(KiS)Harte Fakten: Ich habe kaum mehr Zeit ordentliche Reviews zu schreiben. Mit 1 ½ Jobs und dem Fotostudium bin ich mehr als gut beschäftigt. Daher hier noch eine bemerkenswerte Erscheinung vom (räusper) letzten Jahr. Schon erschienen am 1. November 2019, Self-Released. Den Rest des Beitrags lesen »
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(jm) Als das Album von Voyager IV in meinem Briefkasten landet, habe ich ein Déjà-vu: Bilder einer Ausstellung… was war das nochmal? Also beginne ich in meinem Plattenregal zu wühlen und stoße in meiner recht übersichtlichen Klassiksammlung auf „Pictures At An Exhibition“ von Modest Mussorgsky. 1874 schrieb der russische Komponist den klassischen Klavierzyklus und setzte mit diesem Werk, das bis heute als Lehrbeispiel für Programm-Musik dient, neue kompositorische Maßstäbe in der Klassik. Das war also schon damals „progressive Klassik“ deren sich nun das Bandprojekt Voyager IV für die Transformation ins Heute angenommen hat.
(jm) Schon beim ersten Durchlauf des zweiten Albums von VUG spüre ich eine musikalische „Vintage-Patina“ die ihresgleichen sucht: Spielfreude, handwerkliches Können, aber vor allem raffinierte Arrangements und ein organischer, scheinbar aus der Zeit gefallener Sound zeichnen das Album aus. Es ist beim Hören gerade so, als ob man wieder mal einen alten Klassiker aus dem Regal gezogen hat, mit dem man bestens vertraut ist, der einen aber trotzdem nach all den Jahren mit neuen Facetten zu überraschen vermag. 
(jm) Wer war nochmal Ray Wilson? Ich muss zugeben, dass der Name in den letzten Jahren nicht mehr auf meinem musikalischen Horizont erschienen ist. Dabei ist die Stimme durchaus markant, charismatisch und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Das Wiedererkennen führt mich dann erst einmal zurück in das Jahr 1994: Der Schotte war Frontmann von Stiltskin, die Single ´Inside´ eine Nummer 1 in UK und den MTV European Charts und vielleicht noch aus der damaligen Levis 501-Werbung bekannt.
(jm) Bis die CD in meinem Briefkasten landete, hatte ich von Herrn Lemoyne Alexander noch nie etwas gehört. Nach genauerer Recherche entpuppt sich der Amerikaner jedoch als erfolgreicher Gold- und Platin-veredelter Produzent, Musiker und Songwriter, der in den 80ern bereits Frontmann der Band The Fascination war. In den 90ern arbeitete er als Produzent in mehreren Genres, konzentrierte sich aber dann auf Rap. 






