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Blue Öyster Cult – Hard Rock Live Cleveland 2014

(mh) Blue Öyster Cult waren richtig “BIG” in den U.S.A. Die Band war die erste, die eine spektakuläre Laser-Show 1976 dank Ihrem Manager und Schriftsteller Sandy Pearlman als herausragendes und innovatives Konzert-Licht-Erlebnis integrierten. Man spielte damals in den größten Venues und Stadien Amerikas. Ich erinnere mich noch persönlich an das Konzert am 8. Oktober 1976 im Riverfront Coliseum in Cincinnati, das war schon gigantisch. Sie haben bis heute über 24 Millionen Alben verkauft. BÖC waren auch die Erfinder des Heavy Metal Umlauts und Pioniere des Idioms Heavy Metal dank Ihres Songs „Heavy Metal: The Black And The Silver“ der als Inspiration für den gleichnamigen Kult-Science-Fiction Zeichentrickfilm diente. Auf dem Soundtrack war dann der Song „Veteran Of The Psychic War“ enthalten. Das letzte Studioalbum „Curse Of The Hidden Mirror” und Live-Release „A Longday’s Night” haben auch einige Jährchen auf dem Buckel. In Europa und Deutschland hat man leider nur wenige Konzerte, bzw. Festival-Auftritte gespielt. Umso erfreulicher, dass jetzt „Hard Rock Live Cleveland 2014“ auf cd&dvd und blu-ray erscheint und zeitgleich die cd-Wiederveröffentlichung von „Cult Classic“!

Das Konzert wurde am 17. Oktober 2014 im Hard Rock Casino Northfield, OH aufgenommen. Eröffnungs-Track war „Od’d On Life Itself“. Wow, da geht mit dem Sci-Fi Rocker sofort voll die Post ab. Musikalisch ist das erstklassiger Hard-Rock. Eric Bloom als Sänger ist nach allen den Jahren immer noch mehr als exzellent mit seinem kraftstrotzden Canto. Er ist der „Showman“ mit seinen Posen bei seiner Gesangs-Intonation. Highlight des Stücks sind die Axt-Duette der „Triple-Guitar Armada“ mit Lead-Gitarrist Donald „Buck Dharma“ Roeser, Eric und Richie Castellano.

Das folgende „The Red And The Black“ als Boogie-Rock’n Rolla groovt exzellent dank der super Rhythmus-Fraktion mit Jules Radino on Drums und Kasim Sulton am Bass (Meat Loaf, Todd Rundgren). Mit „Buck Dharma“ hat man hier den Luxus zusätzlich eines zweiten Lead-Sängers. Unverständlich, dass im Casino das Auditorium bestuhlt war, aber bei so viel Dynamik erheben sich erste Freaks beim Song-Endapplaus.

Für Fotografen boten BÖC mit dem Gruppen-Posing auch einiges. Mit mehrstimmigen Harmonie-Gesang und einem Trankes-Toast eröffnete man „Golden Age Of Leather“, bei dem Maestro Roeser den Lead-Gesang übernahm. Er ist aber bei diesem der ruhige Pol im Gegensatz zu Bloom, seine sanftere Stimme klingt aber superbe Bei seinen phänomenalen, virtuosen Gitarren-Soli manifestierte er welch sensationeller Gitarren-Magier er ist.
Da wurde spannender Sci-Fi-Rock der Extra-Klasse geboten. Richie switcht bei „Career Of Evil“ an die Keyboards, er ist ein absoluter versierter Multi-Instrumentalist. „Shooting Shark“ wird zum Song von Kasim, dessen Bass-Spiel funkig und mit Disco-Groove ist. Vielleicht ein Indiz warum der Titel bei der ersten Publikation auf dem Album „The Revolution By Night“ etwas floppte. Das Lied darf man aber heutzutage als Juwel und einem der Höhepunkte des Konzerts titulieren, dank dem melodiösen Charakter, sanften Gesangs und den spacigen Sechs-Saiten-Soli zuerst von Castellano und danach von Roeser. Bloom, an den Keyboards sorgte zusätzlich für den Keyboard-Klangteppich.

„Buck’s Boogie“ wurde zum triumphalen Highlight mit einem Über-Jam von Gitarren und Kexboards! BÖC spielten sich an diesem Abend durch Ihr riesiges Song-Album Repertoire und boten auch „Black Blade“ vom Album „Cultosaurus Erectus“ dar. Beim Hit „Godzilla“ waren die Fans im Hard-Rock-Casino absolut „One Fire“! Ich erinnere noch an die Show am 27. Januar 1984 in der Ausstellungshalle in Sindfelfingen als das riesige Monster als aufblasbare Figur als Hammer-Gimmick sorgte.

Die Show 2014 und heutzutage ist das eher unspektakular, ohne große Licht-Effekte, weißes Licht dominiert und man konzentiert sich auf die Mucke. Der Track wurde auch zum herausragenden Soli-Part von Kasim und Jules. Die Playtime verflog wie im Fluge und mit „Hot Rails To Hell“ wird als Zweitletztes exzellente, elektrisierende „Hard-Rockin‘ Power“ gespielt. Zum Grande Finale zelebrierten BÖC „Cities On Flame With Rock’n Roll“. Diese Performance ist top-heavy und man versteht warum Sie auch dem Heavy Metal Stil zugeordnet wurden.

Das Casino bebt,e, alle Freaks hatten sich von Ihren Sitzen erhoben und sangen enthusisastisch den Refrain höllisch laut mit. Buck entlockte seiner Gitarre die letzten magischen Sounds und Eric fungierte auch noch als Perkussionist an den Drums, ein letztes Gruppen-Posing und „The Show Was Over“! Extrem gut gelaunt verabschieden sich die Herren von Ihren Fans, die sich mit mit Standing-Ovations bedankten.

Blue Öyster Cult – Hard Rock Live Cleveland 2014 ist ein absolutes Extravaganz-Konzert mit klasse Sound, das einfach Spaß macht zum Anschauen und Hören dank unbändiger Spiellaune der Band!

Absolute Kaufempfehlung…

Man darf sich auf die einzige geplante Show in Deutschland am 30. Mai beim Rock Hard Festival freuen!….(markushagner)

Line-Up:
Eric Bloom – Vocals, Guitar, Keyboards
Donald „Buck Dharma“ Roeser – Guitar, Vocals
Richie Castellano – Keyboards, Guitar, Vocals
Jules Radino – Drums, Percussion
Kasim Sulton – Bass Guitar, Vocals

Titel:racklist:
1. Od’d On Life Itself
2. The Red And The Black
3. Golden Age Of Leather
4. Burnin’ For You
5. Career Of Evil
6. Shooting Shark
7. The Vigil
8. Me262
9. Buck’s Boogie
10. Black Blade
11. Then Came The Last Days Of May
12. Godzilla
13. (Don’t Fear) The Reaper
14. Harvester Of Eyes
15. I Love The Night
16. Hot Rails To Hell
17. Cities On Flame With Rock And Roll

http://www.blueoystercult.com/

https://www.facebook.com/blueoystercult

http://www.frontiers.it/landing/newbreed/index.php

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