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We Hunt Buffalo – Living Ghosts

We-Hunt(ch) Das Album ist die bislang wohl dynamischste Veröffentlichung des Trios. Psychedelisch rauh und roh, von fetten Riffs und fuzzgetränkten Bässen durchtriebene neun Songs, die Kanadier zeigen auf, wo der Büffel die Hörner hat.
Kompakt und spielsicher wird ein monströses Stonerblues-Fundament gelegt, zu denen die bärtigen Sänger röhren. Man muss nicht unbedingt aus Palm Desert im sonnigen Kalifornien kommen, um Stoner zu spielen. Auch im deutlicher nördlicher gelegenen Vancouver kann es dementsprechend gut grooven. Im Gegensatz zu vielen Kollegen des Genres versäumt es das Trio aber nicht, den Hörer mit einigen Melodien zu versorgen die Hit-charakter haben und sich schnell in den Gehörgang fressen.
Während das instrumentale Intro „Ragnarök“ die nötige Schwere einschwört, kracht „Back To The River“ schon mächtig in die Eingeweide.
Schleifende Gitarren mit unermüdlichen Drums und heftigen Vocals stimmen ein auf das harte und mit kräftigen Fuzz ausgestattete „Prairie Oyster“, die Vocals gehen hoch bis hin zum Kreischen.
In „Hold On“ ist man bereits völlig benebelt von den Riff-jägern, das in ein flottes Stonertempo umschaltet, die Zigarettenpause sollte verschoben werden. Schöne Gitarrenparts lösen sich ab im Rhythmuswechsel.
„Comatose“ geht mit seiner treibenden Melodie sofort ins Ohr. Der Power lässt nicht nach. Scharf, was die drei Herren hier auffahren.
Das langsam walzende „Fear“ ist sowieso ein absoluter Hit. Der Drummer hält sich dabei etwas zurück. Er überlässt das Feld dem fetten Riffing und den Sängern.
Auch bei „The Barrens“ treten „WE HUNT BUFFALO“ mit Bedacht auf das Gaspedal. Die Stimmung ist weder aufgewühlt noch zu Tode betrübt, sondern schlichtwegs melancholisch-nachdenklich, bevor in „Looking Glass“ der raue Präriewind um die Ohren bläst.
Knackig und druckvoll geht’s zur Sache.
Das sitzt, das groovt, dass rollt und die inspirierten, geilen Rock-Riffs fügen sich ganz organisch und wie selbstverständlich mit den geilen Growls und Screams zusammen, die Tempo-Wechsel kommen wie geschmiert.
Die Platte endet mit „Walk Again“, das relativ bedächtig ausklingt, wodurch der Flair einer authentischen Reise mitten durch die tiefsten kanadischen Wälder wundervoll rüberkommt.
Das Wichtigste: es ist authentisch wie Sau und macht einfach richtig richtig viel Spass.
Allen Nummern haftet etwas Verruchtheit an, der von Psych begleitet wird. ,“WE HUNT BUFFALO“ sind ein Garant für viel Dampf unter der Haube. als hätten sich Fu Manchu, Kyuss und Queens of the Stone Age zu einem Abendbier im Studio getroffen!
Sie strotzen vor Selbstbewusstheit und haben alles richtig gemacht auf diesem Album…… (Charly)

Erschien am 25. September 2015 via Fuzzorama Records auf Vinyl und CD.
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Line-up:

Ryan Forsythe – Vocals/Guitar
Brendan Simpson – Bass/Vocals
Brandon Carter – Drums/Percussion

Band-Buffalo

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Ragnarök (2:09)
02 – Back to the river (5:03)
03 – Prairie Oyster (3:15)
04 – Hold on (4:18)
05 – Comatose (3:43)
06 – Fear (4:31)
07 – The barrens (5:16)
08 – Looking glass (5:03)
09 – Walk again (4:49)

https://fuzzoramarecords1.bandcamp.com/album/we-hunt-buffalo-living-ghosts

Buffalo-LP

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Oktober 2015
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