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Early Mammal – Take A Lover

EARLYMAMMAL(ch) „Early Mammal“ sind keine bloße Stoner-Band, genauso wenig lassen sie sich klar dem Blues zuordnen. Es gibt es Ausflüge in psychedelische Sphären, manchmal wird es doomig, aber niemals wird auf der Stelle getreten.
Eine Band wie diese verdient ein paar Rock’n’Roll-Worte. Sobald diese Scheibe läuft wird sich dein Leben verändern, in einen Sumpf von Psych-Dämonen und schweren Riffs und danach wieder in Normalität zurück.
Halten wir es für normal, wenn solche gewaltige Musik auf dem Display erscheint? Ja. Diese Art von Musik durchdringt das Leben und verlässt die Stereoanlage wie ein Phantom.
Nicht zu vergessen, es ist Musik aus einer anderen Zeit.
Es ist aber auch Musik von heute. Es ist ein Album zum versinken und genießen.
Es beginnt vom feinsten: „The Great German“, ein siebeneinhalb Minuten Instrumental mit hervorragend steigender psychedelischen Gitarrenarbeit, die sofort in den kosmischen Orbit führt, unterstützt mit einem Organ, das den Hauch von 60er Authentizität bringt.
„Inside“ mit Fuzzy-Riffs, Sabbath doomigen Stylings.
Die Mischung mit dem Gesang bringen ein Geühl von Grunge in den Song. „Morning“ verschiebt den Fokus erneut. Das Fuzzy-Riffing ist weg und wird durch eine feinere Gitarre ersetzt – er hat das gleiche Gefühl wie einige Stücke von „Janes Addiction“, mit der psychy, sechziger Tönung.
Die Gegenüberstellung mit der Schwere des vorangegangenen „Inside“ gibt dem Album einen echten Hell-Dunkel-Effekt; die Leichtigkeit des „Morning“, im Schatten der „Inside“ bringt die gewisse Färbung.
„Sigh On „: die akustische Gitarre zupft einen folkigen Refrain, während die Gesangsharmonien klagend nach Sehnsucht schmachten.
Der Fuzz kehrt mit Rache ein in „Glad Is Night“, schüttelt die Lautsprecher mit Hallanteil gewaltig durch. Die langsamen Fuzzy-Riffs führen uns zurück in das Psych / Space Rock Gebiet, über einen langsamen, aber grundsoliden Rhythmus mit sporadisch gedämpften Gesang, wieder mit Schichten von Verzerrungen und Hall. E
Es ist Trance-Rock, hypnotisch, hypnagogic und psychedelisch. „Sak Bacle“, mit seinen schamanischen Trommeln und der twangingen Gitarre führt uns in die Sonne der Trockenheit des Death Valley.
„Magic, Art & Bells“ sind kurze gesprochene Worte zum Thema Magie und Technik.
„The Good / GG Return & Out“, der Abschlusstrack, führt zurück in die siebziger Jahre der schweren psych Szene. Eine feine Gitarre mit Verzerrungen und einen Rhythmus, der niemals aufgibt. Danach verschwindet er in einer Wolke von Echo und Reverb.

Das Album wurde bei Dropout in London im Laufe von drei Tagen aufgezeichnet. Die LP kommt mit roher Kraft und klaustrophobischen Psyche. Nehmen den Zuhörer mit auf die Reise mit Einflüssen durch Captain Beefheart, Aphrodites Child, White Hills, Hawkwind, Uncle Acid und der Deadbeats
Es ist ein brillantes Album. Die Zusammensetzung ist Freakout und wunderschön mit introspektiven Stücken und fantastischen Fuzz … go get it!
(Charly)

Erschien am 30. Oktober 2015 via Riot Season Records als Gold Vinyl mit 350 Stück und CD.
Line-up:

Rob Herian – Guitar, Drone box & Vocals
Ben Davis – Drums
Ben Tat – Bass & Baritone Guitars

Early Mammel-Band

 

 

 

 

 

Tracklist:

01 – The Great German (7:34)
02 – Inside (4:44)
03 – Morning (5:59)
04 – Sigh On (4:12)
05 – Glad Is Night (8:43)
06 – Sak Bacle (2:26)
07 – Magic, Art & Bells (0:48)
08 – The Good / GG Return & Out (6:14)

https://riotseasonrecords.bandcamp.com/album/take-a-lover

Early-LP

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