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Humulus – Flowers Of Death

(KiS) Alles neu macht der September! – Welch passender Album Titel zum herannahenden Herbst, Flowers Of Death. „Flowers Of Death“ ist seit 1.September auf der Humulus Bandcamp-Seite, dem 666MrDoom YouTube-Kanal, Spotify und allen wichtigen Plattformen erhältlich ! Natürlich auch über KozmikArtifactz

Band: Thomas Mascheroni – Guitar und Voice, Massimiliano Boventi – Drum, Giorgio Bonacorsi – Bass. 

Artwork: Thommygreen_art (= Thomas Mascheroni)

Das erste Album mit dem „Neuen“. (Seit Dezember 2022 dabei).  Einen Sänger auszutauschen ist für eine Band eigentlich ein ganz schönes Wagnis. Auch wenn Humulus damit schon Erfahrung haben. Ist es immer noch die gleiche Band? Einen zweiten Gitarristen auszutauschen, da muss man schon ein sehr großer Fan sein um hier Unterschiede zu bemerken. Aber dazu später mehr.

Nun gut, wir lassen uns einfach ganz neu auf diese Scheibe ein und ziehen keine Vergleiche zu früher. Wer zurück schaut hat eh verloren – egal, wir starten doomig im schwarzen Wasser, wir finden uns wieder bei stürmischem Wellengang, in der nächtlichen See – ohne Rettungsring. Mascheronis Stimmlage fügt sich perfekt in die tragende Rhythmik ein. Auch die langezogenen Parts, typischer für den Humulus Sound, sitzen. Im geheimen Raum wabbert weiter ein unheimlich dicker Bass, Marke Spaghettoni Nr.8. Die Pasta kocht locker 11- 12 Minuten und ist ein Garant für Bissfestigkeit! Dies war der Geheimtipp aus dem Kochstudio. Wir melden uns wieder zu Track Nr. 3 einem schimmernden Nebel, bei dem Gitzer und Einhornregenbogen ersetzt werden von Moorleiche und Schlamm. Und verdammt, genauso tödlich wäre es von einem Baum begraben zu werden! Obwohl hier beinahe fröhliche Hintergrundklänge von einem Instrument erklingt, das sich meiner Kenntnis entzieht, ist der Hauptonus auf einem melancolischen Beschwörungslevel.  So jetzt kommt Nr. 5 , die Siebte Sonne. Hier kann ich endlich einfügen, dass Sänger Thomas M. vor dem Mikrophone gleichzeitig eine Gitarre bedient. Das ist neu. Und: prominente Unterstützung ist hier angesagt: Stefan Koglek von Colour Haze, schwingt sich mit in den Reigen und trägt seinen spacigen Teil zu diesem Track bei!

Der Titelgebende Song der Scheibe ist nun auch wirklich blumig im Ausdruckstanz. Mit leichtem 60ies Falir tragen wir das Bouquet zu Grabe. Und zu guter Letzt ein Longplayer, der uns gerne schon zum Einstieg die Regeln und Anweisungen zu unserem Aufenthalt auf dieser schönen blauen Kugel, genannt Erde hätte geben können. Dazu gurgeln wir jetzt ein paar leckere Humulus Bierchen, falls es noch welche gibt! Heute, 3. September ist übrigens Release Party in Ome. Leider so 800 km zu weit für mich…

Sexinessfaktor: Susi und Strolch lernen sich bei einer Pasta ai funghi porcini näher kennen. Schmatz. (Kirsten)

Trackliste:

1.Black Water 06:34
2.Secret Room 05:17
3.Shimmer Haze 05:18
4.Buried By Tree 04:50
5.Seventh Sun 07:30
6.Flowers Of Death 03:49
7.Operating Manual For Spaceship Earth 09:59

Filed under: Album Reviews, Doom, Stoner, , , ,

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Gavial - Broken von ihrem neuen Album "Thanks, I Hate It", das am 23.01.26 erscheint

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