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Jeff Lynne’s ELO – Live In Hyde Park

Jeff Lynne's ELO 1(hwa) Nach dem Einschieben der DVD kriegte ich mächtigen Katzenjammer. „Wieso konntest du diese grandiosen Melodien jahrelang verdrängen?“ rief ich mir entgegen. Na gut, ich hatte die Songs (keine mp3s!) im Archiv und die waren keineswegs out of order.
Aber das Live-Event im Hyde Park ließ mich erschaudern, teils aus Rührung, teils aus purer Bewunderung für unsterbliche Melodien. That’s for sure…

Das ELO Livekonzert wurde am 14. September 2014 von BBC Radio 2 in London im Rahmen ihres Kultevents „A Festival In A Day“ausgerichtet. ELO waren die Headliner. Für Jeff Lynne Horror und Ehre zugleich.
Schließlich war es das erste ELO-Konzert nach gut 30 Jahren.

Das musste zu 100 Prozent klappen!
Und dann legt er mit einer grandiosen Crew einen Auftritt hin, der nur schwerlich zu toppen sein wird.

Jeder Song ein Kracher! (Exakte Songfolge siehe Scan).

Jeff Lynne's ELO 2

 

 

 

 

 

 

Die gesamte Performance ein einziges seliges Schwelgen. Pure Gänsehaut!

Was er da zusammen mit den seinen Mitstreiter/Innen und dem überragenden BBC Concert Orchestra vor 50.000 Besuchern im geschichtsträchtigen Hyde Park zu Gehör brachte, lechzte sozusagen nach Standing Ovations.

Aber die Fans standen ja eh alle. Und haben deshalb den Crowd Choir Modus ausgepackt, sangen aus vollem Halse mit und waren vermutlich genauso geflasht wie ich.

Perfekter Abend. Sound, Bühnenbild und Performance sind stilbildend.
Darunter geht für Jeff Lynne mit Recht nix.

Das „Warum“ verrät uns Jeff Lynne unter anderem im anschließenden 90 Minuten Portrait der DVD. Ebenfalls absolut sehenswert.

Da zeigt sich, warum Lynne zu den weltweit herausragenden Produzenten und Musikern des POP und ROCK gezählt werden muss. Von The Move und dem Electric Light Orchestra bis hin zu seinem makellosen Ruf, den er sich zusammen mit den Traveling Wilburys oder auch den Soloalben mit Roy Orbison, George Harrison oder Tom Petty erarbeitet hat. Ganz zu schweigen von den „Lost Songs“ John Lennons („Free As A Bird“, „Real Love“), die er zusammen mit Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr unter dem Dach der Beatles so produzierte, als sei John Lennon live im Studio mit dabei gewesen.

Der Mann ist als Bandchef und Songautor, Gitarrist und Sänger in Personalunion ein Juwel!
Und natürlich holt er sich Mitstreiter/Innen, denen er 100prozentig vertraut.
Als da sind:

Richard Tandy: Piano & Keyboards
Milton McDonald: Guitar & Vocals
Lee Pomeroy: Bass
Donavan Hepburn: Drums
Marcus Byrne, Bernie Smith: Keyboards
Melanie Lewis-McDonald, Mick Wilson: Percussion & Background Vocals
Iain Hornal: Background Vocals

Und last but not least
Chereene Allen: Violin
plus BBC Concert Orchestra.

Ich wache immer noch mit den Grooves & Hooklines dieses Konzertes auf.

Wahrlich kein schlechtes Zeichen.

Mit anderen Worten: Jeff Lynne kann man sich nicht wirklich entziehen.

Deswegen trage ich den Titel des sogenannten und scheinbaren „boring old fart“ mit Stolz.

Weil: zeitloser wie zeitlos geht’s nicht. Danke Jeff!!

(Heinz W. Arndt)

Jeff Lynne’s ELO „Live In Hyde Park“
TT circa 173 min (einschl. aller Extras)
Eagle Vision / Universal, 2015
Erhältlich als Blu-ray Disc und DVD

Einsortiert unter:DVD / Film - Reviews, ,

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