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musikalisches schreibkollektiv

Alber Jupiter – Puis Vient La Nuit

(pe) Alber Jupiter aus Rennes (FR) gründeten sich 2017 und sind (was man kaum erwartet angesichts des komplexen und fetten Sci-Fi-Sounds, der den Ohren von der Platte entgegenbläst) eine Zwei-Mann-Kombo bestehend aus Nicolas Terroitin (Bass, Synthesizer) und Jonathan Sonney (Schlagzeug, Bass, Synthesizer). Unterstützung genießen sie auf „Puis Vient La Nuit“ („Dann kommt die Nacht“) durch Steeven Michel als Gastmusiker, der zu zwei Songs weitere Synthesizer und Soundscapes beisteuert.

Ein Looper, ein paar Pedale plus Synthies – und die musikalische Reise wird quasi grenzenlos: der Bass verwandelt sich in verzerrte Gitarren und trippige Geigen, Schreie, ätherische und verzerrte Layer fügen sich hinzu, und virtuos eingesetzte Synthesizer runden den Klangkosmos zu einem verblüffenden Reichtum an Kraft, Intensität und Fülle ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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Pyramid – Beyond Borders Of Time

(as) Bei Pyramid drängen sich allein schon aufgrund ihrer stilistischen Ausrichtung und personellen Aufstellung Vergleiche mit My Sleeping Karma oder Monkey 3 auf, denn die Band agiert ohne Sänger und lässt sich ziemlich passgenau in der Stoner/Psychedelic-Rock-Schublade ablegen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Full Earth – Cloud Sculptors

(pe) Achtung!
Wichtiger Sicherheitshinweis!
Bitte überlegen Sie es sich ganz genau, ob Sie dieses Album auf den Plattenteller legen wollen!
Denn danach wird nichts mehr so sein, wie es einmal war!
Die Sicherheitszone Ihres musikalischen Erfahrungshorizontes wird mit dem Hören dieses Werkes aus ihren Ankern gehoben werden und es besteht die sehr wahrscheinliche Möglichkeit, dass Ihre gewohnte musikalische Knautschzone schwerwiegend lädiert und Ihre musikalische Wahrnehmung damit nachhaltig verändert wird, denn: was hier auf Sie zukommt ist nicht weniger als ein gigantisches auditives Monument.
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Øyvind Holm – Paradox of Laughing

(as) Beim Hören von Øyvind Holms drittem Studioalbum teilt man die Einschätzung seines Labels, er sei sozusagen ein im falschen Land geborener Kalifornier, nur oberflächlich mit Bezug auf seine stilistische Verortung. Der Norweger hat zweifellos einen Narren an den psychedelischen Pop-Sounds gefressen, die in den 1960ern und später von der US-Westküste aus die Welt eroberten (wobei man die Herren Simon und Garfunkel von der Ostküste allerdings auch nicht als Einfluss unterschlagen sollte). Den Rest des Beitrags lesen »

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Trippin Sonic Explorers – Deep State

(pe) „Keine Macht den Drogen!“
Dieser Slogan ist nun nicht wirklich ein tragfähiger Leitspruch für das diesem Album zugrundeliegende Selbstexperiment – ganz au contraire:
das Bielefeld/Kiel-Projekt mit den drei Protagonisten Uwe Erdnuss (Gitarre, Synth, Drums, Bass), Ernesto (Drums, Gitarre, Synth, Bass) und Der Seebär (Bass, Drums) setzte sich im Dezember 2023 zusammen und jammte insgesamt 5 Stunden musikalisches Material unter dem Einfluss diverser psychedelischer Substanzen zusammen.

Aus dem Füllhorn an Material destillierte die Band schließlich eine Stunde an Material, das nun auf (schon ausverkaufter) CD in Vinyloptik sowie als digitaler Download über ihren Bandcamp-Account erhältlich ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Highest Primzahl On Mars – Escape From Moronia

(vo) Der Hintergrund brodelt, die Instrumente werden immer schärfer, es oszilliert und dann bricht es hervor: rythmisch, motorisch, ein hartes Rifftreiben das sich dann so langsam in weichere Gefilde und wieder heraus begibt….und wenn du so auf die Tanzfläche vor dir schaust siehst du leicht und luftig umherwackelnde Gestalten die sich im Takt dieser herrlichen Musike von dieser Welt verabschieden und in eine Traumwelt entfliehen: „Escape From Moronia“, Titelsong und eine 18:34 minütige Abfahrt zu Beginn dieser wunderbaren CD der vier Jungs aus Bankfurt am Main mit Elektrokraut vom Feinsten so wie es auch die Heroen aus vergangenen Zeiten und dieser Zunft vortrefflich zelebrierten… Den Rest des Beitrags lesen »

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Schubmodul – Lost in Kelp Forest

(as) 2022 veröffentlichten Schubmodul ihr Debütalbum „Modul 1“, das im Vergleich zu seinem nun vorliegenden Nachfolger deutlich kompakter und vielleicht auch konventioneller war, wenn man es im Kontext des breiten Stoner/Psychedelic-Spektrums bewertete. Der wuchtige Instrumentalrock der Bochumer erinnerte vor allem an die frühen Amplifier, bloß eben ohne Gesang und mit einem ähnlich starken Space-Rock-Beigeschmack. Den Rest des Beitrags lesen »

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MONKEY3 – Welcome to the Machine

English below – (ju) Ton an – und Film ab! Es ist unglaublich, welche bewegten Bilder sich auf Anhieb vor meinem geistigen Auge abspulen, während ich genüsslich in das neue, siebte Glanzlicht am MONKEY3-Firmament eintauche. Nach „Live at Freak Valley“ von 2017 und ihrem letzten Prachtstück „Sphere“ (2019) schenken uns die vier Herren von MONKEY3 aus Lausanne im Schweizer Kanton Waadt mit „Welcome to the Machine“ einen einzigartigen, epischen und vergleichsweise düsteren Soundtrack mit einer packenden Mischung aus Heldenepos, Dystopie, Science Fiction und fesselnden Spannungsbögen, die mir die Haare aufstellen. Was für eine Kunst, ohne Bilder solche Bilder herauf zu beschwören, „bloß“ mit  instrumentalem Psych-Rock!

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Swell O – Morning Haze

Heavy-, Psychedelic- and Stoner Rock aus Bremen

(ro) Aus der schönen norddeutschen Hansestadt Bremen stammt das Quartett „Swell O“, das sich im Jahre 2019 zusammengefunden hat und nun mit ihrem neuesten Album via Clostridium Records bestens aufgelegten, musikalisch versierten Old-School Heavy Rock in das heimische Wohnzimmer bringt.
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Samsara Joyride – The Subtle and the Dense

(as) Nein, nicht das Samsara Blues Experiment, sondern eine stilistische gar nicht so weit von den Deutschen entfernte Gruppe aus Wien mit ihrem zweiten Album: Samsara Joyride verstehen sich auf Hardrock mit Edel-Grunge-Schlagseite (man denkt an frühe Pearl Jam und Soundgarden, insbesondere was den Gesang angeht) und zeitweiligen Ausflügen in Psych/Jam-Gefilde, die „The Subtle and the Dense“ allerdings nichts von seinem sehr songorientierten Gesamtcharakter nehmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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international – choose your language

Gavial - Broken von ihrem neuen Album "Thanks, I Hate It", das am 23.01.26 erscheint

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