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Emerald Haze – Dublin, Irland 1.September 2017

(KiS) Anreisetag Donnerstag. Alles läuft easy. Die Sonne scheint. Am Freitagmorgen dann durch die Nachbarschaft sneaken, zwischen der Guiness Brauerei und dem Museum of Ireland und dem St.Patrick´s Mental Health Service, an der Hundewiese vorbei und dann zufällig auf einen der Organisatoren des Festivals, Sid Daly, treffen. Alles läuft easy.

Pünktlich kurz vor 7 betrete ich die Voodoo Lounge,  direkt am River Liffey gelegen. Ein schönes dunkles, altes Ambiente, direkt am Merch Stand vorbei nach rechts zur The Obelisk Stage. Die Treppe rauf geht’s zur The Mother Fuzzers Ball Stage, klein und gemütlich mit anhängender Bar und ebenfalls Merch der oben spielenden Bands. Hier halte ich mich heute leider wenig auf, denn mein Hauptprogramm läuft unten, und die Zeiten sind eng getaktet mit nur 30 Minuten pro Band bis 9 Uhr. Alles easy. Wieder unten stehen da, welch Überraschung, meine beiden Vorbilder in Sachen Foto und Schreibe. Autsch. Eigentlich könnt ich ja einpacken und wieder nach Hause fahren, aber na komm, hingehen und einen Plausch halten mit JJ Koczan, dem Host der Obelisk Stage ( ja, klar!) und Falk-Hagen Bernshausen, dem ich zu verdanken habe, dass ich jetzt das Knipsen selbst übernehmen muss. Einatmen, ausatmen, alles easy.

Kurzer Überblick MFB Stage: Zlatanera, Mount Soma, King Witch, Electric Octopus, WILD ROCKET. Oben auch noch After Party mit DJ Til Late, für mich mal wieder zu spät, schon im Bett und Fotos hochgeladen ( zwinker).

Unten starten wir mit Elder Druid. Junge, junge. Jung und dynamisch! Die jungen und rebellischen Iren aus Belfast

Gregg McDowell – Gesang
Jake Wallace – Lead Gitarre
Mikey Scott – Rhythm Gitarre
Dale Hughes – Bass
Brien Gillen – Schlagzeug

bieten uns hier Sludge und Doom. Dramatischer Auftritt von Gregg mit viel Körpereinsatz und Stimmgewalt.

BLAAK HEAT: Thomas Bellier, Mike Amster, Henry Evans, Nicolas Heller, Guillaume Theoden, Franzosen, Psychedelisch Desert Rock mit orientalischem Akzent. Was auch nicht weiter erstaunt, sind sie doch im Rahmen ihrer „Arabian Fuzz Europa Tour“ unterwegs. Etwas noch tanzbareres gab es auf dem gesamten Festival nicht würde ich meinen. Hüftschwung! https://www.youtube.com/watch?v=yzymqAn_2kU

ABRAHMA: Insider wissen es schon, treten mit ähnlicher Besetzung wie Blaak Heat an, Seb Bismuth: Gitarre, Vocals, Effekte Nicolas Heller: Gitarre Guillaume Theoden: Bass Sacha Viken: Schlagzeug. Die vier Herren aus Paris legen noch eine ordentliche Schippe drauf. PsychedelicHeavy Doom Rock ist hier angesagt und eignet sich nun mehr zum Haarschwung. Wobei man wirklich hart suchen muß um etwas über diese Band zu erfahren daher:

The Cosmic Dead: Unkontrollierbarster und spektakulärster Auftritt des Festivals. Es war nun schon voll voll und es ging sowas von die Post ab. Im Dunkelgrün gehaltenen Ambiente ballerten Omar Aborida – Basser Lewis Cook – Synthist Julian Dicken – Drummist James T McKay – Guitarer ihre kosmischen Wellen durch Dublins dusteren Voodoo Club. Die Jungs aus Glasgow waren nicht zu stoppen und spielten trotz Lichtalarm zur Freude des Publikums und zum Schweißausbruch beim  Timeline-Beauftragten einfach gnadenlos weiter. Ein Rausch!

Church of the Cosmic Skull: Ein Glück, alle Mann/Frau passen auf die Bühne ohne sich schwerwiegend auf die Füße zu treten. Zauberhafte Magie legt sich über die Wirkungsstätte. Hätte es mich nicht schon beim Freak Valley Festival gepackt, wäre ich spätestens jetzt verfallen. Einzigartige Mischung, Stoner-Abba als liebevoller Spitzname beschreibt die Faszination nur bruchstückhaft. Ein Regenbogen voller Liebe wird von Bill Fisher – Gitarre & Vocals; Michael Wetherburn – Hammond Organ & Vocals; Joe Stone– Electric Cello; Loz Stone – Drums; Sam Lloyd – Bass & ; Jo Joyce – Vocals; Caroline Cawley – Vocals ins Publikums gestreut und wir sehen lächelnde Gesichter in der Menge. Mein persönlicher dicker Dank nochmal an dieser Stelle für die massive Unterstützung meiner Fototätigkeiten!! Auf ein Wiederhören im Oktober, Desertfest Antwerp.

https://www.youtube.com/watch?v=5BsJe-P6SKw

Wild Rocket: Abschluß oben auf der Mother Fuzzers Ball Stage, der Name ist Programm! Zu Später Stunde nun sind alle wild wachgerüttelt und geben uns nochmal mit Space Rock / Acid Punk die volle Dröhnung. Wir starteten mit Nord-Iren und enden mit Dublin-ern. Perfekt abgestimmt liebes Festival Team! Ein großartiges Line-up findet so nochmal einen Höhepunkt. Ich stolpere müde und befriedigt die Holzstiege zum Hinterausgang runter, über die Brücke und ins kuschelige Doppelbett (1,20m). Alles easy. (kirsten).

Link zu den Bildern Freitag: https://www.facebook.com/pg/kirstenrockt/photos/?tab=album&album_id=493814234315253

Dort gibt´s auch nochmal Church of the Cosmic Skull und The Cosmic Dead ausführlicher bebildert.

 

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