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The Shooters – Dead Wilderness

Shooters(ch) Ich glaube es wird niemanden überraschen, wenn sie bald Platz auf der Pole-Position in der Welt des Spanien-Rock einnehmen werden. Die erste und beste Definition die einem in den Sinn kommt: das Album ist verheerend und stark.
Diese Ansammlung von Riffs in diesem Wüsten -Sound ist von frischen Luftzügen erhitzt, obwohl, es wäre noch besser zu sagen: trocken und heiß ist es im Hoheitsgebiet dieser Stoner.
Ihre Idee: eine Crowdfunding-Kampagne, um die Kosten für die neue Aufnahme zu decken, kein schlechter Einfall.
Die Band aus Jerez de la Frontera ist von enormer künstlerischer und musikalischer Qualität.
Daher eine sichere Wette. Man liegt nicht falsch. „Dead Wilderness“ ist ein Mammut-Album geworden.
Aufgenommen im Juni diesen Jahres im Studio „Setentaynueve“ von Rafa Camison.
Carlos mit den Vocals und Gitarre, als zweiter Gitarrist Marcos, am Bass Borja und Daniel am Schlagzeug.
Die Band wurde 2010 gegründet und hat bereits eine EP und eine LP produziert.
Die Tracks sind lang und komplex, mit zahlreichen Rhythmuswechseln. Wir sprechen über eine Produktion von nur sechs Songs mit einer Gesamtlänge von fast fünfzig Minuten. Ein echter musikalischer Spass und nicht langweilig. Beim zuhören erstaunt die Vielfalt an Sounds, Arrangements und Solis, einmal hingerissen, dann wieder deprimierend.
Das Album ist eine Ode an die Menschlichkeit. Jeder Tag bewegt sich, der physische Kontakt miteinander und das langsame Sterben, wie ein einsames Tier.
Ihre Einflüsse beziehen sie von Fu Manchu, Kyuss, Black Sabbath, AC/DC, Motörhead, bla, bla…
Das Album beginnt mit „Lost in time“, die Riffs unter Strom drehten direkt auf die Ohren, mit der Absicht eines KO im ersten Angriff.
Die Kombination dieser schweren Rhythmen neben dem heftigen Gesangsangriff von Carlos sind eine große Nummer.
„War on you“ hat einen phänomenalen Start, ein Riff, um die Melodie in Trance zu versetzen ohne in Monotonie zu verfallen.
„Roots“ klingt direkter, überwältigend mit Eindringlichkeit des Doom-Bereichs.
„Lucifer`s Word“ ist ein klares Beispiel für die metallische Note, indem sie den Sound einen Hauch dunkler und sogar psychedelisch rüber bringen.
„Black Mountain“ wird zu einem Zufluchtsort im ständigen Kampf mit den Gitarren und den Gesangsmelodien.
Am Ende kommt ein Feuerwerk: mit elf Minuten im überwältigenden „Candelabrum“, mit den Veränderungen fangen sie den Weg des Untergang im epischen Instrumental ein.
Mit Riffs, dem großartigen Gitarrensolo und der Umsetzung in Brutalität.
Das großartige Album von „The Shooters“ geht zu Ende.

Kurz gesagt, ist es eine sehr perfekte Albumproduktion, kaum überwindbar. Es stimmt, es muß nichts Neues erfunden werden aber es soll gut klingen. Ich wünsche Ihnen viel Glück mit dem neuen Release und hoffe sie bald bei uns Live zu sehen……(Charly)

Das Album erschien am 2. Oktober 2015 als Stream, später auf Vinyl.

Line-up:

Carlos – Guitar/Vocals
Marcos – Lead Guitar
Borja – Bass
Dani – Drums

Shooters-band

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Lost in Time (6:18)
02 – War on you (7:42)
03 – Roots (10:10)
04 – Lucifer`s Word [7:37)
05 – Black Mountain (6:08)
06 – Candelabrum (11:32)

https://theshooters.bandcamp.com/album/dead-wilderness

 

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