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The Well – Pagan Science

thewell-pagan-science-cover(ol) Einen waschechten Hexensabbat veranstaltet das Trio THE WELL aus Austin und beweist auf ihrem zweiten Album „Pagan Science“ einmal mehr das 2016 ein hervorragender Jahrgang für verspulten Occultrock auf halluzinogener Basis ist. 2012 starteten die drei furios mit ihrer ersten 7“ „Seven“ und der EP „First Trip“ und landeten 2014 mit der Debut LP „Samsara“ folgerichtig auf RIDING EASY RECORDS . Nach ausgiebigen Touren mit Bands wie KADAVAR, ORCHID, FU MANCHU, PENTAGRAM und ORANGE GOBLIN ist es nun Zeit für ein neues Werk.
Das neue Album „Pagan Science“ verbindet spooky Gesang und düstere Riffs von Gitarrist IAN GRAHAM mit Hexengesängen und groovigen Bass Licks von Bassistin LISA ALLEY, angetrieben von JUSTIN SULLIVANS donnernden Drums. Die Texte zeigen die Vorliebe der drei Acid Rock Jünger für verschrobene alte Hammer Horror Movies, Halluzinogene und tief schwarzer Magie.
Zunächst werden im ersten Stück mit einem Riff für die Ewigkeit die „Black Eyes Gods“ beschworen. Nachdem uns ein Mad Scientist im Zwischenspiel „Forecast“ mit dunkel dräuenden Worten über PAGAN SCIENCE in die richtige Stimmung versetzt hat geht es mit Vollgas und vertracktem Rhythmus in den hinrnzersetzenden Acid Doppeldecker „Skybound/A Pligrimage“.
„A Pilgrimage“ ist für mich zusammen mit dem Nachfolger „Drugs from Bank“ der Höhepunkt dieser an herausragenden Songs nicht armen Platte.
Bei „Drugs from the Bank“ mit seinem schleppenden, gruftigen Rhythmus werde ich den Eindruck nicht los das die drei Drogenrocker beim besungenen Kreditinstitut knietief im Dispo stehen: „Father o‘ Father there is madness in my Mind“.
Nachdem sich der geneigte Hörer von den ersten vier magisch verwunschenen Meisterstücken erholt hat, stimmen uns düstere Mönchsgesänge darauf ein, das in „Byzantine“ mit galoppierenden Drums und wilden Fuzz Gitarren um Gnade für alle Sünder gebarmt wird.
“Choir of the Stars“ nimmt den Fuß vom Gas und zeigt uns mit sägenden Guitar Freak Outs und langsamen Power Drumming das THE WELL auch noch doomiger können, auch hier gibt der gemeinsame Male/Female Gesang dem Ganzen eine eigenartige nebulöse Stimmung, oldschool Horror at ist best.
Mit einer bösartigen Blues Injektion beschließt „I don’t Believe“ eine Album, das zum Jahresende meine Bestenliste 2016 nochmal ordentlich aufmischt.
Der einzige bisher offiziell in Deutschland/Europa bestätigte Gig ist im April beim DESERTFEST in Berlin. Ein Grund für mich in diesem Jahr mal das Wüstenfest in der Bundeshauptstadt zu besuchen. Sollte der gewagte Plan scheitern werfe in ein paar Münzen in den magischen Wishing WELL und hoffe auf eine komplette Tour in 2017.
Absolute Pflichtscheibe für Drug Rock Addicts, die auf Bands wie SALEMS POT, UNCLE ACID oder WITH THE DEAD stehen.
Erschienen im Herbst diesen Jahres auf RIDING EASY RECORDS, zur Zeit war beim meinen bevorzugten Dealern nur eine Vinyl Version in schwarz und die CD Ausgabe verfügbar….(olli)

Band:
Ian Graham-Guitar&Vocals
Lisa Alley-Bass&Vocals
Justin Sullivan-drums

Tracklist:
Black Eyed Gods
Forecast
Skybound
A Pilgrimage
Drugs from the Bank
Byzantine
One Nation
Choir of the Stars
Bramble
I don’t Believe
http://www.ridingeasyrecords.com
http://www.thewellband
http://www.desertfest.de
http://www.kozmikartifacts.com
http://www.flight13.com

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