rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Rainbow Bridge – Dirty Sunday

(vo) Ihre EP „Dirty Sunday“, die Ende Februar als Digital Album auf ihrer bandcamp Seite erschien, legten mir die drei Jungs aus Italien per Link vor einigen Tagen über unseren RB.BS Facebook Account ans Herz. Die EP runtergeladen, angehört, und? Begeisterung. Fünf meterdicke Bretter mit heavy-bluesig-psychedelischem Power Rock. Giuseppe, Fabio und Paolo sägen, dampfen, schwitzen, prügeln und drücken grandiosen Stoff aus den Lautsprechern, da geht die Post ab, ungebremst, nix geglättet, rau, ruppig, wild, gut.
James Marshall Hendrix inspirierte auch ihre vierte Veröffentlichung seit der Bandgründung in 2006, er hinterlässt im Sound der drei Süditaliener weiterhin unüberhörbare Spuren (ihre beiden ersten Veröffentlichungen sind reine Hendrix-Cover-Alben), die aber in keinem der fünf aktuellen Hörfälle ausgefahren wirken, im Gegenteil. Die Gitarrengrundkoordinaten sind aus dem Fundus des 1970 viel zu früh Verstorbenen geschöpft, aber: Giuseppe Jimi Ray interpretiert das auf seine Art und Weise, mit großartigem Können, und zusammen mit seinen beiden kongenialen Groovemastern Fabio und Paolo ergibt das ein Heavy Rock Trio Infernal.

„Dusty“ glidet mit einem Slideintro ein, das Kiwihaut geradezu provoziert, und wenn dann der unheimlich präzise und schwer pumpende Bass und die harte, schwer punchende  Schlagwerkunterstützung Fahrt aufnehmen entsteht daraus ein heftig losmarschierender Rocker, der in der Mitte kurz in sich ruht, aber keineswegs einschläft, und dann? Speedy Gonzales läßt grüssen.
Der Titelsong der EP rockt geradeaus in hohem Tempo wie die Sau, Luftgitarrenspieler werden vezückt verrückt und der Groove? Siehe erster Song. Fazit: die Halswirbelsäule wird bis aufs äußerste belastet. „Dirty Sunday“ wurde als Single auch separat veröffentlicht.
„Maharishi Suite“ nordet sich mit einem wunderbar ruhigen Gitarrenintro ein und klingt sehr orientalisch. Erinnert mich ein bißchen an den Sound des Alex Wiska. Die Suite buddelt sich nach dem Intro in Richtung Desert Rock ein, sehr sehr spielerisch, nicht ganz so dröhnend, mit feinsandiger Patina überzogen.
Die „Hot Wheels“ rasen dröhnend im Heavy-speed-Rock Modus über die Piste, tanken zwischendurch frische Luft und weiter geht`s ohne Schonung bis auf die Karkassen….
Starken Heavy-Blues der Güteklasse A beschert uns der letzte Song dieser EP, die rein instrumental gehalten wurde.
Einfallsreicher und nie langweiliger Heavy Rock aus Apulien mit großartigen Gitarrenspielereien und einer schwer arbeitenden Grooveabteilung…..(volker)

Die Musiker:

Giuseppe Jimi Ray Piazzolla – guitar
Fabio Chiarazzo – bass guitar
Paolo Ormas – drums

Die Instrumentalsongs:

1. Dusty 7.42
2. Dirty Sunday 6.37
3. Maharishi Suite 9.49
4. Hot Wheels 4.39
5. Rainbow Bridge 6.19

Bandcamp

 

 

 

 

 

 

 

Einsortiert unter:60s, 70s, Album Reviews, Bluesrock, Classic Rock, Heavy, Rock, ,

April 2017
M D M D F S S
« Mrz    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

Atavismo European Tour 2017

PsyKA Underground Experience 2017 P8 Karlsruhe 25.05.-27.05.17

Prophecy Fest in der Balver Höhle am 28./29.07.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: