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Demonic Death Judge – Seaweed

a0214278371_16(KiS) Frisch aus dem Wasser gezogen und am 13. Januar bei Suicide Records erschienen: SEAWEED eingespielt von 4 Finnen aus Kotka. Die Jungs sind aber nicht gerade erst aufgetaucht, es ist schon das dritte Album.
Jaakko Heinonen – Gesang Toni Raukola – Gitarre Eetu Lehtinen – Bass Lauri Pikka – Schlagzeug
Schubladen sagen: Metal Sludge Stoner (für Fans von Bongzilla, Weedeater, Acid King)
Cover: Ein Helmtauchgerät mit bärtigem Benutzer. Artwork von Päivi Luoma.

TAXBEAR: Dieser Taucher sucht nach versunkenen Schätzen. Mr. Heinonen stimmt uns mit gurgelnd gurrendem Growl in unser Unterwassererlebnis ein. Dieser Gesang mit großem Wiedererkennungswert dominiert hier erstmal die Szene, der Rhythmus wogt eher gemächlich. HEAVY CHASE: Schöner eingängiger Riff, hier kreuzen eher Haie als Korallenfische. Textlich nahe am endlos-Haiku, ein seltenes Geschenk auf bandcamp mit Lyrics, mag ich. Schlagzeug treibt das Monster durch den Matsch und übers Spielfeld. SEAWEED: Seegras, ein schönes Wortspiel, Eetu Lehtinen am Bass zeigt uns aber deutlich den Weg unter die Meeresoberfläche, Gesunkene Schiffe, Jaakko wird hier ebenfalls deutlich dämonisch umschmeichelt von Toni Raukola´s Melodieangel.

https://www.youtube.com/watch?v=8B7HGpED-ZQ

CAVITY: kurz und knackige Instrumentaleinlage. Wir segeln mit dem Wind. BACKWOODS: Wuchtig wird hier verwirrt, Banjo anmutende Klänge im Zwischenteil gestalten diese steinigen Wälder abwechslungsreich. PURE GOLD: icy cold. Der dämonische Richter entführt uns hier in beinahe psychedelische Gefilde, der Bass schnarrt sein Bestes, eine ordentliche Dröhnung und längstes Stück der Platte. SATURNDAY: zum zweiten Mal gelesen macht es Sinn. Saturn Tage. Und gestartet mit weiterem Psych-Sound, dann bombastisch unter schwarzem Sternenhimmel ursprüngliche Bewegungsmuster ausleben. Das Becken klingt, der Richter führt uns auf den rechten Weg. Kopfnicken. PENINKULMA: 20.000 Meilen unter dem Meer, verführerisch erst von Toni, dann Eetu eingeladen, in Folge setzt Lauri Pikka seinen Akkzent und die drei sprechen für sich. Tauchen zusammen beinahe jammig in die Tiefe. Am Ende darf Jaakko noch einmal teilhaben und sendet letzte Grüße. Kapitän Aahab gefesselt an Moby Dick.

Nach recht metalischem Start und schlammigen Ausrutschern findet sich die Band ohne Taucherhelm im Psych- Stoner- Gewässer wieder.

https://demonicdeathjudge.bandcamp.com/album/seaweed

Sexinessfaktor: Halbnackt mit behaarter Brust am finnischen Meerbusen Schlammcatchen. (kirsten)

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Februar 2017
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