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Mist – Demo 2013

mist-cover(co) Metal ist schon lange keine reine Männer-Domäne mehr. Und das ist gut so! Mist aus Slowenien machen sich mit ihrer „Demo 2013“ nun auf in die Welt des Doom Metals, wo sie zeigen, was guter, derber, altmodischer Doom ist. „Phobia“ und „The Living Dead“ heißen die beiden Songs der Platte „Phobia“ gibt sich dabei doomiger als der zweite Song, der insgesamt leichte Tendenzen in den Occult Rock aufweist. Mist klingen im Wesentlichen wie Größen aus der Szene – sieht man mal von der Stimme ab. Denn weder Herr Osbourne noch Bobby Liebling von Pentagram klingen weiblich. Die Spielweise und der Sound erinnern dabei insbesondere an die zuletzt genannte Band, was aber nicht bedeutet, dass Mist wie frisch aus dem Kopierer daher kommen!

mist-band2Sie arbeiten sehr gut um die Stimme von Nina Spruk herum und gehen nicht ganz so grob zu Werke, was den Soli besonders gut steht, sich aber nicht in unnötigen musikalischen Schnörkeln verläuft.

Mist bleiben dem trägen Tempo und geballten Rauhigkeit des Genres treu, was eine knappe Demo mit echtem, handgemachtem, klassischem Doom ergibt, bei der nicht an Qualität gespart wurde – eher hat die Quantität gelitten. Da freut sich der Doomer auf mehr – und diese Demo könnte das den Mädels von Mist ermöglichen…..(Colin)

Mist Bandcamp

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