rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Øresund Space Collective – Inside Your Head

(tn) Ein „neues“ Album von der dänischen Supergroup „Øresund Space Collective“ ist immer wieder wie eine Klassenfahrt zu einem Ort, an dem man mit einer Gruppe von Personen, mit denen man die Schulzeit geteilt hat, schon einmal war. Es kommt einem sehr vertraut vor, man hat hier auch schon einiges erlebt, aber ein bisschen schräg ist es doch, hier wieder aufzutauchen. Denn das wievielte Album von den Space -Rockern ist es, das nach dem Anhören neben die anderen in das Regal gestellt wird? Nun ja, nicht so viele wie bei den „Grateful Dead“, ist klar, aber schon eine Menge. Und dann noch die ganzen digitalen Mitschnitte von Scott Heller aka Dr. Space, die man sich auf Archive.org herunterladen kann. Da kommt schon einiges zusammen. Und um wieviel merkwürdiger ist es, wenn es das Album eigentlich schon gibt, es nur noch einmal auf Vinyl veröffentlicht wird? Trotzdem!

Auf das Vinyl haben einige „Øresund“-Fans schon gespannt gewartet. Und auch für den qualitätsbewussten Musikfreund ist das Vinylrelease von „Inside Your Head“ ein echtes Highlight für den Plattenschrank. Und für den engagierten Freund des psychedelischen Musikgenusses kann hier auch mit knapp anderthalb Stunden entspanntem Musikgenuss gerechnet werden. Also rein in den Raumanzug, durch die Luftschleuse und ab geht es in den Space.

Das Doppelvinyl enthält sechs Tracks, beginnt auf der A-Seite mit dem ausgedehnten Jam „Substantia Nigra“ von etwas mehr als zehn Minuten Länge, gefolgt von dem zwölfminütigen „Optic Chiasm“. Schon ist man mitten drin im Space. Irgendwo erinnert es – wenn man das ØSC nicht so genau kennt – an frühe Aufnahmen von „Tangerine Dream“. Der Flow des Album stimmt, bis zur C-Seite. Hier wird der mit dem von Eroc gemasterten, ursprünglichen Release vertraute Hörer mit einem neuen, bisher unveröffentlichten Track konfrontiert: „Locus Coeruleus“ – zwölf Minuten neues ØSC-Material aus den ursprünglichen Aufnahmesessions aus dem Black Tornado Studio in Kopenhagen vom 10. und 11. November 2006, die dem ursprünglich bei Sulatron Records erschienenen Album zugrunde lagen. —

Die Jams im Black Tornado Studio gehören zu den besten Sessions des ØSC und man sollte nicht versäumen, diese erweiterte Version von „Inside Your Head“ anzuhören und ihm einen Platz im Plattenregal zu sichern. Gemastert wurde von dem von Eroc gemasterten Silberling, da die Original-Master nicht mehr erhalten waren. Dies tut der Klangqualität keinen Abbruch man man darf sich auf etwas mehr als achtzig Minuten freaky Space Rock freuen….(thomasneumann)

Label: Space Rock Productions
(http://www.spacerockproductions.com/Space_Rock_Productions/HOME.html)
Format: 2LP
VÖ: 18. Oktober 2017

Tracklist:
A1: Substantia Nigra 10:23
A2: Optic Chiasm 12:01
B1: Fornix 17:11
C1: Aqueduct of Sylvius 10:08
C2: Locus Coeruleus 12:53
D1: Vermis 20:45

Line Up:
Jocke – Bass
Søren – Schlagzeug, Percussion
Ola – Fender Rhodes, Synthesizer
Sebastian, Tobias – Gitarren, Effekte
Magnus – Gitarren, Effekte, Synthesizer
Dr. Space – Synthesizer
Mogens – Synthesizer

Web
FB: https://www.facebook.com/OresundSpaceCollective/
Bandcamp : https://oresundspacecollective.bandcamp.com/

 

Einsortiert unter:Album Reviews, Psychedelic, Rock, Space, Vinyl, ,

Oktober 2017
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

Fuzzfest Wien am 24. + 25.11.17

Heavy On Sunday – Leeuwarden, 26.11.17

Ten Years After im Metropool/Hengelo 08.12.17

Freak Valley X-Mas Fest im Vortex/Siegen am 09.12.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: