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musikalisches schreibkollektiv

Neuerscheinungen, die uns im September 2015 aufgefallen sind.

Sept-2015(ch + einmal vo) Eine bunte Mischung Psychedelic, Doom, Stoner und Postrock u.a. aus Deutschland, Österreich, Dänemark, England und Kanada bis in die USA. Alle diese Bands finden Musikalisch zusammen, mit leichten Eigenheiten ihrer Herkunft. Sie sind leider selten oder auch gar nicht in Zeitschriften zu finden, aber dafür gibt es ja unseren Blog. Keine Spur von Mainstream und Plattheit, einfach nur gute, selten gehörte Musik.

NestNest Egg – Respectable

Nest Egg aus Asheville, NC haben bereits einen Namen mit ihrer erstaunlich berauschenden Psychedelica im kosmischen Fluss.
Ein Gewebe aus Zeit und Raum.
Der Stoizismus des Krautrock ist erkennbar. Ihre Einflüsse schöpfen sie von Popul Vuh, Amon Düül und den frühen Pink Floyd ab.
Die Orgel schwebt mit der Psych-Guitar, wie auch die Keyboards mit dem Synths. Glühende Energie fließt durch die Instrumente mit einem Klang, der nie den Fokus verliert. Sie zeigen ein ungeheures Maß an Talent in Bezug auf Kontrolle und Atmosphäre.

Erschien am 20. Juni 2015 via Bathetic Records als Vinyl und CD.

Line-up:

Harvey Leisure
Ross Gentry
Kyle Tompkins
Thom Staton

Tracklist:

02 – untitled (3:31)
03 – burlington coke factory (6:52)
04 – set gps to the heart of the sun (7:42)
05 – blues lawyer (3:27)
06 – is it still considered suicide if i help you (8:57)

http://nestegg.bandcamp.com

HairHair of the Dog – The Siren`s Song

„The Siren`s Song“ ist die Definition dessen, was ein großes Rock-Album sein sollte.
Das Power Trio aus Edinburgh präsentiert ein sehr lautes Album, von Anfang bis zum Ende.
„Hair of the Dog“ folgt den Einflüssen der Vergangenheit unter Beibehaltung eines moderneren Soundgewands. So holen sie das Beste aus beiden Welten. Klassische Hard Rock Riffs vermischt mit schwereren Psych / Stoner-Elementen.
Die Texte sind einfach gehalten. Sie handeln von rocking out und nicht von deprimierenden Dinge im Leben.
„Siren Song“ beginnt wie ein Sturm, mit unerbittliche Riffs in „Into the Storm“ beginnen die folgenden 46 Minuten.
„You Soft Spoken Thing“ mit einer glatten Stimme, die Riffs wiederholen sich.
„Don’t Know My Name“, ein leckerer Bluesrock, alles geschieht konsequent, der Übergang zwischen den Songs, die Basslinien mit robusten Percussions. „The Spell“: harte Gitarre, schwerer Gang.
„Weary Bones“, eine sanfte Pause.
Ab in einen Pub und den Schottischen Whisky geniessen.
„Gypsy Eyes“ folgt den Vorgaben von „The Spell“, ein dynamischer hochkarätiger Blues-Rock.
„My Only Home“ eine exquisite Demonstration von Talent, vereint Passagen des klassischen Rock mit modernem Touch, ein energischer Stoner.
„Wage With The Devil“ ist der Höhepunkt der Platte, ein mit Herzblut entstandenes Stück enthält ein Gitarrensolo, dass so richtig in seinen Bann zieht. „Siren Song“ besteht aus zwei Teilen, der erste instrumental, mit Psychedelisch Siebziger beladener Atmosphäre, die zweite Hälfte mit harten und scharfen Gitarren sowie schönen Vocals.
„Hair of the Dog“ erzeugen einfach gute und komplexe Musik, ein großes Vergnügen.

Erschien am 10. Juli 2015 als Downloud, später via Kozmik Artifactz als Vinyl und CD.

Line-up:

Adam Holt – Guitar/Vocals
Jon Holt – Drums
Iain Thomson – Bass

Tracklist:

01 – Into The Storm (2.17)
02 – You Soft Spoken Thing (3:53)
03 – Don’t Know My Name (5:34)
04 – The Spell (3:02)
05 – Weary Bones (5:47)
06 – Gypsy Eyes (4:30)
07 – My Only Home (6:19)
08 – Wage With The Devil (5:27)
09 – The Siren’s Song Pt. 1 (3:31)
10 – The Siren’s Song Pt. 2 (5:44)

https://hairofthedog.bandcamp.com/album/the-sirens-song

GrusomGrusom – Grusom

Die Scheibe ist nicht nur ein gelungenes Erstlingswerk. Die Platte lebt von Anfang bis Ende und atmet sowohl den Hauch der 70er als auch den Drive aktueller Stoner- und Psychedelic-Produktionen aus, ohne dabei krampfhaft auf alt getrimmt zu sein – hier wird authentisch das abgeliefert, was dem dänischen Sechser aus der Seele spricht.
„Grusom“ starten ziemlich rockig, passieren aber auch bluesigere Sümpfe und psychen sich durch sandige Wüstenlandschaften – getragen von einer soliden Rhythmusabteilung, geilen Old-School-Gitarrenläufen und der obligatorischen Hammondorgel.
Handwerklich sind diese 50 Minuten State of the Art. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, nach der Gründung das Korsett aufzubrechen und vom Trio zum Sextett heranzuwachsen – denn auch live können die Dänen mehr als überzeugen.

Erschien am 31. Juli 2015 via Kozmik Artifactz als Vinyl und CD.

Line-up:

Niclaj Hoffmann – Vocals
Peter Portner – Organ
Thomas Ulrik – Guitar
Dennis Warburg – Guitar
Soren Olesen – Bass
Jakob Kaae – Drums

Tracklist:

01 – First Sermon (1:41)
02 – Come Closer (3:11)
03 – Evil (5:08)
04 – Cold Stone (4:59)l
05 – The Journey (5:02)
06 – No Gods (5:17)
07 – Bleed For You (5:33)
08 – The Reaper (4:11)
09 – Gruesome (6:55)

http://grusom.bandcamp.com/album/grusom

fox millionsFox Millions Duo – Lost Time

Hoffnungsvolle Apokalyptik regiert in dieser Welt. Also in Brooklyn. Woher auch Oneida, ein Kraut-Psych-Noise-Kollektiv stammt. Dessen schlagwerkender Mastermind Kid Millions hat nun mit Liturgy-Drummer Greg Fox zwei Sechsstundensessions aufgenommen und daraus einen Tonträger gezimmert.
Beide, so heißt es, sind seit Jahren eng befreundet und voller gegenseitigem Respekt, ihr gemeinsames Werk ist formal ein klassisches Kraut- oder Fela-Kuti-Album mit zwei 20-Minuten-Stücken, welches genau so klingt, wie man es sich, wenn man alle Bezüge kennt, vorstellt.
Zwei Stücke, »one blasting and one meditative« oder: Apokalypse und der Moment danach.
„Telegy / Time Lapse“ geht als Zeitraffer-Soundtrack zu Fukushima durch, mit Erdbeben, Sturm und Tsunami. Ein sich mehrfach wandelndes, nach jeder Pause noch intensiver zurückkehrendes Monstrum aus Rhythmus und Noise, aufgebaut auf doppeltem, verstärktem Herzschlag, überlagert und durchdrungen von manischem Schlagzeug, verdichtet durch Synth-Loops und sequenzierten Noise, inspiriert von Fox’ Mentor und Freejazz-Ikone Milford Graves.
Graves, Jahrgang 1941, spielte mit Sonny Sharrock, Albert Ayler und David Murray, lebt aber im Wesentlichen als Lehrer. Seine wenigen Veröffentlichungen bestreitet er meist Solo, da sein Innovationsdrang das Zusammenspiel mit anderen erschwert.
Mit der Hommage seines Schülers müsste er zufrieden sein. So freies und intensives Trommeln wie ab Mitte dieses Höllenritts habe ich noch nie gehört. „Post Encounter Effect“, die Ruhe nach dem Sturm, ist ein ganz anderer Film: Zu durchgehenden Frequenzen zwischen Klangschale und Mönchsbrummen (Grundton Om) spielen die zwei Schlagzeuger ein unaufgelöst-schwebendes Marsch-Pattern, irgendwo zwischen Steve Reich und Can, dessen Reiz in der immer wieder leicht verschobenen Synchronizität einer Live-Session besteht. Brandaktueller Avantgardeschamanismus und trotzdem Musik.

Erschien am 24. Juli 2015 via Thrill Jockey als Vinyl mit MP3 download Code.

Line-up:

Greg Fox – Drums
Kid Millions – Drums

Tracklist:

01 – Telegy/Time Lapse (20:24)
02 – Post Encounter Effect (19:38)

https://foxmillionsduo.bandcamp.com/releases

OscillationThe Oscillation – Beyond the Mirror

„The Oscillation“ präsentiert hier ist eine Sammlung von seltenenm und unveröffentlichtem Material. Vier dieser Tracks wurden bereits als B-Seiten auf EPs veröffentlicht, die alle ausverkauft sind.
Die unveröffentlichten Tracks passten nicht auf die frühen Alben und wurden somit zurück gehalten, aber es sind Musik-Juwelen mit hypnotischer und weitsichtiger Wirkung.
Titel wie „Braindrainer“; „Kissing The Sun“ und „Endless Oblivion“ ergeben ein Hörerlebnis und zeigen wohin die musikalischen Reisen gehen.
Das erste der vorstehend genannten ist ein Instrumental-Monster mit dem dunklen Klang der U-Bahn, deren Dringlichkeit durch energetische Trommeln mit Tempo angetrieben wird.
Bei „Waste The Day“ ergießen sich Loopes mit Vocals und einer Killer-Gitarre. „Endless Oblivion“ ist die dunkle und schmutzige Destillation von dem, was einige von uns verehren, vor allem mit der wundersamen psychedelischen Diaspora an der wir uns klammern in Zeiten der Verzweiflung. Sturmböen von Gitarren überlagern den eindringlichen Rhythmus und sich wiederholenden Drohnen, schaurig klingt es. Der Kontrast zum Ambient-Sound von „Crystalline Tears“. Mit dem faszinierenden trippy“ The Mirror Pool“ und den vibes von „Kissing The Sun“ sind noch weitere Songs auf dem Album in die man unbedingt reinhören sollte. Sehr schöne Raritäten.

Erschien am 11. September 2015 via Fuzz Club als Black Vinyl 500 Stck.
Line-up:

DC – Vocal/Guitar
Tom Relleen – Bass
Valentina Magaletti – Drums
Cathy Lucas – Keyboards/Synths
Julian Hand – Visuals

Tracklist:

01 – Braindrainer (4:41)
02 – Waste The Day(3:50)
03 – Kissing The Sun (7:53)
04 – The Mirror Pool (6:20)
05 – Endless Oblivion (6:18)
06 – Crystalline Tears (3:22)
07 – Insect Attention (4:25)
08 – The Detour (8:39)

http://theoscillation.bandcamp.com/album/beyond-the-mirror

GagarinYuri Gagarin – Sea of Dust

„Yuri Gagarin“ aus Göteborg sind im Jahr 2012 mit ihren Space gelandet. Diese EP ist eine Empfehlung an alle Liebhaber von trippigem, instrumentalem Spacerock, der nicht zu sauber und glattgehobelt klingt, sondern heavylike und „dreckige“ Aspekte beinhaltet, wie die frühen Hawkwind und Monster Magnet.
Sie erzeugen spacige Klangfarben, eine futuristische Atmosphäre und ein gewisses Gefühl der Schwerelosigkeit, dazu mitreissend rockige Riffs. So entstehen ihre Soundcollagen aus der Science-Fictionwelt. „Sea of Dust“: die treibenden Gitarren im fesselnden Rhythmus der dröhnenden Synthiemuster ziehen am Ohr des Hörers vorbei, die wie Sternschnuppen oder Kometen ihre Bahnen ziehen. Ein toller Track, der von der Kombination aus Rhythmus und Space-Flächen lebt.
Je länger das Stück dauert, umso mehr steigert sich die Dynamik.
Im zweiten Track „Psychological Discontinuity“ wird das ganze noch auf die Spitze fortgeführt, man kann sich dieser Hypnotik kaum erwehren, das dem Stück den gewissen Drive verpasst.
Wer das Einstands-Album aus dem Jahr 2013 mochte, auch den vorgenannten Stil, der kann bedenkenlos zugreifen. „Sea of Dust“ ist ein sehr stimmige EP geworden, die Spaß macht. Leider nur mit zwei Nummern, als Vorfreude zum zweiten Album, das sicher kommen wird.

Die EP erschien am 25. September 2015 via Ultraljudrerecords als Transparent Blaues Vinyl mit 500 Stück.

Trackslist:

01 – Sea of Dust [6:32]
02 – Psychological Discontinuity [5:34]

Line up:

Crille – Guitar
Jon – Guitar
Leif – Bass
Steffo – Drums
Robin – Synth

http://yurigagarinswe.bandcamp.com/album/sea-of-dust

Rotor-5Rotor – 5

5, so der Titel des neuen Albums. Aus Berlin, 1998 gegründet. Erst als Trio, jetzt als Quartett. Vier Alben plus ein Live-Album. Zahlreiche nationale und internationale Touren. Deutschland, Europa, USA. Nun also der fünfte Streich: 8 Songs, 43 Minuten.
Typisch „ROTOR“, die sich ohne Sänger, ohne Texte, rein instrumental auch sonst ohne viel Worte Gehör verschaffen und sich den üblichen Medien-Mechanismen verweigern?
Keineswegs. Instrumental Rock, ein Musikstil, der schnell formelhaft und kühl mechanisch klingen kann, doch sie sind schlicht zu leidenschaftlich und zügellos, um diese Vorwürfe zu erfüllen. Denn wer die Band live erlebt hat, weiß um die mitreißende Energie und Ausstrahlung und kommt dem wahren Kern der Band sehr nahe.
Und wie ertönt der fünfte (Studio-)Streich der mittlerweile zum Instrumental-Quartett erstarkten Berliner?
Der klingt entspannt (‚Echolot‘, mit anfänglichem ‚Riders On The Storm‘-Feeling), fett Kyuss-haft groovend (‚Fette Kette‘), rhythmisch fordernd und mit wüstenheiß lodernder Lead-Gitarre (‚Scheusal‘) – und manchmal alles das gleichzeitig und mit Mellotron-Sounds als willkommener Dreingabe (‚Volllast‘, nur echt mit drei „l“).
Die Schwere des Stoner Rock gewinnt auf „Fünf“ durch Farben und Facetten an Leichtigkeit und Eleganz. Gegensätze lassen Stoner und Psychedelic, Kraut und Progressiv Rock aufeinander treffen und kollabieren.
Die Musik scheint filigraner geworden zu sein, transparenter und vielfältiger, bevor dann unvermittelt die tonnenschweren Kopfnicker-Parts kommen, um in ferne Klangwelten abzudrehen…

Erschien am 18. September 2015 via Noisolution als Vinyl in Black und Transparent plus Download Code und CD.

Line-up:

Guitar
Guitar
Bass
Drums

Tracklist:

01 – Echolot (6:56)
02 – Fette Kette (3:42)
03 – Scheusal (4:44)
04 – Rabensol (6:24)
05 – Volllast (7:10)
06 – Oktagon (4:42)
07 – Herrengedeck (3:02)
08 – Weltall Erde Rotor (5:49)

http://rotor1.bandcamp.com/

TriptonusTriptonus – Triptonus

Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Wavedrum und Djembe. Bald nach der Gründung im Frühjahr 2012 spielt das Kollektiv Triptonus…(Wien/Linz) die ersten Konzerte in Österreich, Ungarn, Deutschland, Rumänien und Tschechien – u.a im Posthof Linz, U4, Arena Wien, Lake on Fire Festival und teilten sich die Bühnen mit Bands wie Radio Moscow (US), Carousel (US), Stoned Jesus (UA), The :Egocentrics (RO) , Been Obscene(AUT) oder den Sahara Surfers(AUT).
Musik von Triptonus zeichnet sich durch ihre Instrumentalität, Improvisation sowie progressive Struktur aus. Einflüsse kommen aus den Genres Psychedelic, StonerRock und Experimentalmusik. Klingt wie: Ein verzerrter Urknall der als groovegeladenes Musikgeflecht durch Raum und Zeit treibt: Psychodelisches Kopfkino.
Ein wildes Kuddelmuddel an Soundeinflüssen bringen ausgedehnte Jams und komplexe Tondichtung aus unseren Köpfen in eure Ohren. Triptonus spielen modernen Psychedelic/Experimental Rock der eine Brücke schlägt zwischen Hendrix’schen Gitarrensoli, fetten Stonerriffs ala´ Kyuss, afrikanischen Grooves und elektronischen Sounds.

Erschien am 3. September 2015 aufVinyl und CD.

Line-up:

Max- Djembe
Clemens- Gitarre
Fabian – Gitarre …
Jakob – Bass
Niki – Schlagzeug
Wanja – Wavedrum/Samplepad

Tracklist:

01 – Psychotomimetikum (4:25)
02 – The Alchemist (Mimosa Hostilis) (6:52)
03 – Dissolve (2:23)
04 – Jam Knopf (4:42)
05 – Road to Merzouga (2:08)
06 – Superego (6:29)
07 – Lorenz von Arabien (6:50)
08 – Fichtenelch (5:08)
09 – Ebb and Flow (9:07)

https://triptonusband.bandcamp.com/album/triptonus

WindhandWindhand – Grief`s Infernal Flower

Die aus Richmond (Virginia) stammende Band Windhand und ihr neues, drittes Studioalbum. Wie in der Kopfzeile bereits steht, hört das Album auf den Namen „Grief’s Infernal Flower“. Aufgenommen wurde das doomige Langeisen in Seattle im Soundhouse Studio mit dem legendären Produzenten Jack Endino (Nirvana, Soundgarden, High On Fire).
Wobei man bei Windhand wohl kaum noch von Licht sprechen kann, so düster und zäh wabert der Sound aus dem Boxen. Windhand vermitteln ein unbändiges Gefühl innerhalb der schleppenden Songs.
Frontfrau Dorthia Cottrell etabliert sich hier als einer der heute leistungsfähigsten Vokalisten durch perfekter Schönheit mit enormer Kraft, die etwas an Nico erinnert. Die Twin-Gitarren-Attacken von Garrett Morris und Asechiah Bogdan weben neun Songs der perfekten Riffs und fuzzed-out Glückseligkeit zusammen. Die kolossale rhythmische Arbeit von Bassist Parker Chandler und Schlagzeuger Ryan Wolfe, dient als Rückgrat. „WINDHAND“ zementiert sich damit als einer der besten Psych-Metal-Bands unserer Zeit.

Erschien am 18. September 2015 via Releapse Records als Doppel-Vinyl in Farbe und Schwarz, auch als CD.

Line-up:

Dorthia Cottrell – Vocals
Garrett Morris – Gitarre
Asechiah Bogdan – Gitarre
Parker Chandler – Bass
Ryan Wolfe – Drums

Tracklist:

01 – Two Urns (8:12)
02 – Forest Clouds (9:11)
03 – Crypt Key (5:39)
04 – Tannsgrisnir (5:36)
05 – Sparrow (4:46)
06 – Hyperion (5:29)
07 – Hesperus (14:27)
08 – Kingfisher (14:19)
09 – Aition (3:32)

https://windhandva.bandcamp.com/

Heavy RelicHeavy Relic – Go Forth

„Heavy Relic“ – ein Nebenprojekt von Nick Toone, für Liebhaber von langen, Fuzz-instrumentals, bis schweren Psych-Gitarren. Flauschig und leicht ist dies ganz sicher nicht! Multiinstrumentalist Nick Toone kommt aus Worcestershire und ist in der Musik-Community bereits bekannt. In zehn Jahren seiner Tätigkeit hat dieser Audio Alchemist mehr als dreißig Solo-Alben in der sogenannten „Space Age“ veröffentlicht. Irgendwo im Jahr 2011, gab es bei Nick Toone einen neuen Ausbruch der kreativen Inspiration, beeinflusst von Bands wie Earthless, Samsara Blues Experiment und Tia Carrera, gründete er seine eigene psychedelische One-Man-Band „Heavy Relic“. Jetzt gibt es das neue vierte Album von ihm. Wer lange Instrumentalrock-Tracks mag und Computer-Programmier Drums nicht stören, macht die Musik viel Vergnügen. Nick Toone baut Kompositionen gekonnt mit Improvisation und abstrakten Texturen. Ihm als Gitarristen und Keyboarder ist das darüber hinaus sehr gut gelungen.

Erschien am 1. September 2015 als download auf Bandcamp.

Line-up:

Nick Toone alle Instrumente

Tracklist:

01 – Swamp Fever (17:55)
02 – E-Jam (13:50)
03 – Decay (9:10)
04 – Go Forth (16:41)

https://heavyrelic.bandcamp.com/album/go-forth-2

Acid-MessAcid Mess – II

Das neue Album des spanischen Trios „Acid Mess“ mit dem Namen „II“ ist die perfekte Mischung von schwerem Stoner und Psych. Die Band aus Oviedo kann stolz auf die vier Nummern sein, die sie uns vortragen. Der exotische Klang passt perfekt zu den hypnotischen Ausführungen, was zu einer bewundernswerten und verführerischen Einheit zusammen wächst, atmen und bezaubern geht hervor. Meditative Passagen wechseln sich ab mit atemberaubenden, organischen Riffs. Sie verlieren nie die Zügel auf ihrer faszinierenden Fahrt. Eine Odyssee durch Wüsten mit leeren Sandstränden und endlosem Himmel. Es gibt Passagen, die mich an Los Natas und Colour Haze (von ihrer ruhigen und beschaulichen Seite) erinnern. Was aber nicht Negativ ist. Ein überzeugendes Album dieser spanischen Band.

Erschien am 1. September 2015 via Odio Sonoro als Vinyl und CD.

Line-up:

Borja
Miguel
Tony

Tracklist:

01. Brahamanda (10.48)
02. El vuelo del Condor (7:20)
03. Alquimia (11:49)
04. Una Muerte Maravillosa (15:49)

http://acid-mess.bandcamp.com/album/ii

ValleyValley – Sunburst

(vo) Valley: Worldmusic in breitgefächertem Postrock- und 70s Psychedelicgewand. So beschreibe ich für mich das musikalische Grundrüstzeug der fünf Freunde aus Stockholm, die dazu noch Schnipsel einiger anderer Musikstile in die vier Songs ihrer ersten EP einbeziehen. Das Ganze klingt so unglaublich relaxt, sanft, verträumt, einfach wunderschöne Musik, da könnteste die ganze Welt umarmen.
Völlig hingerissen bin ich von „Picture Puzzle Pattern Door“: da schwebste erst mit westafrikanischer Saitengelassenheit und Djembe (Malinesische Musik als Vorbild?) schwedischer Finger und Hände und später einsetzendem weiblichem Sprechgesang auf Wolke 7, bevor zum Fade-out die Zügel leicht Lateinamerikanisch angezogen werden. Übrigens der einzige Nichtinstrumentalsong des Albums.
„Tunguska“ setzt die Segel mehr Richtung Psychedelic und Postrock, dabei auch leichte Jazzanleihen verarbeitend.
„Kiro“ ist der zweite Song, der mich hingerissen und gebannt lauschen lässt: Herrlich leichte Gitarre, leise groovender Bass, dezentes Schlagwerk, wir machen wieder einen Ausflug in die Worldmusic mit Dire Straits der frühen Tage Schnipseln…..
„Dream…..“ beginnt mit leichten Gitarrenlicks, eingebettet in auf- und abschwellenden Alarmtönen, und dann wieder diese herrlich relaxte Saitenarbeit mit kurzen Spaceausflügen dezentester Art.
Meine Fresse, was für ein großartiges Debüt….(vo)

Erschien am 09. September bei Versionstudio als CD und Download

Line up: Jocke Stefanides (guitar), Erik Sirelius (bass), Erik Svallingson (djembe, noise), Theo Wasmouth (guitar) und Daniel Pettersson (drums)

Die Songs:

Tunguska 07:24
Kiro 04:53
Dream Shooter, Golden! 06:00
Picture Puzzle Pattern Door 10:12

Valley

Alle Rezis bis auf Valley (Volker) stammen aus Charlys Tastatur.

Bands-sept

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