rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

The Transonic Ford – Ramblin‘ Kind of Soul

TTF_CD_Cover_RKOS_RZ.inddDie CD samt Waschzettel hat mir Volker aufs Auge gedrückt. Optisch macht sie jedenfalls einen fantastischen Eindruck, schmuckes Digipack, schwarze vinylartige Pressung, da gibt’s nichts zu meckern.
Die Einstiegszeilen des Infotextes lassen mich zweifeln, bin ich der richtige für eine Songwriter Scheibe? Von denen gibt es bekanntlich unendlich viele, meist direkt oder ganz in der Nähe des üblichen Mainstreams angesiedelt.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich mit C.T. Ford ein „Multi-Instrumentalist“ hinter The Transonic Ford verbirgt, das setzt Gedanken frei an Hochgeschwindigkeitsgitarren und Synthesizern in etlichen Variationen.
11 Titel in 37 Minuten liefern auch nicht gerade einen Beweis für viele der von mir hochgeschätzten Longtracks.

Was folgt lässt allerdings hoffen, musikalische Vergleiche mit den von mir hochgeschätzten Nick Cave und Greg Dulli, der mit den Gutter Twins oder Afghan Whigs schon ordentlichen Lärm zustande gebracht hat.
Genug geschwafelt, gleich Blossom is the Night zum Start haut einen sofort um, ein knorriger und krachender Auftakt, der sofort alle Vorurteile in etwas über 3 Minuten plattwalzt.
Rhythmus und die Gitarren fräsen sich ins Erinnerungsvermögen, das ist Sound mit hohem fast brutal präsentierten Wiedererkennungswert und beileibe keine Dutzendware, großartig!

Drift Dogs erinnert an die gute alte Zeit als Free mit ihren ersten Alben magische Momente schafften, das Gänsehautfeeling wurde gekonnt eingefangen und veredelt, und das in knapp 2,5 Minuten.

Das längste Stück, Jet Black Dandelion mit 5 Minuten lief vor kurzem Donnerstags in der Gehirnwäsche auf radiosunrise.de und sorgte bei den verwöhnten Ohren für Spontanbestellungen des Albums, ein weiterer Qualitätsbeweis.

Das sollte als Anspieltipps mal reichen, einen tönenden Überblick über das gelungene Schaffen des Wahlberliners gibt’s hier: https://soundcloud.com/thetransonicford, weitere Infos bietet natürlich die Webseite.

Fazit : Durch die Bank ein gelungenes und hörenswertes Album, dessen musikalische Schublade ich noch ein wenig erweitern kann.
Wer Smog und Bill Callahan mag und bei Woven Hand nicht abwinkt, kann seine Sammlung mit einem weiteren Edelstein schmücken.….
( Dieter Löckener/Underground Äxpärte )
Phonector 2014 (11 Titel, 37 Minuten)

Einsortiert unter:Album Reviews, Singer/Songwriter, , ,

Februar 2014
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
2425262728  

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

Fuzzfest Wien am 24. + 25.11.17

Heavy On Sunday – Leeuwarden, 26.11.17

Ten Years After im Metropool/Hengelo 08.12.17

Freak Valley X-Mas Fest im Vortex/Siegen am 09.12.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: