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Humulus – Reverently Heading Into Nowhere

(KiS) Die Scheibe hat eine so lange Reise bis zu mir hinter sich, dass sie in der Zwischenzeit schon als LP und CD bei OAK ISLANS RECORDS und Taxi Driver Records erschienen ist, nämlich am 24.3. Humulus ist ein Trio aus Italien, Brescia/Bergamo und existiert schon seit 2009. Die Jungs überzeugen uns, dass auch in Italien ein guter Hopfen wächst. Vielleicht erinnert sich jemand an 2015, Keep it Low?

Schublade: Heavy Rock, Stoner Rock, Psychedelic. Cover: Nashorn brettert schwungvoll durchs Drachennest.

Band:

Andrea Van Cleef (Gitarre, Gesang, Keyboard)

Giorgio (Bass)

Massimiliano (Schlagzeug/ Percussions)

Tracklist

A

Distant Deeps or Skies 7:43

Catskull 4:50

Anachronaut 7:59

B

The Gold Rush 5:44

The Great Hunt 6:25

Rama Kushna 11:02

  1. Etwas spröder Einstieg, in der Sekunde in der Andrea van Cleef zum Einsatz kommt sofortige Arm-Härchen-Erektion. Uuh. Ein echter Schmachtfetzen-Knüller gleich als erster Song, man man. Mit längeren und sehr abwechslungsreichen Instrumentalpassagen ausgestattet wünsche ich mir hier mehr Text herbei (zwinker).
  2. Hier wird ordentlich auf den Putz gehauen und gerockt. Asteriod kommt mir in den Sinn, alles was die Gedanken in die Ferne schweifen lässt um diese dann wieder konsequent mit konzentrierter Power wieder einzufangen, an die Stimme zu binden und von Bass, Schlagzeug gefesselt sich im Rhythmus zu winden. Katzenschädel könnte ich jetzt zu meiner Hymne erklären.
  3. Angenehmer Sound, weiche, fließende Übergänge vom Riff zur Melodie. Läd zum Wegträumen ein. Trippy, slow und heavy. Hannibals Herde kämpft sich über die Berge. Die Aussicht beinahe über den Wolken zu fliegen treibt Humulus von einem Gitarrensolo zum nächsten. Slide Gitarre: Boris von Monkey3. Ein Beispiel wie die 3 Äffchen mit Gesang klingen würden? (…)
  4. Schöner Hall, schönes Echo von Gesang und Gitarre, gemischt mit beinah akkustisch anmutendem Basslauf. Signore van Cleef kann echt wahnsinnig gut singen, das funktioniert. Klar, mit Hall, ohne, knarziger, mit und ohne Druck. Und das nicht nur von Song zu Song verändert sondern auch wie hier in ein und demselben. Wiedererkennungswert!
  5. Blumenwiesen- Einstieg, ein Alpenglühn, Südtirol Urlaub. Dann weiter mit bedrohlichen Wolkentürmen, vom Wind gejagt, Instrumentalphase, gewohnte Heavy Riffs.
  6. Fuzzy und jammig kommt das letzte Stück daher, wir haben definitiv die Alpen überquert, sanfte Lebensfreude strömt durch die spiritualisierten Instrumente! Psych, Space, Drift! Gegen Ende wieder ordentliche Druckpassagen eingepflegt, Andrea verabschiedet uns melancholisch in die Ewigkeit, no more words needed, Sehnsucht nach Bella Italia.

Sexinessfaktor: Bier mit Zusätzen strömt aus fruchtbaren Lenden. (Kirsten)

https://www.facebook.com/humulusband/?fref=ts

https://humulus.bandcamp.com/

 

 

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