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Crazy Chris Cramer – „…unterwegs“

Einige Schätze der letzten Jahre fallen mir erst jetzt in den Schoß. Und obzwar dieses Jahr 2012 mit viel Karacho von aufregenden Neuerscheinungen kündet, ist zunächst noch Aufarbeitung des Gewesenen angesagt. Dass ich mich nun mit dem Album eines deutschen Bluesmusikers beschäftige, kommt nicht von ungefähr. Den Rest des Beitrags lesen »

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My Brother The Wind – I Wash My Soul In The Stream Of Infinity

(vo) Diese Schweden! Wenn ich mich in der aktuellen und ewig gestrigen Rockmusikszene umhöre, komm ich zu diesem Schluss: sehr viele jüngere Schweden besitzen wohl ein Musikinstrument und hören den Rockheroen der 60er und 70er ganz genau zu und finden die richtigen Töne ohne zu plagiieren. Dafür gibt es etliche Beispiele, in diesem Fall heißen die Beispiele Mathias Danielsson, Nicklas Barker, Ronny und Tomas Eriksson. Dieser Grand mit vier Buben heißt My Brother The Wind und spielt dich ohne Erbarmen in Grund und Boden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Morblus – On The Way Back – LIVE in Europe

(ro) Livealben stellen zumeist ein schönes, aber auch vor allem schwieriges Unterfangen dar. Und hier sage ich jetzt mal gleich, dass es den vier Herren von Morblus ( ja, das ist richtig so geschrieben) nicht schwer fällt, mit ihrer CD „On The Way Back – LIVE in Europe“ den geneigten Hörer mit derselbigen einzufangen. Auf dass sich genau dieser Hörer dann wünscht, beim nächsten Mal auch live dabei sein zu können. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rory Gallagher – The Beat Club Sessions

(vo) Bei Rorys drittem Powertrio nach The Taste und Taste standen und saßen ab 1971 Gerry McAvoy und Wilgar Campbell neben und hinter ihm, sie unterpowerten die brillanten Fender Attacken von Rory.
Der bremische Beat Club ließ sich nicht lumpen und lud sich die irische Blues- und Rockpower im Mai und Dezember 1971 und im Juni 1972 ins Studio ein.
Den deutschen Fernsehzuschauern wurden bei zehn der zwölf Titel ungestüme, raue und ruppige Klänge in bester Manier um die Ohren gehauen: du wirst förmlich abgeschädelt und in den Rockhimmel geschickt. Zweimal gibt’s Rory alleine, leise und akustisch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schwarzbrenner – Stadt am Abend

(ro) „Mir ist schon klar, dass vielleicht der eine oder andere unser neues Doppel-Album als schwieriges Werk betrachtet, was es aber definitiv nicht ist. Es ist vielleicht ungewöhnlich, das schon, so wie eben auch die Texte des expressionistischen Dichters Georg Heym, die wir vertont haben“, sagt Wolfgang Becker über seine aktuelle Veröffentlichung „Stadt am Abend“. „In den meisten Songs geht es darum, dass wir Zeit unseres Lebens mit dem Thema Vergänglichkeit in ihren unterschiedlichen Manifestationen umgehen müssen. Dabei steht auch die Problematik der „Großstadt“ unter einem ganz besonderen Aspekt“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hogjaw – Konzertbericht vom 27.04.2011

Als Ergänzung zu Rosies CD Rezension noch ein Konzertbericht von Hogjaw aus dem April 2011:

Hogjaw am 27.04.2011 im Spirit of 66 in Verviers/Belgien

(vo) Der Southern Rock wurde ja leider in den letzten Jahren von den meisten der einstigen Heroen so oft zu Tode geritten oder standrechtlich erschossen, das der dieser Musikart zugeneigte Fan mit dem Schlimmsten rechnen musste. Es gab in dieser Zeit auch mal einige hoffnungsvolle, neue Momentaufnahmen, die sich aber zu oft nach einer guten ersten CD ins Grab legten und selbst zuschaufelten. Aber die Sonne ging auch im Southern Gewerbe hin und wieder mal auf. Und so bescherte sie uns eine heiße, neue Band, die nicht nach einer Sommersaison verglühte und so eine Rarität stand heute Abend auf der Bühne des Spirit of 66 in Verviers in Belgien und zündelte ganz schön rum. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hogjaw – Ironwood

(ro) Überbordende Spielfreude macht vom ersten Ton an klar:  Hereinspaziert!  Hier bist du zu Gast bei Freunden!  Von „Southern“ im rockhistorischen Sinn ist bei Hogjaw eine Menge zu spüren, es knallt und rockt und donnert und zündelt,  dass die Hütte brennt.
„Ironwood“ wird alle Musikfans erfreuen, die einfach mal wieder eine Platte hören wollen,  auf der knüppelnd-energetische, Biker-rockige und furios auf’s Tempo drückende E-Gitarren mit Double Leads und wundervollen Soli digitalisiert sind.  Die Effektgeräte wurden aufgestellt, die Verstärker auf  zehn gedreht und die Flaschen geöffnet.  Alles ist an seinem Platz und es funktioniert prächtig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Three Seasons – Life`s Road

(vo) Und wieder mal die alte Leier aus meiner Tastatur: Vinylklänge aus dem Jahr 2011 aus Schweden, die mir Freudentränen entlocken. Three Seasons sind Sartez Faraj an der Gitarre, Olle Risberg am Bass und Christian Eriksson am Schlagzeug. Die Gastmusiker, die dieser grandiosen Doppel LP auch noch etliche Gütesiegel verleihen, sind: Matthias Risberg – Hammond, Mellotron und Synthi, Tomas Lindberg – Dobro und Bozouki, Magnus Holmström – Fiddle und Sanna Hodell – Flute. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lonely Kamel – Dust Devil

(vo) Der dritte Streich der Osloer Hardbluesrocker Lonely Kamel liegt seit dem 28.10. 2011 als cremefarbene Vinylscheibe auf meinem Plattenteller und dreht und dreht und dreht….mich durch. Der wuchtige und wummernde Sound des Albums Dust Devil sorgt für wohliges lautsprechen meiner Lautsprecher, die Plattennadel groovt über 10 Kompositionen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Blues Tones – Blues Tools

(ro) Es begann an einem dieser Abende, an einem Ort, der gemeinhin als die längste Theke Deutschlands bezeichnet wird, dies sei vorab gesagt. Die Dämmerung brach herein, kaputte Plastikbecher knirschten unter den Schuhen, ringsum schoben Massen von bierseligen Menschen in diese oder jene Richtung, ja, das Laufen wurde anstrengend.  Da half es auch nicht mehr, sich aufzuregen, da musste man durch und fertig.  Den Rest des Beitrags lesen »

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