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Savanah – Olympus Mons

(vo) Zweimal durfte ich diesem Trio aus Graz/Österreich bis dato live und in Farbe lauschen: meine beiden Auftrittseindrücke und -impressionen könnt ihr nachlesen und anschauen in unserem Blog: Fuzzfest Wien 2017 und im Lucky´s Luke in Trier 2019.

Jakob – Gitarre, Felix – Schlagzeug und Benny – Bass und Gesang mischen seit 2014 ihren Sound hauptsächlich mit sehr harter Psychedelic und grimmigem Stoner auf, dazu gesellen sich aber auch deftige Anleihen aus Metal und Prog. Wer mit diesen musikalischen Zutaten was anfangen kann ist sehr gut beraten diesem Trio aus Graz/Österreich zu lauschen bis die Wände im heimischen Geviert wackeln…..

Und die wackeln gewaltig.

Das sind die fünf deftig luftigen Wuchtbrummen auf diesem ihrem dritten Album: „Kaleidoscopia, Velvet Scarf, Tharsis, 1872 und Olympus Mons“ bringen es auf eine Spielzeit von knapp 42 Minuten, wobei der Titelsong mit 13 Minuten Spielzeit herausragt.

„Kaleidoscopia“: das erste Brett, mit großartiger Laut/Leise Dynamik verziert, einfallsreichen und mitunter stahlharten Gitarrenwänden, sehr sattem Groove und Benny’s Stimme röhrt, growlt, schreit und hallt. Ein mächtiger Albumeinstieg.

„Velvet Scarf“: der Beginn schleicht sich förmlich an, wir cruisen durch das Mittelgebirge ihrer Steiermärkischen Heimatgegend bevor ein Break das Soundgefüge auf sehr viel steileres und heftigeres Gelände loslässt, das Stimmecho wabert durch Zeit und Raum, Schlagzeug und Bass donnern um die Wette.

„Tharsis“: Midtempo Bratgewitter Teil 1 zu Beginn. Break. Postrockiger Einschub. Klasse, gute Idee. Bratgewitter Teil 2: es reißt und zerrt an der Halswirbelsäule bis zum Ende.

„1872“: auch in diesem Song werden alle Register des metallischen Stonerprogs gezogen, es brät und knallt bis zu einem Break nach dem sich das Trio beruhigt, Jakob die Saiten mit unlangweiligem Sound füttert während der Groove das macht was er soll: grooven.

„Olympus Mons“, der Titelsong brettert und brät und hallt und knallt und scheppert und röhrt und jubiliert und vibriert und…….aber schaltet auch mal einen und noch einen Lautstärke Gang runter wobei Jakob auch dort mit interessanten Gitarrenläufen spielt.

Nach der 2015er EP „Deep Shades“ und dem 2017er Album „The Healer“ healt auch „Olympus Mons“ die Seelen der nach Musik hungernden Freaks, die interessanten und abwechslungsreichen Sound mögen, bei dem mitunter auch kleine Sperrigkeiten das Salz hinzufügen, das es braucht….(volker)

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Filed under: Album Reviews, Hardrock, Heavy Rock, Metal, Postrock, Prog, Psychedelic, Rock, Stoner, ,

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