(mh) Samantha Fish betrat die Bühne in sexy rotem Outfit mit schwarzer Biker-Lederweste mit Rosen-Design und legte mit dem MC5-Klassiker „Kick-Out The Jams“ gleich fulminant los. Das war Ihre Reminiszenz an den Rock Ende der 60er Jahre und brachte die Fans in Wallung. In den USA wird Samantha übrigens bei der Ruf-Jubiläumstournee Mitch Ryder als Special Guest auf der Bühne haben. Beim folgenden Groove-Rocker „Wild Heart“ manifestierte Sie Ihre Slide-Exzellenz bei Ihren Soli. Die Fans waren aus dem Häuschen. Vokalistisch kam Ihre Stimme live bei weitem imposanter rüber was Sie beim souligen „Better Be Lonely“ bewies. Fans von Amy Winehouse waren bei „Chills And Fever“ begeistert. Gitarristisches Highlight waren Ihre Slide-Soli auf der „Cigar-Box“-Gitarre, da ging höllisch die Post ab. Die Fabrik wurde zum Tollhaus. Bei „Poor Black Mattie“, ein R.L. Burnside Cover, zelebrierte Sie Ihre stilistische Spielstil-Vielfalt im „Hillside-Mississippi Country-Blues“.
„I Put A Spell On You“ war Ihre Erinnerung, dass „Halloween“ naht. Der Song Ihrer exzellenten Band war „Black Wind Howlin’“ zum Abschluss des regulären Sets.
„Goin‘ Down South“ war die finale Zugabe. Bei diesem Gassenhauer flippten die Freaks, vor allem in der ersten Reihe, nochmals komplett aus. Samantha Fish hatte eine phänomenale, abwechslungsreiche und spannende Show, gitarristisch und gesanglich, zelebriert!
„Special Guest“ war Wille Edwards solo als „One-Man-Band“ mit Trommel, der ja als Mastermind von Wille & The Bandits bekannt ist. Seine gitarristische Exzellenz-Slide-Virtuosität manifestierte er auf seinen semi-akustischen Gitarren, vor allem der Anderwood LT-0MM Weissenborn. Sein ausdrucksstarker Gesang kam vor allem beim einfühlsamen „Once Again“ zur Geltung. Er huldigte Chris Rea als einen seine Karriere maßgebend beeinflussenden Künstler mit „Road To Hell“. Highlight in seinem Set war „Got To Do Better“, das die Zuhörer zum Mitklatschen und Beifalls-End-Applaus animierte.

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