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Captain Ivory – No Vacancy

Captain Ivory No Vacancy Cover(ol) Ihr zweites Album präsentiert uns die junge US- Bluesrock Band CAPTAIN IVORY. Ursprünglich aus Detroit kommend mussten Gitarrist Robbie Bolog und Keyboarder Steve Zwilling 2012 erst einmal den Umweg über Europa machen um sich in Rom kennenzulernen. Zurück in den Staaten trafen sie auf Sänger Jayson Traver und vervollständigten ihre Besetzung mit Bass und Schlagzeug um nach ausgiebigem gemeinsamen Jammen ihr erstes selbstbetiteltes Album 2013 auf den Markt zu bringen. Danach ging es dann 2 Jahre lang auf große Tour durch die USA und Europa. Als nächstes wurde die Rhythmusgruppe nochmal komplett getauscht und mit neuem Bass Mann Brett Smith und Schlagwerker Seth Maschari in Nashville/Tennessee das neue Album „No Vacancy“aufgenommen.
Diese Erfahrung merkt man dem neuen Album an. Die Band spielt eine hochmusikalische Mischung aus Detroit Rock’nRoll und Blues, der mit souligem Gesang veredelt wird. Sänger Jayson Traver erinnert aufs angenehmste an den jungen Stevie Winwood . Wie bei Mr.Winwood kann man sich auch bei ihm kaum vorstellen das eine dermaßen schwarze , seelenvolle Stimme zu einem dünnen weißen US Boy gehört.

Auf den ersten drei Songs“ Broken Light“, dem Titelstück „No Vacancy“ und „Skinning the Hand“ wird eine lässige Mischung aus funky Rhythmus, bluesigen Gitarren und eingängigen Refrains serviert. Zwischendurch wird wie bei „Skinning the Hand“ auch mal ordentlich losgerockt und man versteht, warum Detroit Urgestein Mitch Ryder die Jungs in einem seiner Interviews kräftig abgefeiert hat.
“Cascades of Spain“ erhält durch verhallte Surf Gitarre und melancholischen Gesang seine ganz eigene Note.
Bei „Paper Towns“ zeigt der Captain dann seine eiserne Seite und rockt mit Twin Guitar und vorwärtstreibendem Schlagzeug ordentlich los. Typisch ist, das bei diesem Proto Rocker dann im Mittelteil mit klimperndem Bar Piano und swingendem Schlagwerk ganz andere Akzente gesetzt werden.
Zum Schluss wird bei „Hello Love, Goobye Fear“ auch mal eine jubilierende Brian May Gitarre mit schwarzen Hammond Parts gemischt.
Nur echte Vollblutmusiker können derartig viele Einflüsse in ihrer Musik verbinden und trotzdem daraus etwas Eigenständiges entstehen lassen.
CAPTAIN IVORY verbinden den Rock ihrer Heimat Detroit mit Southern Soul, kernigem Blues, Americana und einer Prise Pop und lassen daraus ihren ganz eigenen mitreißenden Sound mit hohem Wiedererkennungswert entstehen.
Tolle Band, von der man bestimmt noch einiges hören wird.
Wie auf ihrem Facebook Account zu beobachten ist, touren die Jungs unablässig durch die Staaten und werden hoffentlich auch nochmal den Weg auf die Club Bühnen in Europa finden….. (olli)

Tracklist:

Broken Light
No Vacancy
Skinning the Hand
Cascades of Spain
Paper Towns
Hello Love Goodbye Fear
Never Mine
Come Down
Epitaph

Musiker:

Jayson Traver-vocals,guitar
Robbie Bolog-guitar,lap steel
Brett Smith-bass
Seth Maschari-drums,vibes
Steve Zwilling-piano,organ

Das Album ist bereits am 13.04.2016 erschienen

Kontakt:
www.captainivory.com ,

www.captainivory.bandcamp.com,

www.teenageheadmusic.com

Einsortiert unter:Album Reviews, Blues, Rock, ,

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