  für das jeder der drei oben genannten Herren ein paar Stücke schrieb.

Und wie hört sich hier die einerseits überragende Fingerfertigkeit, andererseits die Unaufdringlichkeit und Souveränität der drei Protagonisten an?  Wer nun auf diesem Tonträger eine emotionale Mischung aus Blues, Rock und Rootsmusic mittels akustischer Gitarren-Zusammenarbeit vermutet, liegt vollkommen richtig.  Links liegen lässt einen diese CD nämlich nicht.

Das fängt schon beim Opener „Riviera Sunrise“ an,  ein gut gelaunter,  förmlich wie von blendendem Sonnenlicht durchfluteter Song voller Freude und Gelassenheit,  der den Hörer sogleich mitnimmt aus dem zur Zeit eisig kalten „Good Old Germany“ in südlichere Gefilde.

Und dann „Why“,  mein persönlicher Favorit auf dieser Scheibe,  ein Song,  der sich mitsamt seines ein wenig zerbrechlichen Anfangs wunderbar aufbaut und den Hörer durch das samtige Sound-Gewand und den dreistimmigen Gesang direkt an ein rotglühendes Lagerfeuer versetzt:  Jeder Ton knistert, spendet Wärme und lässt den Alltagsstress vergessen.

Natürlich geht es in den Texten von Arndt, Groß und Conti um mehr als nur das übliche  „Ich liebe Dich für immer und ewig“- Geplapper, das ja mittlerweile nun wirklich fast jeder in den standardisierten Reimen satt hat.  Nein, wie ein gutes Buch erschließen sich die hier vorliegenden Texte der CD im Gesamten, und es erwartet den Hörer ein nicht nur an der Oberfläche kratzendes Hörvergnügen.

Mit „Desperados on the Screen“ begibt man sich leichtfüßig in lateinamerikanische Gefilde und auf „Pillow Blues “ wirkt selbst die momentan andauernde klirrende Kälte draußen dank der wundervoll entspannten Gitarren wie ein lauer Abend im Arm der Person, in deren Arm man eben so liegt.

„Wanna Be Your Mate “ legt dann zum Schluss noch den Akzent auf charismatische, energiegeladene, lustvoll stimmig eingesetzte Vocals a`la CSNY und die vertonte endlose Reise auf der Suche nach Freundschaft und Glück.

Klare Melodien, nachvollziehbare Strukturen und ein transparenter Sound sorgen dafür, dass dieses „Crossing Borders“ eine deutliche Handschrift besitzt.  Bewegendes Slide-Spiel,  rockige Nummern und dazu eine fanstastische Fingerarbeit an den Konzertgitarren,  12- Saitigen oder gar an der Ukulele – man kommt gar nicht auf den Gedanken, dass Bass und Drums hier eigentlich fehlen.

Ja, ein geschickt reduziert gehaltenes Album ist dies, welches nicht nur für eingefleischte Richie Arndt-Fans interessant sein sollte!…..( Rosie… )

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Februar 2012
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