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Woodland – Go Nowhere

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(KiS) Zuallererst: bald live zu hören! 15.3. Gebäude 9 Köln, Support für Spidergawd

Die fünf Jungs treten nicht nur mit Spidergawd auf, sie kommen ebenso wie diese aus Trondheim, das ist mal das erste was jeder feststellt. Ansonsten verbindet die beiden Bands auch noch – der Blues-Anteil. Woodland haben 2014 ein Debüt Album herausgegeben und eben frisch erschienen bei Crispin Glover Records: Go Nowhere.

Schubladen: Schmutziger in die Fresse Rock ’n Roll, beeinflusst von amerikanischem Delta Blues.

Cover: zwei traurige angebundene Köter? Etwa ausgesetzt? Warten ist wirklich deprimierend.

Gisle Solbu (Gesang, Gitarre) Hallvard Gaardløs (Kontrabass) Hallvar Haugdal (Klavier) Espen Kalstad (Gitarre, Gesang) Espen Berge (Schlagzeug)

Got Me Wrong uuhh. Bluuuuesig. Es swingt und funkt, klingt mit „this ain´t love“ kontrastreich zum eher beschwingten Rhythmus. Fein dicht gewebtes Soundpolster, alles drin. Dead Set ok, hier werden die Maschinen angeworfen, akkustisch die Gitarreparts zum Gesang, der nahe am Überschnapp-Level entlang schlängelt. Noch aber Zurückhaltung bewahrt, trotz aller Wilderness. Gleich weiter mit All in My Head mehr Bass im Vordergrund, diese Stellen gefallen mir bisher am Besten.Tempo: schnell. Gedanken schießen und rasen durchs Hirn. Wild Eyes Fingerübungen am Schlagzeug, Basisrhythmus. Gisle hat sich hier ein wenig beruhigt, ja Liebeslied. Gitarre scheppert melodisch dazu, Westernstyle, treffen sich zwei in ner Bar… Luck´s Gone Bad oh erstmals richtig im Einsatz: Piano, Piano! Und so traurig, kaum der Frau in die wilden Augen geschaut, schon wieder Unglück? Oh, nein, bitte nicht! Espen und Gisle sind sich jedenfalls im Duett einig: dem Glück ist es nicht sooo gut ergangen. Dust Bowl staubig-feucht, geht das überhaupt? Besser als in diesem Song kann diese Zwiespältigkeit nicht rübergebracht werden. Regt zum Fingermitschnipsen an, die Füße bewegen sich sowieso in Boots hin und her. Gummi -oder Cowboystiefel, das kann man sich aussuchen. Also um das Bild zu vervollständigen- nackt in Gummistiefeln! Drops drops das Klavier! Set Me Free eine nachdrücklich ausgesprochene Bitte, in heftigen Rhythmuswechseln führen Schlagzeug und Bass diesen Kampf um die Freiheit virtuos vor. Unleash the dogs- möchte ich da gerne hinzufügen! Long Gone mhm, ein sanftes Säuseln zwirbelt uns hier die Ohren. Man sitzt im gemütlichen Sofa und starrt auf die Tür. Schon lange weg… No Shining Light wieder etwas flotter kommt dieses Licht daher, ein ganzer Chor singt, ein Musical-Feeling on the road. Schön schräger Gitarreneinsatz, satter Basslauf. Go Nowhere Ende und Albumtitel, die Erwartungen sind jetzt schon etwas in die Höhe geschraubt. Ganz schön rockiger Ansatz, einmal Gitarre wirklich am schrammeln die andere verwirbelt ein helles Solo, alles in allem würde ich sagen, statt nirgendwohin gehen wir eher wieder zum Anfang der Platte, oder zum Konzert ins Gebäude 9, und diesmal pünktlich, bitte, dann verpassen wir auch Woodland nicht! (kirsten)

Sexinessfaktor: Feucht- fröhliche Zusammenkunft mit sexy Spielzeug. (kirsten)

Tracklist noch mal:

Got Me Wrong

Dead Set

All in My Head

Wild Eyes

Luck´s Gone Bad

Dust Bowl

Set Me Free

Long Gone

No Shining Light

Go Nowhere

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