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Hogjaw – Sons Of The Western Skies

(vo) Seit 6 Jahren und 20 Kompositionen, verteilt auf 2 CD`s oder LP`s,  brettern und cruisen die vier Jungs bislang durch den Southernrock und sorgen für höllisch heiße Brisen in diesem bis auf wenige Ausnahmen ziemlich ab- und ausgekühlten Bereich der Rockmusik.  Und auch auf ihrem dritten Silberling, „Sons Of The Western Skies“, versinken sie in keinster Weise im seichten Muddy Water, fischen im Trüben, ballern haarscharf daneben oder kriegen die Kurven nicht.  Im Gegenteil, das Quartett aus Arizona, bestehend aus Jonboat Jones/Gesang und Gitarre, Kreg Self/Leadgitarre, Elvis D./Bass und Kwall/ Schlagzeug und einmal Gesang,  driftet,  röhrt und bollert gleich mal ganz schön im Southern Richtgeschwindigkeitsbereich nach vorne mit  „Spoonfed“ .

Im gleichen Motorleistungsbereich geht’s im CD Player weiter voran mit  „Hells Half Home Of Mine“ , die beiden Gibson Les Paul von Kreg und Jonboat krakeelen laut und deutlich und Jonboats Stimme trägt wie eh und je, nicht abwechslungsreich, aber passgenau.  Mister Elvis D. sorgt für die basstechnischen Zündfunken und Explosionen, Mister Kowalski alias Kwall hält die Spur und sorgt fürs Tempo auf dem Southern Highway. Das er auch `ne gute Röhre besitzt beweist er bei “ Road Of Fools “ und seine Kumpels bearbeiten die Saiten  ohne Stimmungsschwankungen immer auf gleicher Höhe.  „Six Shots“  fräst den Asphalt genauso ab wie die Vorgänger, im Unterschied beinhaltet das Lied für meine Ohren eine kurze Groove Reminiszenz an Iron Maiden, klasse.

Beim fünften Titel wird’s funkig, mit Saxophonbegleitung von Jeff  Wilbur klingt „Everybody`s Goin Fishing“  nach Dancehall und besitzt viel Soul.  Beim nächsten Titel  „Look To The Sky“  werde ich bei einem ihrer Auftritte im April in meiner Gegend den Refrain kräftig mitgröhlen:  „Look To The Sky And Realize, What Was Brought Before…..“  das Lied besitzt diiieee Elemente einer Southernhymne,  wie z.B. „The Fog“  von ihrem Album „Devil In The Detail“ ,  Tempo variierend,  melancholisch,  inbrünstig,  kräftig,  wunderbar,  eine Droge für den Southernfan. Der Countryrocker „Mainstream Trucker“ , mit feiner und fetter Harpbegleitung von Tumbleweed und dem immer  ausgeblendeten Ende des Wortes Motherf…..beschreibt den ungeschönten Truckeralltag.

„Midnight Run To Cleator“ treibt etwas in den Heavybereich,  „That Dirty Woman“  verlässt diesen Bezirk wieder und brettert brüllend durch die Prärie.  Zum sehr guten Schluss dieses prächtigen Albums, alle 10 Stücke sind auf eigener Scholle gewachsen,  nochmal gute 7 Minuten zum Feuerzeugschwenken.  Die Gibson schreit,  Jonboat auch,  feine Backgroundvocals,  The Sum Of All Things…..(..Volker)

Hier unsere weiteren Artikel zu Hogjaw:

Hogjaw Konzertbericht vom 17.04.2012

Hogjaw Konzertbericht vom 27.04.2011

Hogjaw CD Review:  Ironwood

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