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Morblus – On The Way Back – LIVE in Europe

(ro) Livealben stellen zumeist ein schönes, aber auch vor allem schwieriges Unterfangen dar. Und hier sage ich jetzt mal gleich, dass es den vier Herren von Morblus ( ja, das ist richtig so geschrieben) nicht schwer fällt, mit ihrer CD „On The Way Back – LIVE in Europe“ den geneigten Hörer mit derselbigen einzufangen. Auf dass sich genau dieser Hörer dann wünscht, beim nächsten Mal auch live dabei sein zu können.

Mit diesem Album haben die vier Italiener in ihrer Heimat wieder einmal viele Erfolge eingefahren. In Deutschland kommen sie damit nun auch endlich über den Status Geheimtipp hinaus. Das ist recht so, denn die Band, bestehend aus dem Gitarristen und Sänger Roberto Morbioli, Daniele Scala (Hammond & Keys), Stefano Dallaporta (Bass)und Diego Pozzan (Schlagzeug) verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit.

In diesem Jahr hatten sich die Herren im März und April für eine ganze Reihe von Terminen in hiesige Gefilde aufgemacht, um das Publikum mit ihrem außergewöhnlichen Sound aus temperamentvollem und explosivem Funk, Blues, Rhythm& Blues und Soul zu begeistern. 

Die CD „On The Way Back – Live in Europe“ war natürlich die perfekte Einstimmung dafür. Wie der Titel schon vermuten lässt, gibt es hier einen großartigen Mix aus Klassikern und einigen Liedern aus der eigenen Feder. Schon gleich der Opener „Live It Up“ von Roberto Morbioli zischt mit seinem schnellen Groove ohne Umwege direkt in die Beine und setzt sich ohne Weiteres in den Gehörgängen fest. Und wie gerne möchte man sich bei der Version des unnachahmlichen T-Bone Walker Songs „Stormy Monday“zu den Jungs auf oder vor die Bühne gesellen, laut mitsingen und den Moment genießen, am besten in großer Runde! Ja, und dann noch der letzte Track der CD, „Boom-Boom“ von John Lee Hooker, der bringt dann alles noch einmal völlig auf den Punkt und entlässt den Hörer in allerbester Stimmung.

Ganz klar, dass die hier von „Morblus“ vorgetragenen Klassiker nicht einfach gecovert werden, sondern Grundlage sind für eine stimmige eigene Interpretation und gleichzeitig Ausgangspunkt für Robertos und Danieles Adrenalin geladene Solo-Einlagen. Eingefangen wird der Hörer umso mehr auch durch die Vielfalt in den Blues-Ausrichtungen, die diese vier engagierten Könner darbieten, etwa funky und kraftvoll im Stück „My Shoes“von Roberto Morbioli, oder sich eher in sanften Gewässern bewegend wie in der umwerfenden Version des Bill Withers Klassikers „Ain`t No Sunshine“.   (…..Rosie)

Und wer jetzt Lust bekommen hat, „Morblus“ einmal live zu erleben, der kann dann mal hier klicken:

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