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Planet Of The Abts (POA) – Same

(vo) Matt Abts, Jorgen Carlsson, Warren Haynes und Danny Louis gönnten ihrer gemeinsamen Band Gov`t Mule in 2011 bis auf ein paar Konzerte eine Auszeit. Warren begeisterte mit seiner sehr souligen Musik auf seinem Solowerk Man In Motion. Schlagzeuger Matt und Bassist Jorgen ließen ihrer musikalischen Kreativität zusammen mit dem schwedischen Landsmann von Jorgen, T – Bone Andersson an Gitarre und Keyboard, und Steve Holroyd als technischem Assistenten freien Lauf. Und was kommt dabei raus? Planet Of The Abts! Übersetzt bedeuten diese vier Worte: großartige Musiker – großartige Musik. Und diese Musik funktioniert und fusioniert furios.Danny Louis hilft auch noch aus und trompetet und posaunt bei einigen Stücken den besonderen Kick und Drive in die Luft der vielfarbigen Kompositionen. Das beweist er bei Planet Part 1, dem ersten Titel der CD. Diese betrachte ich als verspätetes Weihnachtsgeschenk, da ich sie am Morgen des 26.12. in einem Musikladen in Atlanta/Georgia per Internet bestellte, gestern lag sie in meinem Briefkasten. Zurück zu Part 1: Beim Posaunenintro mit mexikanischem Einschlag gibt es voll was au(f)s d(i)e(r) Mütze, Jorgen brettert mit harten Bassanschlägen auf gleicher Welle wie Matt mit seinem Powerschlagwerk und Mister Andersson zerfetzt die Luft mit wilden heavypsychedelischen Saitenattacken, öfter  unterbrochen von milden Pianoklängen. Und Danny posaunt und trompetet in die Welt. 5 Minuten und 27 Sekunden, die beim rockmusikalischen Endverbraucher Volker zur wesentlichen Verbesserung der Beweglichkeit seiner Halswirbelsäule sorgt.

Song Nummer 2 erinnert mit verfuzztem und verzerrtem Gesang und Gitarrenriffs aus dem Best of Album der harten Bluesrockriffs an die glorreiche Zeit der britischen Zunft ala Free,Groundhogs und TYA, das scheppert göttlich. Bei Anything You Want It To Be haut das Piano mächtig in Pedale und Tasten, duelliert sich mit der Gitarre, bei der die Saiten teilweise glühend geslidet werden. Off The Hook, ja genau, von den Rolling Stones, wird in der Planet Version heftigst heavy verbraten, das qualmt und röhrt und der Schlachtruf Off The Hook wird von den Jungs zum Gebet gebrüllt. Deep Into Self hat diesen gewissen und heftigen Gov`t Mule Einschlag, das schleppt und scheppert so schön langsam durch die Lautsprecherboxen….mit Hammond und jaulender Gitarre und die Stimmen im Background  tragen den Song bis in den Süden. Circus hat einen Pink Floyd Touch, T-Bone läßt seine Gitarre zum wiederholten Male aufs heftigste sprechen, zwischendurch lockern dezente Pianoklänge ein bißchen, bevor die dicken und dünnen Saiten und die Felle wieder kräftig malträtiert werden. Planet Part 2 ist Psychedelic Rock pur.

Und nun das Allerletzte: Trying To Be Myself, 6 Minuten und 27 Sekunden, alle Trademarks kerniger Rockmusik vereint….ich möchte mir jetzt nur noch wünschen, das noch genug Polyvinylchlorid vorhanden ist und ein gutes Presswerk, um dieseKlänge in Vinyl zu pressen, am besten so farbig wie die Musik…..Volker

 

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