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Holy Mount – The Drought

a2441683923_10(vo) Wer in seiner Vita „Bands, die wir mögen“ u.a. die Shooting Guns und Dead Meadow aufzählt erweckt generell mein Interesse. Also, Holy Mount aus Toronto/Kanada zelebrieren ihre Musik, mit einer kurzen Unterbrechung, seit knapp 15 Jahren und sind im heftigen Psych Sound anzusiedeln. Ihre siebte Veröffentlichung, die ab 24.02. in gelbem oder schwarzem Vinyl vorsichtig aus der gefütterten Schutzhülle gezogen wird, erscheint bei White Dwarf Records….

Dann steigen wir mal ein in die knapp 40minütige Symbiose mit einem wunderschönen, ruhigen Gitarrenintro namens „Ground Water“, das dann noch für 25 Sekunden in den zweiten Song „Division“ hineinragt…..aber dann ist Schluß mit lustig, es folgt nach der Ruhe der Sturm, ab jetzt wird gebraten, abgeledert, die Heavysau rausgelassen, verhallt, verdammt und Hallelujah. Rauh, mächtig, proud to be loud.
Brandon und Troy legen einen sehr starken Estrich, der jede Menge Dröhnung verträgt, unter den anfänglichen Midtemposong, dem Danijel mit verhalltem Gesang und präzisem Gitarrensound einen etwas düsteren Touch verleiht……und der kurz vor dem Finale heftig eskaliert, da wird das Griffbrett auf glühend getrimmt, ein Birnenabschrauber vom Gröbsten, klasse.
In gleicher Höhe explodiert „Basalt“ und nimmt zunächst das Schlußtempo der Vorgängers mit auf die Reise, brachiales Gitarrengewitter, Groove zum Basalterweichen und ein Break…..das dem Track als besondere Würze Doom hinzufügt, ein bißchen Entspannung für den bis dahin geschundenen Nackenwirbel.
Der zweitlängste Track „Omnicide“ brilliert mit einem sehr markanten Riff (dafür verleihe ich Danijel `ne silberne Saite), dem durch den verhallten Gesang wieder so ein Düstertouch beigefügt wird, Heavyrock vom Allerfeinsten, grob, ruppig, kreischend, schreiend rau.
„Blackend Log“ wird mit einem sehr passend untergelegtem Keyboardteppich (Clayton?) ein- und freigerockt und zum glorreichen Fade-out wird, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr melodisch Thin Lizzy die Ehre erwiesen.
Kurz vor Toresschluß folgt mit „Blood Cove“ noch ein Doomrocker, der sehr heavy die Lautsprecherboxen verlässt, ein Nackenschonender Brecher für junge und alte Doomster, sieht von der Bühne bestimmt großartig aus: ein Zeitlupenhaftes Meer aus leicht hin und her schwingenden Freakschädeln.
Der Titelsong des Albums spielt dann zum sehr guten Schluß in einer anderen Liga: ein komplett melodiöser, rein psychedelischer Song, der zum Ende hin etwas an Heftigkeit aufnimmt, spacig ausklingt und der dem Siebenteiler auch noch ein gewisses Etwas verleiht….(volker)

Die Band:
Danijel Losic – Guitar, Vocals
Brandon Mckenzie – Bass
Troy Legree – Drums
Clayton Churcher – Various

Die Songs:
01 – Ground Water (0:56)
02 – Division (5:00)
03 – Basalt (5:19)
04 – Omni Cide (7:09)
05 – Blackened Log (5:42)
06 – Blood Cove (6:52)
07 – The Drought (7:26)

Holy Mount Bandcamp

White Dwarf Records

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