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Toundra – III

Das kam uns sehr spanisch vor.

Da steh ich am 21.09. 2012 nachts um zehn vor zwölf im Vortex, hab sehr gute Auftritte von Bastardo aus Marburg  und Zodiac aus dem Münsterland gesehen und genossen, bin abgefüllt mit phantastischer Musik, aber trotzdem müde und kaputt und möchte nach Hause. Aber da macht die dritte Band des Abends im Rahmen der Rock Freaks Konzerte 2012 nicht mit. Die Jungs der spanischen Band Toundra haben was dagegen das wir nach Hause fahren. Und das es so ist,  kommt uns nicht spanisch vor,  sondern liegt einzig und allein an der fabelhaften Musik, die da von der Bühne auf uns niederprasselt.

Und was sagt das Publikum zusammen mit mir nach dem ersten Stück? Was machen die denn da?  Die sind wahnsinnig! Die hauen mich um.  Was`n das?  Meine Fresse, geht das ab.  Sind die bekloppt, ich will nach Hause! Das Ende vom Lied bzw. nach dem Ende aller Lieder?  Ihr Merchandising Stand ist belagert und wird geplündert, sie verkaufen Tonnen von CDs und LP.  Ich kaufe mir ihre LP II und III und da die LP III erst ein paar Tage auf dem Markt ist, will ich versuchen, die grandiose Musik der Jungs von „Toundra“ in einige Worte zu fassen.  Alberto, Bass und Synthi, Alejandro, Schlagzeug, Esteban und Victor G. an den Gitarren machen instrumentale Rockmusik. Auf diesem Album erhalten sie Unterstützung von: Cellist Alvaro, Pianist Manolo, Steel Gitarrist Victor T. und Percussionist Ruben.

Und was ist nun das Faszinierende an der Musik dieser Jungs aus Madrid? Diese spezielle Mischung und Zusammenführung harter und weicher Klänge.  Heavy Saiten Attacke trifft akustische Saiten Streichelei, das Hardrockriff jagt den Geigenbogen vor sich her,  Metal tritt Prog Rock in den Hintern, Postrock flirrt in den Independent Bereich, die Trompete übertönt das heftige Gitarrenriff, Alternativ Rock haut dem Art Rock auf`s Maul.  Die Arrangements sind gesegnet und gesalbt, das Handwerk hat goldenen Boden und Abwechslung ist hier kein Fremdwort, sondern die nackte Wahrheit. Und alles ohne Firlefanz und Gefrickel.

„Ara Caeli, Cielo Negro, Requiem, Marte, Lilim und Espirita“ heißen die sechs Stücke dieses Albums und sind zwischen fünf und acht Minuten lang. Pures Dynamit, mit einer Menge Zündstoff, kein Füllstoff. Explodierend, farbig und berauschend. Du kommst aus dem Kopfschütteln überhaupt nicht mehr heraus. Die Aufnahmen kennen kein Erbarmen mit deinen Gelenken und dein Plattenteller qualmt und dreht völlig ab…….( Volker )

http://www.facebook.com/toundraband

http://toundra.bigcartel.com/

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