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Parasol Caravan – Para Solem

Parasol(ch) Parasol Caravan befördern das Publikum mit ihrem Debütalbum „Para Solem“, das bis zum Bersten gefüllt mit Treibstoff ist, in die unendlichen Weiten des Stoner/Heavy Rock Orbit. Mit der fuzzigen Riffgewalt einer Supernova, dem Psychedelic Rock Vibe der 70ies und modernen Elementen des Progressiv-Rock legt das Quartett einen wuchtigen Senkrechtstart hin. Die whiskeygetränkten Vocals unterstreichen in druckvoller Weise das Klanggerüst und grölen die mit Zitaten aus Science und Fiction gespickten Lyrics in unendliche Weiten.
Entstanden ist die neue Produktion mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion.
Die Mission Control besteht aus einem Team vieler kompetenter und erfahrener Techniker und Ingenieure.
Georg Gabler (Recording, Mixing, Producing @ GAB Music Factory) arbeitete beispielsweise bereits an Deep Space «Mother’s Cake» und an der U.S.S. «Lausch». Auf demselben Schiff sammelte auch dessen Namensgeber Alexander Lausch (Mastering @ Listencareful Studio) Erfahrung. Rene Huemer (Fotos) bildete schon außerirdisches Leben auf der dunklen Seite des Mondes ab und ist somit prädestiniert für seine Aufgabe. Julia Heinisch sorgt für passendes Design am Rumpf (Artwork) des Schiffes.
Bei „Parasol Caravan“ werden die Verstärker bis zur ultimativen Soundschmelze gepusht, die Gitarren bis zum Abwinken verzerrt und die Drums bis zur Erschöpfung verhauen.
Das räudige Stoner/Heavy Rock Quartett erschafft einen wahren Klangbastard, der sich locker zwischen den Größen des Desertrock einzureihen weiß. Der obligate psychedelic-Touch geben ihr nötiges dazu und verleihen dem musikalischen Gesamtkonstrukt den letzten, verfeinerten Schliff.
Seit 2009 fegen die vier Linzer ausgiebig über die europäischen Bühnen und haben sich dazu verpflichtet ihren Idolen aus den 70ern zu huldigen, ohne dabei den Bezug zur modernen Rockmusik zu verlieren. Es ist ein fetter Soundbastard aus Black Stone Cherry und Kyuss der alles überrollt. Groove ohne Ende, technisch einwandfreie Gitarrenarbeit, Riffs die keinen Halswirbel schonen und unter die Haut gehen. Simpel und bärenstark drehen die Riffs ihre Runden, kollabieren mit lange ausgehalten Noten und wildem Feedback-Lärm.
Obwohl alle vier Musiker große Fans von nierenmassierenden Gitarrensounds sind, stehen endlose Jams nicht zwingend auf der Agenda. Schlagzeuger Vincent Böhm hat dafür eine bestechend einfache Erklärung parat: „Wir sind nicht geduldig genug. Es muss bei uns immer vorwärts gehen“.
Dass der Bandname nichts mit Schwammerln zu tun hat, sondern sich aus dem Kyuss-Song „Monster In The Parasol“ und dem alten Black-Sabbath-Hadern „Planet Caravan“ zusammensetzt, ist natürlich musikalisches Programm.
„Immer vorwärts gehen“ – das ist das Motto der Band in Sachen Karriereplanung. Auf eigene Faust hat das Quartett vergangenes Jahr zwei Europatourneen mit Auftritten in Deutschland, Frankreich, Belgien und der Schweiz organisiert. Kolar: „Viele Bands bleiben nur in ihrer eigenen Stadt – und dann sudern s‘, wenn nichts passiert.“….(Charly)

Erschien am 30. Oktober 2015 via Panta R&E Records als CD und in orange/schwarzem marbled-Vinyl, limitiert auf 500 Stück.

Line-up:

Alexander Kriechbaum – Bass, Vocals
Bertram Kolar – Guitar
Richard Reikersdorfer – Guitar
Vincent Böhm – Drums

Parasol-Band

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Take Off (2:32)
02 – Rising (4:00)
03 – Veneer (7:12)
04 – Diarancor (5:41)
05 – Snash (5:18)
06 – Self Mastery (6:27)
07 – Black Monolith (4:02)
08 – Time Bender (5:31)
09 – New Stone (8:02)

Parasol-LP

 

 

 

 

https://parasolcaravan.bandcamp.com/

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