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Joy, Harsh Toke, Wolf People, Ouzo Bazooka 8.4.2017 Vortex, Siegen

(KiS) Kurz und Knapp heute, weil hilfsweise in die „RBBS on Tour“ eingesprungen. Fotos frei nach dem Motto: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, mit Dank an Youdid und ElHandy. Halb Köln ist wieder zu einem Rock Freaks Konzert gepilgert. Wir stellen fest, dass das Line-up wohl ausgewürfelt wurde.

Best Opener: natürlich Joy – starten noch vor 21 Uhr und liefern einfach wie immer pure Freude ab. Ich kann mir zwar kein einziges Lied merken, aber egal wann und wo ich zuhöre, ich bekomme gute Laune! Joy blastert eine Stunde lang in leichten Nebelschwaden. Von Ruhig bis Heavy ist alles dabei, inklusive Top-düsterem Schlagzeugsolo.Wer die Chance hat Ende des Monats in Tilburg zu sein kann Zachary Oakley singend an der Gitarre, Justin Hulson am Bass und Thomas DiBenedetto am Schlagzeug Donnerstag 23:40 oder Freitag 18:30 nochmal genießen. Probleme mit dem Schlagzeug sind übrigens Geschichte – dafür ein T-Shirt ums Mikro gewickelt? Tja, es bleibt doch immer etwas zum rätseln übrig.

Mein Favorit: eindeutig Harsh Toke! Vollgas! Vom ersten Ton an weggebrettert, die Regler bis Anschlag hochgeschraubt. Das letzte Mal 2015 beim Desertfest Antwerpen Samstags auch zu später Stunde gehört https://www.youtube.com/watch?v=iotNZhxXOQo

und für genial befunden, bitte lass mich durchhalten und die Jungs Austin Ayub, Richie Belton, Gabe Messer und Justin Figueroa beim Roadburn Freitag 00:20 das Roky Erickson Set spielen hören!  Heute wird schon mal geübt und  die Nacht für Alligatoren kalt! Der Auftritt insgesamt ein Rausch: rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz, Schweiß, Hut, Charme….es gibt nicht sehr viele Infos über diese Jam-Band aus St. Diego, aber es sei gesagt: Letztes Jahr im Mai gab es ne Split EP mit Earthless (ja, echt! Acid Crusher / Mount Swan).

Beliebteste Band des Abends: Wolf People – bis zum Mischpult wird mitgeschunkelt. Zugegeben, noch unter dem Einfluss der beiden vorherigen Bands, befinde ich die ersten Songs etwas , ja, zu ruhig. Britisch und nerdig bieten die Herren einzigartige Ambivalenz. Der sehr schöne Simon & Garfunkel Gesang von Jack Sharp wechselt ab von popig bis heavyfuzzpsychsludge – Gemisch, krachend rübergebracht von Tom Watt am Schlagzeug, Dan Davies am Bass und  Joe Hollick, Gitarre 2.

Ausklang der Nacht: Israel, 12 Points. Ouzo Bazooka,  weitgereist, ein wenig traurige unverdiente Platzierung zu so später Stunde, alle schon erschöpft, FVF Tickets in der Tasche, man hört mal kurz rein um dann Richtung Heimat abzuschwirren. Vielleicht aber auch das täglich Brot von noch unbekannten Bands, den Einsteigerplatz oder Ausklinger bestreiten zu müssen. Dabei sieht alles nett nach Folklore aus, klingt schön nach Psych Rock, ein Auftritt beim Herzberg wäre drin! Mal was anderes für den Abend, eine Frau, ein Keyboard. Fazit: 3 Bands für einen spektakulären Abend, selbst wenn es Samstag ist, genügen mir völlig. Alles andere ist schon Festival.(kirsten)

 

 

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