(jm) Schon beim ersten Durchlauf des zweiten Albums von VUG spüre ich eine musikalische „Vintage-Patina“ die ihresgleichen sucht: Spielfreude, handwerkliches Können, aber vor allem raffinierte Arrangements und ein organischer, scheinbar aus der Zeit gefallener Sound zeichnen das Album aus. Es ist beim Hören gerade so, als ob man wieder mal einen alten Klassiker aus dem Regal gezogen hat, mit dem man bestens vertraut ist, der einen aber trotzdem nach all den Jahren mit neuen Facetten zu überraschen vermag. Den Rest des Beitrags lesen »
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(jm) Wer war nochmal Ray Wilson? Ich muss zugeben, dass der Name in den letzten Jahren nicht mehr auf meinem musikalischen Horizont erschienen ist. Dabei ist die Stimme durchaus markant, charismatisch und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das Wiedererkennen führt mich dann erst einmal zurück in das Jahr 1994: Der Schotte war Frontmann von Stiltskin, die Single ´Inside´ eine Nummer 1 in UK und den MTV European Charts und vielleicht noch aus der damaligen Levis 501-Werbung bekannt.
(jm) Im November letzten Jahres hatte ich Gelegenheit, Kinga Glyk im Landsberger Stadttheater mit ihrem Trio live zu erleben. Viel hatte ich gelesen über das Ausnahmetalent, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen. „Ich kann nicht so gut singen, deswegen spiele ich Bass“ sagt Kinga Glyk. Das klingt, gemessen an dem Rummel, der seit gut zwei Jahren um sie gemacht wird, beinahe verdächtig bescheiden.
(jm) Bis die CD in meinem Briefkasten landete, hatte ich von Herrn Lemoyne Alexander noch nie etwas gehört. Nach genauerer Recherche entpuppt sich der Amerikaner jedoch als erfolgreicher Gold- und Platin-veredelter Produzent, Musiker und Songwriter, der in den 80ern bereits Frontmann der Band The Fascination war. In den 90ern arbeitete er als Produzent in mehreren Genres, konzentrierte sich aber dann auf Rap. 


(jm) Der Dreier aus Ohio liefert mit der musikalischen Hommage an die alten Götter ein Album ab, mit dem die Herren mehr an Eigenständigkeit gewinnen. Schon der Opener „Old Gods“ startet ruhig und atmosphärisch, bis die Gitarrenwände mehr und mehr epische Breitwandausmaße annehmen. Valley Of The Sun schaffen es, mich vom ersten Ton an zu fesseln und die Spannung erlischt glücklicherweise nicht nach dem ersten Song. 




