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musikalisches schreibkollektiv

Zement – Passagen

(vo) Aus Franken stammen nicht nur etliche phantastische, süffige, unterschiedlich farbige, hopfenbetonte, helle, dunkle und schwarze, krautige (Hanfbier), experimentelle, Keller- und Dusch-, sanfte und knallende Biersorten sondern auch Zement: denn auch die beiden Meister der Band, Christian- Schlagwerk und Percussion und Philipp-Gitarre, Bass, Soundboard, Stimme kreieren Musik auf die das Bierbezogene am Anfang des Satzes passt. Sie bringen diese und mittlerweile auch noch andere Elemente in ihrem Sound unter, dass sich euer ergebener Rezensent daran begeistert, dass das alles so wunderbar süchtig machend zusammenpasst…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dear Misses – Cool Down Under

(jul) Dear Misses kommen nicht aus “Down under” Australien, sondern aus dem schweizerischen Muotathal, aus dem über den Alpenrand hinweg ansonsten eher Death und Black Metal klänge erschallen. Mit ihrem neuesten Werk „Cool Down Under“ liefern Dear Misses aus der Schweiz ein beeindruckendes Album ab, das Garage-Rock, Psychedelia und Indie auf eine so energiegeladene Weise vereint, dass es kaum stillsitzen lässt. Die Songs rollen wie ein heißer Sommerwind durch staubige Straßen und hinterlassen tiefe Spuren im Gehörgang. Das Album ist laut, düster, aber auch überraschend eingängig – ein starker Beweis für die musikalische Vielseitigkeit und das große Potenzial der Band.

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Greenslade – At The BBC

(kf) Dave Greenslade, geb. am 18.01.1943, war Urgründungsmitglied der Jazzrock-Band „Colosseum“ von 1968 an bis zur ihrer Bandauflösung im Jahre 1971. Fünf äußerst gelungene und bedeutsame LPs entstanden – mit viel Lob in der internationalen Presse.
Alle Musiker machten sich nach der Trennung selbständig, indem sie Soloprojekte in Angriff nahmen, so auch Dave Greenslade. Er baute in 1972 eine Band aus vier Individualisten auf, die sich dem Bandprinzip unterordneten und nannte sie „Greenslade“.
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Dear Robin – Timebound

(mh) Dear Robin aus Rostock sind eine der herausragenden Newcomer-Bands in „Good Old“ Germany, deren Markenzeichen „Vintage-Rock“ mit modernem musikalischem Touch und Blues- & Southern-Rock-Elementen ist. Nach der Publikation Ihres charismatischem Erstlings-Werks „Revelation“ folgt in 2024 das zweite Opus mit „Timebound“. Spannend und inspirierend darauf sind die Live-Erfahrungen, die die Band auf der ersten Solo-Tournee und unter anderem als „Special Guest“ von Rolling Stones Bassist Darryl Jones erlebte und beim Komponieren und „Song-Writing“ einflossen.
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Tommy and the Teleboys – Gods, Used, in Great Condition

(as) Ich schalte längst ab, wenn Presse-Waschzettel mit den Schubladennamen Post-Punk, Krautrock und Psychedelic jonglieren, denn eine Mischung daraus kann alles und nichts bedeuten. Wie man den Stil von Tommy and the Teleboys nennt, ist allerdings letzten Endes egal, weil die Songs des Quartetts für sich sprechen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Canned Heat – Finyl Vinyl

(kf) Gegründet wurde „Canned Heat“ im Jahre 1965 von zwei leidenschaftlichen Rhythm- and Blues Fans, nämlich Bob Hite ( „The Bear“ ) und Alan Wilson ( „The Blind Owl“ ) als Country-Blues-Formation.
Die Original-Besetzung bestand damals aus Alan Wilson ( Guitar, Harmonica und Vocals ), Bob Hite ( Vocals und Harmonica ), Henry Vestine on Guitar, Larry Taylor on Bass und Frank Cook on Drums. 1967 erfolgte mit Adolfo „Fito“ de la Parra ein Wechsel an den Drums. „Fito“ ist bis heute in der Band als letztes Urgestein aktiv. Es gab von da an bis heute bei „Canned Heat“ viele Musiker, die ausgetauscht und ersetzt wurden.
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Alber Jupiter – Puis Vient La Nuit

(pe) Alber Jupiter aus Rennes (FR) gründeten sich 2017 und sind (was man kaum erwartet angesichts des komplexen und fetten Sci-Fi-Sounds, der den Ohren von der Platte entgegenbläst) eine Zwei-Mann-Kombo bestehend aus Nicolas Terroitin (Bass, Synthesizer) und Jonathan Sonney (Schlagzeug, Bass, Synthesizer). Unterstützung genießen sie auf „Puis Vient La Nuit“ („Dann kommt die Nacht“) durch Steeven Michel als Gastmusiker, der zu zwei Songs weitere Synthesizer und Soundscapes beisteuert.

Ein Looper, ein paar Pedale plus Synthies – und die musikalische Reise wird quasi grenzenlos: der Bass verwandelt sich in verzerrte Gitarren und trippige Geigen, Schreie, ätherische und verzerrte Layer fügen sich hinzu, und virtuos eingesetzte Synthesizer runden den Klangkosmos zu einem verblüffenden Reichtum an Kraft, Intensität und Fülle ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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MasterPeace – The Dylan Project

(as) Dieses Cover-Album hatte einen jahrelangen Vorlauf. MasterPeace existieren seit 2016 und haben sich eine erfrischend freie Interpretation von Bob Dylans Werk auf die Fahnen geschrieben. Das auffälligste Merkmal ist dabei naturgemäß (weil die Musik des US-Folk-Barden um Text und Stimme kreist) der Gesang, den mit Steffi Breiting (Moods of Ally, Sweet Confusion) eine Frau übernimmt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Duffy Power – Live At The BBC Plus Other Innovations

(kf) Duffy Power, geboren 1941 als Ray Howard in London, ist „das“ Urgestein des britischen Blues-Booms der 60er Jahre. Er war ein herausragender Musiker, der mit Größen wie Graham Bond, Alexis Korner, Dick Heckstall-Smith, Mike Hall, Jack Bruce und Ginger Baker spielte. Seine Musik war immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen, die Pop, Jazz, Folk und Avantgarde verbanden. Duffy Power war ein Musiker für Musiker, der von vielen bewundert, aber von wenigen gehört wurde.
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Ritvs – Der Tag naht

(as) Ziemlich kauzig und relativ untypisch für das überwiegend im Haudrauf-Metal-Spektrum operierende Label Dying Victims Productions sind Ritvs, die eingeweihten Hardrockern eventuell noch unter ihrem alten Namen Vvlva bekannt sind. Seinerzeit war die Band noch an der Schwelle zum frühen Heavy Metal unterwegs, mit ihrem Einstand unter dem neuen Banner spielt sie hingegen eine recht eigene Mischung aus Kraut und Psych, wie man sie seit einigen Jahren inflationär oft und nur selten in zwingender Form von jungen Kapellen geboten bekommt. Den Rest des Beitrags lesen »

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