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Mayhem – Liturgy of Death

(tob) Wenn man über Black Metal spricht, landet man zwangsläufig bei Mayhem. Seit über vier Jahrzehnten stehen die Norweger für kompromisslose Extreme und haben neben zahlreichen EPs und Live-Alben sechs Studioalben veröffentlicht. In dieser Zeit hat die Band vieles erlebt und durchgestanden – und ist dennoch so präsent wie eh und je. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stargo – Violet Skies

(jul) Es gibt Alben, bei denen man merkt, dass eine Band etwas will.
Mit Violet Skies legen Stargo ein Album vor, das nach Ankommen klingt. Härter, dichter und klarer als alles zuvor verabschiedet sich die Band von stonerrockiger Bequemlichkeit und setzt auf Konsequenz statt Komfort. Das Ergebnis ist ein Heavy-Album mit Haltung – und ein Wendepunkt in der Bandgeschichte.

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Broom Bezzums – Rouse & Raise Your Voice

Powerful New Folk / Weltmusik

(ro) Es gibt Jubiläumsalben, die zurückblicken. „Rouse & Raise Your Voice – 20 Years of Broom Bezzums“ blickt nach vorn, mitten hinein ins Leben. Nein, dieses Album ist kein Denkmal, sondern ein offenes Fenster: Man hört Lachen, Schritte auf Holzfußböden, das Aufziehen eines Bogens, das Anreißen einer Saite – und plötzlich ist man Teil von etwas, das seit zwanzig Jahren unterwegs ist und kein bisschen müde klingt. Folk und Weltmusik gibt es hier nicht als museale Pflege, sondern als gelebte, atmende Gegenwart.
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Temple Fang + Atacarma in der Alten Schlosserei in Wuppertal am 24.01.2026

(text volker, alle photos mike) Samstagmorgen, 11 Uhr Ortszeit meldete die Alte Schlosserei „Ausverkauft“. Gut so in diesen immer noch schwierigen Zeiten nicht nur für Konzertveranstalter und Bands, sondern auch allüberall in dieser immer mehr verkorksten (verkoksten wäre bestimmt auch nicht so unwirklich), immer unmenschlicheren Welt die sich – hoffentlich – in nächster Zeit wieder in eine noch lebenswerte entwickelt: vernünftige, empathische, unextremistische, reformerische, nicht dem schnöden Mammon zugewandte Politiker: menschliche Politiker, die es ja immer noch gibt, aller Länder, macht was! Und an die schon vielen Abgewandten: Lasst euch nicht von den Totengräbern der Demokratie zuschaufeln…..And now for something completely different, nämlich zu den beiden Bands des Abends. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gavial – Thanks, I Hate It

(pe) Es gibt Musik, die Antworten verspricht, und es gibt Musik, die lernt, mit offenen Fragen zu leben. „Thanks, I Hate It“ von Gavial gehört entschieden zur zweiten Kategorie. Dieses Album ist kein Kommentar von außen, sondern ein Dokument aus dem Inneren einer Zeit, die sich selbst nicht mehr recht so traut. Dankbarkeit und Abwehr, Nähe und Distanz, Hoffnung und Müdigkeit existieren hier nicht als Gegensätze, sondern als gleichzeitige Zustände. Der Titel benennt das ohne Ironieschutz: höflich im Ton, hart in der Sache. Den Rest des Beitrags lesen »

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Okertones – Okertones

Blues/Americana/Folk aus Braunschweig

(ro) Wer sich auf „Okertones“ einlässt, sollte die großen Gesten gleich am Anfang hinter sich lassen. Dieses Album sucht nicht den Effekt, sondern den Moment – und findet etwas viel Wertvolleres: Nähe. Es erzählt leise, mit Wärme und jener unaufgeregten Selbstverständlichkeit, wie sie nur Musik besitzt, die über Jahre gewachsen ist. Blues, Americana und Folk sind hier keine Etiketten, sondern vertraute Begleiter. Man hört Musiker:innen, die wissen, woher sie kommen – und die genau daraus ihre Stärke ziehen.
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Megadeth – Megadeth

(tob) Über Megadeth muss man eigentlich nichts mehr sagen. Jeder, der sich mit Metal beschäftigt, kennt die Band, und auch jenen, denen Metal nicht so viel sagt, ist Megadeth ein Begriff. 1985 veröffentlichten die Angehörigen der Big Four des Thrash ihr Debütalbum „Killing Is My Business… and Business Is Good!“, und am 23. Januar wird Album #17 erscheinen und gleichzeitig das finale Werk der US-Thrasher sein. Mustaine, Teemu Mäntysaari (Lead-, Rhythmus- und Akustikgitarre), James LoMenzo (Bassgitarre) und Dirk Verbeuren (Schlagzeug) – so lautet das Line-up für das selbstbetitelte Album, für das im Oktober 2025 die Single und das Video zu „Tipping Point“ erschienen, dem Opener von „Megadeth“. Die Nummer war eine Ansage, und eine explosive noch dazu. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ciolkowska — Bomba Nastoyashchego/Silushka

(vo) Yegor Svysokihgor, der Sänger und Gitarrist der Sankt Petersburger Psychedelic-, Prog- und Spacerock Band Ciolkowska, schrieb uns eine Mail mit der Bitte um eine Rezension ihrer am 15.01.2026 erschienenen Single Bomba – Nastoyashchego/Silushka und nach dem ersten Hördurchgang fiel die Entscheidung für die Rezi bei mir einstimmig: so ein großartiger, abwechslungsreicher Stoff sollte unseren Lesern nicht vorenthalten werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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DIRTY SOUND MAGNET – Me And My Shadow

(syb) Wenn im Schweizer Duden anstelle des Substantivs Leidenschaft ein heimischer Bandname stehen würde, dann würde der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit DIRTY SOUND MAGNET lauten und damit das mit unbändiger Energie vorangetriebene, hingebungsvolle Schaffen des seit 2015 in der jetzigen Formation aufspielenden Psychedelic-Rock-Power-Trios wohl angemessen würdigen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Lars Kutschke – Brașov Tales

Blues-Rock-Funk-Soul aus Dresden

(ro) Manchmal genügt noch nicht einmal eine Minute, um zu wissen: Das hier ist echt. „Brașov Tales“ beginnt genau in diesem Raum zwischen Erwartung und Gänsehaut – dort, wo Musik nicht erklärt, sondern erinnert, berührt und bleibt. Der Songwriter und Ausnahmegitarrist Lars Kutschke hält mit seiner neuen EP keinen Rückblick und keine Visitenkarte bereit, sondern einen ungemein offenen Moment: roh, lebendig und von jener seltenen Intensität, die entsteht, wenn großartige Musiker einander zuhören und dem Augenblick vertrauen. Für mich sind diese fünf Stücke kein Produkt, sondern wahrlich ein Ereignis.
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