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Henrik Freischlader Band – Live In Concerts

Frei front(vo) Henrik Freischlader sorgt seit Jahren mit ausgedehnten und auf den Punkt gespielten, krachenden und leisen Gitarrensoli, im bluesigen Rock oder umgekehrt, für die Vollbedienung der Fans dieses Musikgenres, woll!

Seit 2006 sind von „HF und HFB“ sieben Alben erschienen und die musikalische und textliche Entwicklung bis hin zu internationalem Format ist schon sehr beeindruckend.

Bei diesen beiden wechselweise im CD Player liegenden Konzerten aus den Jahren 2011 in Arnsberg (Still Frame Replay Tour) und 2012 in Hannover (House In The Woods Tour) lässt es „HF“ ordentlich krachen, es gibt massenhaft Zunder von den Saiten, aber keine Bange, es gibt auch Streicheleinheiten. Unterstützt, getragen und aufgeputscht werden seine Gitarre und sein Gesang von einer großartigen und höllisch groovenden Rhythmustruppe mit Björn Krüger am Schlagzeug und Theofilos Fotiadis am Bass. Und etliche Hammond B 3- und Keyboard Attacken von Moritz Fuhrhop sorgen für zusätzlichen Stoff, den die Fans sicherlich begeistert inhalieren.

Ende der 1990er Jahre erlebte ich Henrik zum ersten Mal vor Publikum. Ich wohnte damals wie auch er in Wuppertal und hatte dort das Vergnügen, ihn und seine damalige Band, mit Bassistin und Schlagzeuger, live und in Farbe in einer Kneipe in der Wuppertal Elberfelder Hofaue zu sehen.  Der Name der Kneipe ist mir leider entfallen (liegt an meinem Alter!), aber egal, woll. Was er damals schon in jungen Jahren mit und an den Saiten anstellte, alle Achtung.  Ich kann mich noch gut an Stevie Ray und Gary Moore Cover erinnern. Er sagte auch damals, das ihn Gary zum Gitarrenspiel brachte.

Und heute? Mit dieser seiner Band ist er in Europa meiner Meinung nach mittlerweile in einem Qualitätsbereich gelandet, der weiteren kreativen Höhenflügen Tür und Tor öffnet. „Alte“ und „neue“ Kracher aus dem Bandrepertoire geben sich in den knapp 260 Minuten Laufzeit die Klinke in die Hände, fünf Coverversionen von „Etta James“ und der Herren „Green, Hendrix und Lennon/McCartney“ lockern die Playlisten auf.  Die „HFB“, Betonung auf das B wie Band, schnurrt los mit „The Blues“, von der ersten, gleichnamigen CD.

Das achte Album spannt die Bögen vom etwas über zweiminütigen „Mo`s Gospel“ bis hin zu schlechten Träumen in 27 Minuten, „Bad Dreams_Wolkenwinde“. Große Blues Rock Kunst mit Gitarrentönen in allen Lautstärken und filigran powerndem Call und Response zwischen Hammond und Gitarre. Klingt großartig und stark beeinflusst von den Herren Haynes, Louis, Carlsson und Abts.  Und beim „Peter Green“ Song „I Loved Another Woman“ trifft „Henrik“ jeden unsterblichen Ton von einem der großartigsten Gitarristen aller Dekaden, meine bescheidene Meinung zu „Mister Green“.

Frei backAuch die Eigenkompositionen zeigen deutlich, da braut sich immer wieder ganz schön was zusammen, im Tal der Wupper. Ob beim garstigen Rocker „Longer Days“ , dem mächtig antreibenden „The Wrong Way“ oder dem souligen Bluesrocker „1999“, es brodelt und köchelt im Takt in zwölf Takten oder die Band schrotet um ein Riff herum den Rock in den Blues   Vier randvoll mit modernem Blues- und Rock Entertainment gefüllte Silberlinge in einer Box mit Begleitheft. Und die Band demnächst bestimmt live auch mal wieder in einem Club unseres Vertrauens in unserer Nähe, woll…..(Volker)

Henrik Freischlader

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