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Bart Walker – Waiting On Daylight

Bart Walker Cover2013 beginnt für die Bluesgemeinde mit einem Hammeralbum.
Mit der Verpflichtung von Bart Walker ist Thomas Ruf erneut ein großer Wurf gelungen. „Waiting On Daylight“ ist Walkers zweites Album. Sein selbstproduziertes Debüt “Who I Am“ ließ nachhaltig aufhorchen. Nichtsdestrotrotz hielt sich der Abverkauf in überschaubaren Grenzen. Das steht im krassen Gegensatz zu Bart Walkers enormem Potenzial.
Und das hat „Hausproduzent“ Jim Gaines jetzt erst richtig zum Strahlen gebracht.
Und mit was? Mit Recht!
Die Scheibe haut einen schlichtweg vom Stuhl.
Sie rockt und bluest wie der Teufel.
Ein Durchhöralbum wie aus dem Bilderbuch. Bart Walker (31) zählt ZZ Top, The Allman Brothers, Stevie Ray Vaughan oder Warren Haynes zu seinen nachhaltigen Einflüssen. Das kann ja quasi jeder behaupten.
Und dann hört man diese Scheibe zwei- dreimal durch und ist völlig baff.
Die Referenzen sind tatsächlich mit Händen und Ohren erfahrbar. Ohne nur im geringsten einen Plagiatsverdacht aufkommen zu lassen.
Elf Tracks lang (47:24 min) halten Bart Walker, Steve Potts und Dave Smith die Spannung. Die Palette reicht von Soul und Rock bis hin zum dominierenden Blues.
Diese Basis trägt.
Track eins: Pures Allman Brothers Feeling. Manche mögen sich auch an Tab Benoit erinnert fühlen. Sei jedem selbst überlassen.
In „Black Clouds“ wird’s richtig düster, aber: Walkers Vocoder-verzerrte Stimme groovt dennoch wie ein Relikt aus den 70ern.
„Took It Like A Man” oder “Girl You Bad” und insbesondere „Hipshake It“ (bei dem sich Boogie und Slide auf Prächtisgste ergänzen) zeigt Walkers Blues-Selbstverständnis. Und die Balladen? Anyway! „Waitin On Daylight“ oder „99%“ fügen sich organisch ein. Und dann haut er uns noch mit „Whipping Post“ die Allman-Brothers-Hymne schlechthin als entschlackte, tranzendierte Ballade um die Ohren.
Wunderbarer Kit zu seinen atemberaubenden Rocknummern wie beispielsweise „Happy“.
Das ist ganz großes Kino!
Man spürt: Er hat es einfach drauf!
Jim Gaines sei’s im Zweifel gedankt. Es fließt! So einfach scheint das manchmal zu sein.
Walker & Band zerstreuen mit Nachdruck jeden Hype-Zweifel.
Weil sie sie ihre Performance so selbstsicher und cool rausrotzen, dass man die Kinnlade nicht mehr hochkriegt.
Dieser Band gehört die Zukunft.
Also für den Fall, dass „Bart Walker“ nicht durchdreht und weiterhin behutsam aufgebaut wird, mag es sich mittel- bis langfristig durchaus um einen legitimen Nachfolger von Stevie Ray Vaughan oder Warren Haynes oder wen auch immer handeln.
Mindestens.
Alle anderen sollten sich warm anziehen!
Bart Walker gibt es live exklusiv im Blues Caravan 2013 von Ruf Records:
Zusammen mit Joanne Shaw Taylor und Jimmy Bowskill wird Bart Walker bis April 2013 die Republik rocken (plus 3 x Schweiz und 3x Österreich).
In dieser Super-Konstellation ein „Must“ (!!!!!!!)…..(Heinz W. Arndt)

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