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Suzi Quatro – The Devil In Me

(mh) Suzi Quatro wuchs in einem Vorort von Detroit auf. Mit 6 Jahren entdeckte Sie Ihre totale Liebe zur Musik durch eine Fernseh-Übertragung von Elvis Presley. Ihre ersten Instrumente waren das Piano und Perkussion-Sets. Ihr Markenzeichen, das markante Bass-Spiel, hat Sie sich selbst beigebracht. Seit 1993 ist Sie mit dem Konzertpromoter und Manager Rainer Haas verheiratet und lebt in Hamburg bzw. Essex. Sie wuchs mit allen Stilen der US-Motorhauptstadt auf und diese haben Sie beim Songwriting mit Gitarrist Richard Tuckey zu Ihrem, nach Ihrer Einschätzung, besten Album Ihrer langen Musikkarriere inspiriert, das Sie mit „The Devil In Me” tituliert.

Als erstes knallt einem das Titelstück „The Devil In Me” aus den Boxen entgegen: mit powervollem Drum-Donnerhall, mitreißendem Slide-Gitarren- und Honky-Tonk Piano-Spiel. Der powervolle Gesang von Miss Quatro ist dabei der Oberhammer. Welch ein rockendes Dynamit-Juwel-Grandissimo zum Auftakt.

Das folgende „Hey Queenie” wird dominiert durch Suzi’s markante, funkige Bass-Grooves und besticht durch das aditionale bluesige Feeling. „You Can’t Dream It” ist absolut radiotauglich und könnte ein neuer Live-Favorit durch die Refrains werden.

„My Heart And Soul” ist die balladeske Weihnachtsballade mit Soul-Feeling  herzergreifendem Gesang und wundervollen Piano- und Bläser-Tönen. Für X-Mas Feeling ist es nie zu früh oder zu spät, haha… Beim folgenden „Get Outta Jail” entführt uns SQ in die Südstaaten der USA mit einer einzigartigen musikalischen Hoodo-Mélange von “Gospel Meets Rock”. „Do You Dance” ist das Tribut von Ihr an die gute alte Detroit Motown Zeit und deren Solo Künstler, wie z.b. The Temptations oder The Supremes.

„Isolation Blues“ hat magisches Vaudeville-Feeling. „I Sold My Soul Today“ ist das rockende Highlight von „The Devil In Me“, bei der sich Suzi den Teufel mit Ihrem explosivem Gesang und die Band mit einem mörderischen Jam vom Leib hält. Hier wird live defintiv jeder Venue zum Tollhaus. Zum Abschluss wird bei „Motor City Riders“ ordentlich boogie-gerockt. Die perfekte Fan-Animation zum letzten Mitgröhlen als triumphaler, finaler Gassenhauer.

„Leather Queen” Suzi publiziert mit „The Devil In Me” ein neues Kreativwerk der rockenden Extraklasse, das den Vorgänger-Silberling “No Control” absolut toppt. Alice Cooper hat einen unverzeihlichen Fehler gemacht bei seinen “Detroit Stories” nicht ein Duett mit Ihr zu performen!

Für alle Nostalgie- und Bravo-Freaks wurde dem toll gemachten Artwork noch ein Wende-Poster mit einem illustren Foto von Miss Quatro mit Bass und dem Cover beigefügt. Alle 12 Songs sind absolut abwechslungsreich ohne Schwächen. Ein unerwartet phänomenales Album einer tollen, charismatischen Lady, das absolut Spaß macht und einem in seinen Bann zieht.

Absolute Kaufempfehlung für alle Urzeit-Rocker, aber auch die Blues-Rock-Jünger und „Motor-City-Sound-Maniacs” werden Ihre wahre Hörfreude haben. Lautstärke auf volle Pulle drehen, damit die Wände des Nachbarhauses auch ordentlich beben, Hallelujah!

Tracklist:

The Devil In Me
Hey Queenie
Betty Who? 
You Can‘t Dream It
My Heart And Soul (long version)
Get Outta Jail
Do Ya Dance
Isolation Blues
I Sold My Soul Today
Love‘s Gone Bad
In The Dark
Motor City Riders

Auf der LP sind noch 2 Bonus-Titel:

Can I Be Your Girl

Desperado 

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