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Black Lung/NAP – Split

(vo) Beide Bands sind mir live und in Farbe und auf Vinyl in allerbester Erinnerung  (und wurden ausführlich und gebührend in unserem Blog verewigt: Alterna Sounds Fest, Black Lung, NAP) und nun erscheint in diesen Tagen ein jeweils dreiteiliges Schmankerl der beiden Bands in schneeweißem Vinyl bei Noisolution, mir liegt eine CD zur Rezi vor.

Leider kann ich trotz Lupe die Texte auf der CD Hülle kaum entziffern, aber egal, die Musik soll sprechen.
Black Lung: anfangs ein Seitenprojekt der beiden Flying Eyes´ Adam Bufano (Git) und Elias Schutzmann (Dr) und dem zweiten Gitarristen und Sänger Dave Cavalier (vorher?) haben sich Black Lung meiner bescheidenen Meinung nach zu einem Highlight in der Szene gemausert. Unvergessen bleibt bei mir auch ihr Auftritt bei unserem Freak Valley Fest 2016, als sie, neben ihren eigenen, fesselnden Songs Ozzy´s „The Wizzard“ mit der Harpeinlage von Elias raushauten und einen mächtig losprasselnden Eindruck beim Freakvolk auslösten.
„Three Songs no flash“ heißen immer die Bedingungen für Konzertphotographen im Photograben, im Falle dieser Split heißt es aber jeweils: three songs, three flashes!
Mit Black Lung und „Strange Seeds“ startet die Split nach dem Motto: verhallt, verdammt (gut) und Halleluja. Kräftiger Midtempohardrocker, knackig, knackig.
„Use This Stone“ schlägt danach eine andere Kerbe ein: doomiger, schwerstens Bluesgetränkter Stoner Rock. Tiefgelegt, krachend, prall, berstend vor Power. Ein Knaller!
Der dritte Streich der „Live“ basslosen Band aus Baltimore ist eine Coverversion des Marvin Gaye, der „Inner City Blues“, braucht aber ein paar Umdrehungen zum Erkennen. Großartige Version, mit viel Soul, einer passenden Rapeinlage, modern, voller Drive, energetisch.
NAP: der zweite Teil der Split gehört den drei Oldenburger Jungs Hemme, Pi und Ruphus, die ich in diesem Jahr zweimal live erleben durfte, und das mit sehr viel Spaß.
Ihre zweite Veröffentlichung nach ihrem Debüt „Villa“ klingt sehr schön verspielt im besten Sinne des Wortes, „Djinn“, der erste Song, driftet durch Prog, Kraut, Stoner. Hat für mich sogar leichte Focusanleihen zum Schluß hin, klasse, ausgefuchst.
„Vorlaut“ schlägt eine andere Richtung ein: verhallter, wunderbar süffiger, abwechslungsreicher Stoner-Prog, der an den hohen Qualitätsstandard einer meiner Leib- und Magenbands heranreicht, ich meine „My Sleeping Karma“. Respekt!
„Teer“, der dritte und letzte Teil, treibt kernig nach vorne, ich würde sagen: locker proggig, hardrockig, dazu passender Gesang.
Leute, reißt den Jungs bei ihren anstehenden Konzerten diese Split am Merchstand aus den Händen, es lohnt sich….(volker)

Black Lung

NAP

Auftritte

Noisolution

 

Dave Cavalier/Black Lung

Ruphus/NAP

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