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Laura Cox – Head Above Water

(mh) Laura Cox hat eine französiche Mutter und tendiert im Lebensstil mehr zur „Vivre Et Laisser Vivre“ (Leben und leben lassen) Mentalität der „Grande Nation“. Von Ihrem englischen Vater hat Sie aber definitiv die musikalische Ader. Auf youtube ist die „Badass Rock’n Roll Madame“ ein Star, hier begann Sie auch Ihre Karriere mit Heavy & Southern-Rock Coverversionen. Auf Ihren ersten beiden Alben „Hard Blues Shot“ & „Burning Bright“ fröhnt Sie auch diesem. Die Zeit in Portugal während der Pandemie nutzte Laura zur Stilweiterentwicklung mit Americana-Musik, vor allem da Sie ja auch Banjo und Lap Steel spielt. „Head Above Water“ (Kopf über Wasser) als Titel spiegelt die schwierige Zeit, unter Anderem mit dem Rockpalast-Gig ohne Fan-Publikum wieder, doch das Leben ging für Laura Cox & Bandkollegen Gott sei Dank weiter und mit frischer Energie und positivem Lebensmut schuf man „Head Above Water“.

Der Titelsong eröffnet den Song-Reigen; eine spannende Mélange aus Slow- und energiegeladenem Blues-Rock à La Cox. Die Stimme von Laura klingt toll und kraftvoll bei „So Long“, deutlich imposanter als auf den beiden Erstlingswerken. „One Big Mess“ folgend besticht durch das langsame, gitarristische Intro und entwickelt sich danach zum Power-Rocker mit einer Punk-Attitüde beim Gesang und Gitarrenspiel. Da geht die Post ab.

Beim folgenden „Set Me Free“ besticht Bassist Adrien Kah mit seinem filigranen Bass-Spiel. Rhythmus-Gitarrist Mathieu Albac steuert funkiges Gitarrenspiel bei und der Gitarren-Bass-Jam im Mitteilteil ist im mitreißenden Southern-Rock Stil. „Old Soul“ als Ballade ist das absolute Highlight der CD: durch den hymnenhaften, verträumten Gesang und das Pedal-Steel Spiel. „Wiser“ vermittelt positive Lebensenergie nach Covid, ist hitverdächtig und ein absoluter „Laisser Les Bon Temps Rouler“ Tune.

„Before We Get Burned“ manifestiert den neuen countryesken Amerikana-Stil mit elektrisierendem Banjo- und akustischem Sechs-Saiten-Spiel. Laura ist bei „Seaside“ die verzaubernde Engel-Vokalistin und das bluesige Slide-Gitarrenspiel ist einfach traumhaft. Danach wird es wieder rockig und Antonin Guérin manifestiert seine Trommelkünste. „Glassy Days“ zum Schluß ist eine magische Ballade mit wundervollem Slide-Gitarrenspiel und dem sensitiven Gesang von Laura.

Stilistisch hält Laura Cox Ihrem selbst-titulierten Stil „Southern Hard Blues“ weiterhin die Treue hat aber vor allem durch Ihre musikalische Horizontweiterentwicklung mit Amerikana-Einflüssen Ihr Repertoire bereichert. Es muss Madame Cox nochmals die starke Gesangs-Performance, vor allem bei den langsamen, ruhigeren Tunes attestiert werden. Aller guten Dinge sind drei! Laura Cox hat mit Ihrem dritten Album „Head Above Water“ defintiv das beste Kreativ-Werk Ihrer Karriere vorgelegt….(markushagner)

Laura Cox – Lead-Gitarre, Lap Steel, Banjo, Gesang

Mathieu Albiac – Gitarre

Adrien Kah – Bass

Antonin Guérin – Drums, Perkussion

VÖ: 20.01.2023

Tourdaten:

https://www.lauracoxmusic.com/

https://www.lauracoxmusic.com/

https://www.facebook.com/lauracoxofficial/

 

Filed under: Album Reviews, Americana, Bluesrock, Classic Rock, Heavy Rock, Southern Rock,

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